Update zum Beitrag: Conversations: Neuer Jabber/XMPP Client für Android

Conversations beherrscht seit zwei Tagen nun auch den FileTransfer. :-)

Zumindest für Bilder funktioniert dieser auch ganz prächtig. Bilder werden im Chatverlauf so dargestellt, wie man es von anderen Messenger Apps gewohnt ist.

Langsam aber sicher wird Conversations für jedermann nutzbar und ist in meinen Augen die einzig wirkliche Alternative für alle WhatsApp Verseuchten.

Link zum alten Beitrag: Link
Link zu Conversations im Google Play Store: Link

 

Flattr this!

Conversations: Neuer Jabber/XMPP Client für Android

Auch wenn mir im Moment die Zeit fehlt für meinen Blog, dennoch ein kurzer App Tipp für Android.

Ich nutze Jabber/XMPP bereits seit Jahren, allerdings sah es mit Clients für Android bisher nicht sooo gut aus.

Mit Xabber und ChatSecure gibt es zwar zwei sehr gute Clients, allerdings stockt meiner Meinung nach die Entwicklung von Xabber im Moment ein wenig und ChatSecure läuft mir zu instabil. Beide Apps sind aber dennoch eine Empfehlung wert.

Seit ein paar Tagen gibt es einen neuen Client im Play Store mit dem Namen Conversations, welcher vor allem auch Laien ansprechen sollte, welchen ChatSecure und Xabber zu kompliziert waren.

Ziel sollte es ja sein, einfache Alternativen für Whatsapp und Co. zu schaffen.
Conversations erfüllt dieses Ziel auf ganzer Linie!

– Holo Optik
– Simple Konfigration (für JEDEN machbar!)
– OpenSource
– engagierter Entwickler

Ich habe Conversations nun auf allen meinen Geräten laufen und bin absolut zufrieden damit.

In einer der nächsten Versionen soll sogar der File Transfer kommen, welcher für viele User zwingend ist um auf einen sicheren Messenger umzusteigen.

Einziger Wermutstropfen: Auch wenn die App im Moment noch am Anfang der Entwicklung steht, gibt es keine Trial Version und man wird mit 2 Euro direkt zur Kasse gebeten. Die 2 Euro lohnen sich aber auf jeden Fall.

Flattr this!

Android App Tipp: ownCloud Bookmarks

Ich bin ein großer Fan von ownCloud.
Ich verwalte damit meine Kontakte, Kalender bzw. Termine und auch Dateien. Ein Standard Feature habe ich bisher aber nicht genutzt: Die Bookmark Verwaltung. Mir fehlte hier bisher der Nutzen, da ich die Bookmarks zwar in der Cloud verwalten konnte, aber zum Beispiel über meine Android Geräte keinen einfachen Zugriff oder Sync hatte.

Gestern abend bin ich durch Zufall auf die App ownCloud Bookmarks gestoßen. Das kleine Stückchen Software bringt euch den Sync der ownCloud Bookmarks direkt auf eure Android Geräte.

Die App ist noch recht neu, aber ein kurzer Test verlief positiv. Über die App können auch neue Bookmarks angelegt werden (Android Share Funktion). Sortiert werden kann nach mehreren Kategorien (Tags, etc.)

ownCloud Bookmarks ist kostenlos.

Hier noch ein paar Screenshots:

Flattr this!

Todo Verwaltung mit Synchronisierung Android/Linux über eigenen Server

Das war ne harte Nuss! Ich weiss gar nicht wie lange ich auf der Suche nach einer geeigneten ToDo Verwaltung war, welche ich auf meinen Rechnern, aber auch auf den Android Geräten nutzen kann.

Natürlich gibt es eine mittlerweile viel zu große Anzahl von Diensten im Netz.
Aber wie immer: Ich möchte meine Daten selber hosten!

Da ich bisher vergeblich auf der Suche war, habe ich in der Tat bisher immer einen der Online Dienste genutzt.
Die ToDo Verwaltung war bisher auch das letzte Thema, welches ich nicht selber gehostet habe. Aber die Suche hat nun ein Ende… Und das Ergebnis ist gar nichts bahnbrechend neues… Im Gegenteil! :-)

Ich weiss nicht ob ihr schonmal von todotxt gehört habt. Das gibt es schon einige Jahre und ist trivial und GENIAL zugleich.

todo.txt ist nichts anderes als ein Shellscript, welches richtig integriert in eurer Linux System, eure ToDo Verwaltung bildet. Eure ToDo Liste ist nichts weiter als eine Text Datei! Mit dem Shellscript könnt ihr eure ToDos priorisieren, kategorisieren, mit Kontexten erweitern, etc… Ihr habt im Prinzip alle Möglichkeiten offen.

Für todo.txt gibt es zwar einige Möglichkeiten eure Textdatei zu editieren (Ubuntu Paket, HTML Seiten, etc…). Ich persönlich finde
aber die Steuerung über die Konsole absolut intuitiv und geht schneller von der Hand.

Mehr möchte ich auch gar nicht dazu schreiben. Es gibt sehr viele Blogposts zu todo.txt.

