Zwei kleine Tipps zu Thunderbird

Im Moment ist ja die große Zeit der Versionswechsel bei den großen Linux Distributionen. Wie immer probiere ich so gut wie alle auch einmal aus. Allerdings habe ich mir bei meinem letzten Versuch mein Thunderbird Backup zerschossen, sodass Thunderbird nicht mehr sauber gestartet ist.

Für alle die Thunderbird von Grund auf neu installieren wollen:

sudo 
apt-get purge thunderbird

Damit löscht man schonmal die Software inkl. der Konfigurationsdateien.

Allerdings (was auch erstmal nicht falsch ist) bleibt dadurch der persönliche Ordner im Homeverzeichnis stehen.

Diesen entfernt man mit einem gepflegten:

rm -r ~/.thunderbird/

Nun kann man sich Thunderbird neu installieren und fängt auch wirklich bei null an.

Gruppierung von Ordnern mit gleichem Namen:

Vom Smartphone her kenne ich es, dass ich einen gemeinsamen Posteingang für alle eingerichteten Mail Accounts habe. Bei Thunderbird habe ich diese Funktion immer vermisst, obwohl es sie scheinbar schon lange gibt. :-)

Einfach im Menü->Ansicht->Ordner->gruppiert wählen.

Und schon hat man zum Beispiel EINE Inbox über die ALLE Posteingänge sämtlicher Accounts verwaltet werden können.

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Linux Mint 12 (Lisa) – erster Versuch – weiterhin nur RC!

Nachdem viele Blogs und Twitter Feeds die Meldung über die Veröffentlichung von Linux Mint 12 (Codename: Lisa) verbreitet haben, habe ich mir nun mal die Isos für die Installation runtergeladen.

Erstmal die große Datei mit Codecs…

Von der ließ sich Mint mal gar nicht installieren… Kein Start der Live-CD, sondern nur Start der Konsole….

Im zweiten Versuch die kleine Datei ohne Codecs…. (beide in der 32bit Variante)

hiermit startete dann wenigstens mal die Installation bzw. auch der Live Modus…

Ich habe
nur ein wenig im Live Modus rumgeklickt und bin weder begeistert noch großartig enttäuscht. Man hat halt die Gnome Shell in einer leicht modifizierten Version und unten Links trotzdem noch das Anwendungsmenu. Dieses sieht in der Tat noch nicht ganz fertig aus. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten die Installation mal zu starten… Leider brach auch diese ab bei der Anlage der Benutzer…

Schade… ich warte dann noch ein wenig….

Ich bin allerdings auch überrascht, dass so viele Blogs über die Veröffentlichung von Linux Mint 12 berichten… vor allem aber auch derbe Kritik austeilen…

Genauso schreiben viele Blogs, dass sie sich wundern, dass auf der Linux Mint Homepage noch nichts offizielles verkündet wurde.

Wundert mich ehrlich gesagt nicht, denn bei der momentan verfügbare Version handelt es sich weiterhin nur um einen Release Candidate!!!

Darüber berichten die Blogs leider nicht. erkennen kann man das auch recht schön am Dateinamen der Isos.
Das ist immer noch ein „rc“ enthalten.

Also liebe Kritiker… bitte mit der Kritik abwarten bis die finale Version rauskommt.

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Neue Versionen von Ubuntu, Fedora und bald Linux Mint

Es geht wieder los… die großen Distributionen kommen wieder mit neuen Versionen um die Ecke. ich bin vermutlich auch nicht der einzige, der nun mal wieder vor der Wahl steht, welche Distribution zu wählen ist.

Bei der letzten großen Runde habe ich sämtliche Distributionen ausprobiert, gerade im Bezug auf Unity und Gnome 3. Allerdings bin ich damals auf meinen Rechnern bei Linux Mint mit Gnome 2 hängen geblieben. Mint bot einfach das „Rundum Sorglos Paket“ gepaart mit dem vetrauten Gnome 2. Mint 12 geht diesmal aber auch in die Richtung Gnome 3 in einer eigenen Version. Allerdings soll es wohl auch eine neue Gnome 2 Version geben. Bleibt also auch weiterhin sehr interessant! Im Moment gibt es allerdings nur Release Kandidaten zum Download, sodass hier noch ein wenig Geduld walten muss.

Ubuntu 11.10 hatte ich installiert,
allerdings nicht länger als eine Stunde auf meinem System. Für mich stand aber vor der Installation schon fest, dass Ubuntu mit der Unity Oberfläche nicht von Dauer auf meinem System sein kann. Mir gefällt der eingeschlagene Weg von Ubuntu einfach nicht.

Auf meinem Rechner läuft im Moment weiterhin Linux Mint in der Version 11.

Meinem Notebook habe ich die neue Fedora Version (Nummer 16) spendiert. Zuerst mit KDE als Oberfläche… aber wie immer bin ich von KDE eher enttäuscht als angetan. Wenn ich sehe welche Verkrampfungen notwendig sind, nur um mehrere Google Kalender in die hauseigene Software zu integrieren, reicht es mir in der Regel mit KDE schon. Im zweiten lauf habe ich dann Fedora mit Gnome 3 Oberfläche installiert. Und was soll ich sagen? Es läuft stabil und sieht auch sehr gut aus. Einzig und allein mit dem Terminal habe ich hier und da Probleme… Es nervt schon, wenn der Terminal oftmals direkt beim Start wieder abstürzt. Dennoch mir gefällt Fedora 16 sehr gut und ich denke ich
werde zumindest auf meinem Notebook auch noch einige Zeit damit verbringen. Auch mit Gnome 3 lässt es sich relativ gut arbeiten. Ein wenig umstellen muss man sich, aber wenn man dazu bereit ist, geht es recht zügig von der Hand.

Für meinen zweiten Rechner werde ich aber auf Linux Mint 12 warten. Ich bin schon sehr gespannt auf die selbst entwickelten Gnome 2 und 3 Versionen.

Ubuntu ist für mich erstmal kein Thema mehr…

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Zum Tod von Steve Jobs…

Hatte ich damals nur auf Facebook gepostet, aber damit hier auch mal wieder etwas mehr passiert….

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Ich mag Apple nicht mit deren auf hochglanz polierter alter
Technik und genauso wenig mochte ich Steve Jobs, welcher genau diesen Müll durch gehyptes Sektentum an den Mann gebracht hat. Von den wirtschaftlichen Strategien und Vorgehensweisen mal ganz zu schweigen. Dennoch hat die Technikwelt einen ganz großen Menschen verloren und so ein frühes Ende wünscht man keinem.

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Die Aussagen von Richard Stallman (Gründer Free Software Foundation) waren teilweise schon ziemlich derb… Allerdings fand ich einen Satz dennoch phänomenal und unterstreicht in der Tat das, was Steve Jobs mit Iphones, IPads etc. erreich hat:

Zitat:

„Steve Jobs ist ein Pionier, der den Computer zu einem coolen Gefängnis gemacht hat, das Idioten von der Freiheit abhält“

TREFFER!

 

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