Android: fehlende Apps im Market im Zusammenhang mit CM9 ROMs

Ein kleiner Tipp auf die Schnelle:

Zur Zeit nutze ich folgendes Rom
auf meinem SGS2 : AOKP-CM9 Sakaschi Mod

Das ROM als solches funktioniert wunderbar. Allerdings habe ich in letzter Zeit öfter das Phänomen, dass ich nicht mehr alle Apps im Market sehen kann.

Die scheint wohl mit den DPI Einstellungen in der build.properties zu korrelieren. Da ich aber nicht wirklich motiviert war sämtliche Werte für DPI auszuprobieren, habe ich mal weiter geforscht und bin in einem Forum auf einen hilfreichen Tipp gestoßen.

Einfach mal den Market Cache löschen, in den Recovery Modus booten und dort „fix permissions“ auswählen.

Bei mir hat es geholfen…

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rssLounge: Eine klasse Alternative zum Google Reader

Nein, nein, das wird kein Google is evil Artikel! 😉

Im Gegenteil… Google bietet sehr viele Dienste an, welche das Netzleben massiv vereinfachen. Allerdings auf Kosten der Anonymität. Im
Moment versuche ich mich genau von dieser Abhängigkeit von Google zu lösen.

In einem meiner letzten Artikel hatte ich ja schon beschrieben, welche Alternative ich zum Google Kalender gefunden habe und diese auch problemlos verwende.

Nun habe ich mich auf die Suche nach einem Ersatz für den Google Reader begeben. Schwierige Aufgabe, denn der Google Reader ist meine tägliche Informationsquelle zu den Themen die mich interessieren.

Meine Anforderungen waren:

– Gleiche Funktionalität wie der Google Reader
– Muss auf einem eigenen Server laufen.

Als erstes bin ich auf Tiny Tiny RSS gestoßen. Von der reinen Beschreibung her sieht das Ding ganz gut aus und auch die Features können sich sehen lassen. Dennoch hatte
ich mehrere Probleme TTRSS auf meinem Server zu installieren und der „Umgangston“ im entsprechenden Forum hat mir auch nicht gerade gefallen. Also ging meine Suche weiter…aber nicht sehr lange. :-)

rssLounge

rsslounge ist ein News Aggregator, welcher sich in keinster Weise hinter dem Google Reader verstecken muss. Auch lässt er sich problemlos auf einen eigenen Server installieren. DAS ist die Installationanleitung laut Entwickler:

  1. Lade alle Dateien des ZIP Archivs hoch
  2. setze die Schreibrechte für die Verzeichnisse config, data/cache, data/favicons und data/thumbnails (nutze hierfür deinen FTP Client)
  3. öffne rsslounge im Browser und folge den weiteren Anweisungen

Und mehr ist auch nicht zu tun. :-)

Bei mir hat es den Google Reader komplett abgelöst!

So einfach wie die Installation bereits ist,
gestaltet sich auch die Konfiguration für bisherige Google Reader Nutzer. Einfach seine Feeds aus dem GoogleReader als OPML exportieren und genauso einfach in rsslounge importieren. Fertig. Dadurch werden nicht nur die Feeds übertragen, sondern auch entsprechend konfigurierte Kategorien. Diese kann rsslounge nämlich auch verwalten. Zusätzlich zu den Kategorien kann pro Feed allerdings noch eine nummerische Priorität vergeben werden. Dieses Feature finde ich genial. Angenommen ich habe eine Kategorie A und eine Kategorie B. Innerhalb der beiden Kategorien habe ich jeweils einen hochinteressanten Feed und einen der weniger interessant ist. Dem weniger Interessanten gebe ich die Prio 2, dem anderen Prio 1. Dadurch ermöglicht rssLounge mir eine zusätzliche Reihenfolge der Feeddarstellung zu definieren unabhängig von Datum/Zeit und Kategorie. Die Anzeige der Feeds auf Basis der Prioritäten kann über einen Regler oberhalb der Feeds gesteuert werden.

