Linux: nano, oder die bedienbare Alternative zu vi/vim :-)

Vermutlich wird mir hierfür jeder System Administrator vor die Schnauze hauen. :-)

Ich hasse vi und genauso den vim! *duck*

Ich musste letztens ein paar Skripte auf meinem NAS ändern und habe es mal wieder mit dem vi als Texteditor versucht… Ich breche mir bei dem Ding eher sämtliche Finger, als das ich in einem Skript auch nur eine Zeile sauber geändert bekomme…

Gott sei Dank konnte ich mir auf dem NAS nano nachinstallieren. Ja, nano ist schlicht und JA nano ist einfach. Aber mit nano komme ich bei Skripten einfach schnell ans Ziel.

Jeder der nach einer Alternative zu vi sucht, gerade auf Maschinen wo es keine Klicki Oberfläche gibt, sollte nano mal eine Chance geben.

Der Editor ist mittlerweile auch bei fast allen Distributionen per Default installiert.

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6 Gedanken zu “Linux: nano, oder die bedienbare Alternative zu vi/vim :-)

  1. *ggg* Auch wenn der Beitrag schon älter ist …

    Völlig richtig! Für jemand der beginnt mit dem RasPi und/oder Linux im allgemeinen zu arbeiten, ist VI/VIM mal überhaupt nicht zu empfehlen! Unintuitiver *****-kram! NANO ist um Längen einfacher zu handhaben.

  2. Nano ist schon in Ordnung. Da ich jahrelang mit MS-DOS gearbeitet habe und dort einen ähnlichen Ersatz-Editor (UED 1.9) verwendet habe, ist mir die Art der Bedienung gleich sympatisch gewesen. Schade, das der Nano keine Blockfunktion hat, denn diese ist sehr nützlich. Vielleicht erbarmt sich ja mal jemand, diese Funktion nachzurüsten.

  3. Arbeite seit mehr als 10 Jahren als Linux-Admin und Softwareentwickler und überwiegend auf der Shell.

    Vi ist gewöhnungsbedürftig, das stimmt, aber Vim ist ein hervorragender Editor, den ich nicht mehr missen möchte, nutze diesen sogar um umfangreiche Skripte zu schreiben. Falsche Denkweise.

    Personen, die Vim schlecht machen sind jene, die sich nicht die Zeit nehmen die Funktion zu lernen. Gleiches Prinzip wie bei Linux-Neulingen; „komme mit Linux nicht klar, also ist es Mist“.

    Ja, Nano ist vielleicht einfacher handzuhaben, aber bei weitem nicht so mächtig wie Vim. Häufig hat Nano von Haus aus kein Syntax-Highlighting aktiv (man muss es erst manuell schalten), was das Editieren von langen Konfigs unüberschaubar macht.

  4. Die „falsche Denkweise“ bezieht sich auf Personen, die Vim schlecht machen. Nicht auf Vim. Ein faux pas von mir… der Satz gehört also ans Ende des nächsten Absatzes…

  5. Noch ein Nachtrag; wer einen Editor für die Shell sucht, der so einfach (wenn nicht genau so) zu bedienen ist wie „edit“ von MS-DOS damals, der kann „mcedit“ (Bestandteil von Midnight Commander) nutzen.

    Der hat noch ein paar Features mehr vie Nano, standardmäßig Syntax-Highlighting und eine wirklich einfach zu bedienende Oberfläche (wie man es auch bei Windows kennt mit „Alt+F“ für „File“ oben im Menü, etc.).

    sudo apt-get install mc
    mcedit

    So jetzt habe ich die Kommentare genug zugespammt. 😉

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