Zum Beispiel:

Zeige nur Prio 1

Zeige Prio 2-
5

Zeige nur Prio 10

Die Artikel werden per Default nur als Überschrift angezeigt. Durch Klick auf den Artikel öffnet sich dieser. Im Prinzip wie beim Google Reader. Ferner hat man die Möglichkeit Artikel mit einem Sternchen zu versehen, falls man sich die Artikel vielleicht später nochmals in Ruhe anschauen möchte. Eine weitere nette Möglichkeit sich nur gezielt mit Informationen zu versorgen, ist die Nutzung von Filtern, welche pro  Feed konfiguriert werden können. Also man hat zwar einen Feed abonniert, welcher sich rund um das Thema Fußball beschäftigt, möchte aber nur die Infos sehen, welche mit Bayern München (oder einem anderen Verein 😉 ) zu tun haben.

Wem der News Aggregator auf dem eigenen Server noch nicht reicht, kann zusätzlich noch einen Anonymisierer konfigurieren. rssLounge kann über einen Account vor fremden Zugriffen geschützt werden, bietet allerdings auch nur die Möglichkeit EINEN Account zu verwenden. Ich persönlich benötige aber keinen Multi-User Zugriff. Ist also
für mich kein Nachteil.

Ebenfalls lobenswert ist der Support vom Entwickler. Ich habe Anfangs ein Problem bei der Nutzung gehabt und  den Entwickler mal per Mail kontaktiert. Die Antwort kam prompt und der Entwickler ist äusserst hilfsbereit.

Ihr seht… ich bin mehr als begeistert von rssLounge. Dennoch gibt es auch ein paar Nachteile bzw. Unstimmigkeiten:

  • Ich nutze u.a. den Firefox 11. Zumindest bei mir bekommt rssLounge keinen Mausklick mit unter Firefox….
  • Umlaute werden bei mir nicht immer korrekt dargestellt (sicher Einstellungssache)
  • Favicons werden bei mir nicht übernommen bzw. angezeigt
  • der für mich einzige schwerwiegende Nachteil: Es gibt keine Mobilansicht für rssLounge. Auf einem Tablet kann man noch relativ gut navigieren, allerdings auf dem Smartphone ist es dann doch sehr unübersichtlich. Es gibt bisher auch nur eine Android App, welche sich aber noch im Beta Stadium befindet… Da ich meine Feeds aber entweder über den
    Browser lese oder auf dem Tablet, ist das auch noch in Ordnung für mich.

Hier nochmal die Links:

rssLounge

rssLounge Android App

Zum Abschluss noch zwei Bildchen damit ihr seht, dass rssLounge auch optisch gelungen ist.

 

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Einbinden eines FTP Servers über fstab

Leider ist es heutzutage immer noch der Standard, dass Provider für ihren Webspace in der Regel normale FTP Zugänge anbieten. ssh und co bekommt man meistens leider erst dann wenn deutlich mehr an den Hoster gezahlt wird… Die Angebote sind dann mit „Profi.- oder Business-Paket“ betitelt.

Wer öfter mal an seiner Homepage rumbastelt, bzw. häufiger Dateien hoch und runterladen möchte, hat vielleicht nicht immer Lust einen FTP Client für jede Änderung starten zu müssen. Zumal es auch deutlich einfacher ist, Dateien zu modifzieren ohne diese vorher runter.- und danach wieder hochzuladen.

Da würde es sich doch anbieten, den FTP Server des Hosters direkt über den eigenen Datei Browser einzubinden. Und genau das ist recht einfach zu bewerkstelligen!

Installieren muss man sich nur das Paket curlftpfs. Das ist bisher in jeder mir bekannten Distribution verfügbar.

Als weitere Vorbereitung sollte ein entsprechendes Mount Verzeichnis angelegt werden.

sudo mkdir /mnt/ftpdir

nun lädt man sich die Datei etc/fstab in einen Editor seiner Wahl (Rootrechte erforderlich!).

Folgende Zeile (natürlich mit den Account Daten von eurem FTP Zugang) muss aufgenommen werden:

curlftpfs#BENUTZERNAME:PASSWORT@FTP_URL /mnt/ftpdir fuse rw,allow_other,noauto,user 0 0

Das wars auch schon. Ich habe bei mir den Eintrag mit „noauto“ hinzugefügt, da ich nicht unbedingt beim Booten schon den FTP Server mounten möchte, sondern nur bei Bedarf.

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InstantFox: Cooles Add-On für Firefox

Ich
persönlich nutze seit langer Zeit Chromium und Firefox parallel, da beide Bowser für mich ihre Vor.- und Nachteile haben. Von der reinen Geschwindigkeit her würde ich den Chromium bevorzugen. Der Firefox glänzt wiederum mit einer schier unendlichen Anzahl an Plugins und Add-Ons. Bisher konnte der Chromium Browser bei mir auch punkten über die Suchmöglichkeit in der Adresszeile.

Und genau dieses Feature kann man dem Firefox über das Add-On InstantFox ebenfalls beibringen, bzw. sogar noch deutlich toppen!

Der Chromium nutzt für die Suche innerhalb der Adressleiste „lediglich“ die Google Suchmaschine.

InstantFox kann deutlich mehr. Ich habe das Add-On so konfiguriert, dass es per Default ebenfalls die Google Suche nutzt.

Wenn ich also zum Beispiel:

Samsung Galaxy S2

in die Adressleiste eingebe, erscheint die Google Suche mit den entsprechenden
Treffern.

Stelle ich dem Suchbegriff aber noch ein a voran, also:

a Samsung Galaxy S2

erscheint nicht die Google Suche als Ergebnis, sondern Amazon!

Es gibt noch weitere Präfixe wie zum Beispiel:

e für Ebay
t für Twitter
m für Google Maps
im für IMDB
d für Leo Dictionary
etc…

Ferner sind die Päfixe konfigurierbar. Auch die Performance ist sehr gut.

In der ganzen Firefox Add-On Flut ist dieses sicherlich ein Highlight und bringt wieder Punkte auf das Firefox Konto. :-)

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NFS unter Chakra Linux

Mir war mal wieder langweilig… Darum habe ich mich nach einer neuen Distribution für mein Notebook umgeschaut. Archlinux war schon immer interessant für mich, allerdings aus Zeitmangel bzgl. Frickelarbeiten (notwendig bei Arch!) doch nie ein Kandidat für die engere Auswahl…

Letztens bin ich dann auf
den Arch Fork Chakra Linux gestoßen. Tolle Distribution die aus Arch Linux entstanden ist und mit dem KDE Desktop kommt. Schlank, schnell, stabil, neueste Software.

Mehr möchte ich gar nicht zu Chakra Linux erzählen… im Netz gibt es genug Testberichte.

Eine Kleinigkeit hat mich allerdings über zwei Stunden gekostet, sodass ich hier ein paar Zeilen schreiben möchte um anderen den Frust zu ersparen.

NFS unter Chakra

Natürlich muss man sich erstmal das Paket nfs-utils installieren. Das ist Grundvorraussetzung.

Mein Notebook ist so konfiguriert, dass die NAS Laufwerke direkt beim Booten gemountet werden.

Und hier begann der „Spaß“…

Begrüßt wurde ich mit folgenden Zeilen:

mount.nfs: rpc.statd is not running but is required for remote locking.
mount.nfs: Either use '-o nolock' to keep 
locks local, or start statd.
mount.nfs: an incorrect mount option was specified

Ok, Arch bzw. auch Chakra Linux benötigen hier und da ein wenig Handarbeit.

Also flink auf der hervorragenden Wiki Seite nachgeschlagen:
Mit Root Rechten die Datei /etc/rc.conf in einen Editor laden und den Dienst rpcbind als Daemon eintragen, damit er beim Booten auch automatisch gestartet wird.

Die Zeile sieht dann so aus:

DAEMONS=(syslog-ng network rpcbind)

Leider reichte das nicht… und nach laaanger Google Suche bin ich dann auf den entscheidenen Forenbeitrag gestoßen:

Ob es sich hier um einen Bug handelt, weiss ich nicht genau, gehe aber fast davon aus…
Man muss zwei Einträge in der Datei /etc/services ändern!

Die beiden Zeilen:

sunrpc 111/tcp # SUN Remote Procedure Call
sunrpc 111/udp # SUN Remote Procedure Call

müssen geändert werden in:


sunrpc 111/tcp rpcbind # SUN Remote Procedure Call
sunrpc 111/udp 
rpcbind # SUN Remote Procedure Call

Danach läuft NFS lupenrein!

Vielleicht erspare ich ja jemandem die lange Suche danach.

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