Hier habt ihr die sehr ausführliche Dokumentation:
todotxt Doku

Mittlerweile gibt es auch eine Android App: ToDo.txt für Android
Sie kostet zwar 1.50 Euro, ist aber jeden Cent wert.

Die App selber synchronisiert die Textdatei leider im Moment ausschliesslich über Dropbox. Macht aber nichts. :-)

Beim ersten Start der App müsst ihr leider einmalig euren Dropbox Account eingeben. Ja, auch ich haben einen. :-( Habt ihr den Account eingetragen könnt ihr die App normal nutzen.

Ich bin dann allerdings hingegangen und habe den Sync zu Dropbox über das Menü deaktiviert. Die App funktioniert dann weiterhin ohne Probleme. Wie bereits geschrieben werden eure ToDos ausschliesslich in einer Text Datei gepflegt.
Und diese Textdatei liegt auf eurem Androiden unter:

/mnt/sdcard/data/com.todotxt.todotxt/

Auf meinem Server habe ich owncloud installiert und auf meinem Smartphone nutze ich FolderSync für Backups und Synchronisierungsaufgaben.

Nun bin ich hingegangen und synchronisiere das o.g. Verzeichnis auf meinen Server auf dem meine owncloud läuft.

Auf meinen Linuxbüchsen habe ich jeweils den owncloud Client installiert. Somit habe ich die ToDo.txt auf alle Rechnern.
In der Firma habe ich sowieso immer eine Shell offen. Auf den Androiden erledigt FolderSync die Synchronisierung.

Fertig ist meine perfekte ToDo Verwaltung, ohne dass ich meine Daten an irgendwelche Fremdhoster übergeben muss.

Ich weiss gar nicht wie ich vor todo.txt meine Aufgaben organisieren konnte. :-)

Falls ihr Fragen haben solltet einfach melden.

 

Flattr this!

Notizverwaltung mit Synchronisierung (Android/Linux) OHNE Dropbox, Evernote und Co

Dienste für die Verwaltung und Synchronisierung von Notizen gibt es wie Sand am Meer.

Ich halte bekanntlich nicht viel von diesen Diensten, da ich nicht weiss was mit meinen Daten geschieht, bzw. noch schlimmer: manchmal weiss man es sogar sehr genau…

Wie man eine „eigene“ Notizverwaltung hinbekommt inklusiver der Synchronisierung über mehrere Geräte möchte ich in diesem Artikel beschreiben.

Einleitend möchte ich erwähnen, dass für mich eine Notizverwaltung nichts weiter ist, als eine Sammlung von Textdateien in denen ich mir Anleitungen, Gedanken, Ideen, etc… niederschreibe. In dem von mir beschriebenen Vorgehen würden zwar auch Bilder, Tondateien usw. nicht stören, allerdings beschränke ich mich auf die erwähnten Textdateien.

Fangen wir erstmal lokal auf unserem Rechner an.
Ich habe einfach einen Ordner mit Textdateien. Nennen wir den Ordner einfach „Notizen“. Innerhalb des Ordners befinden sich weitere Ordner welche jeweils eine Kategorie abbilden sollen.

Beispiel:

– Notizen
– Android
– Linux
– Blog
– etc…

Nun benötigt man noch ein wenig Webspace. Ich für meinen Teil verwende meine eigene Owncloud Installation.
Entweder man mountet sich den Webspace direkt ins Filesystem, oder nutzt den Owncloud Sync Client, welcher unter Linux sehr gut funktioniert.

Für Dropbox Anhänger kann natürlich auch der Dropbox Client, bzw. die Dropbox Synchronisierung verwendet werden.

Somit hat man die Desktop Variante für die Notizverwaltung bereits erledigt.

Mir persönlich kommen allerdings meistens die Ideen wenn ich gerade mal nicht vor dem Rechner sitze. Also wäre es doch ideal seine Gedanken über sein Android Handy oder Smartphone auch unterwegs erfassen zu können und diese später am Rechner weiterzubearbeiten.

Um die Synchronisierung auch über seine Mobilgeräte auszuweiten gibt es auch recht einfache Lösungen.

Auf meinem Android Gerät habe ich ebenfalls einen Ordner „Notizen“. Diesen synchroniesiere ich, genauso wie an meinem Desktop, mit meiner
Owncloud Installation. Die eigene Owncloud Installation muss auch nicht zwingend im großen weiten Netz stehen. Da wir hier von Textdateien reden und diese
nur ein paar kb groß sind, reicht auch die Owncloud Installation auf eurem NAS.
Um euren Ordner zu synchronisieren gibt es mehrere Wege.
Wenn ihr eure Owncloud nutzt, könnt ihr den entsprechenende Client aus dem Play Store verwenden. Dieser hat allerdings den Nachteil, dass man keine
Ordner synchronisieren kann, sondern lediglich Dateien. Über diesen Weg müsstet ihr dann jede Notizdatei einzeln für die Synchronisierung markieren.

Ich persönlich bevorzuge da eher die App FolderSync aus dem Play Store. Diese App ist speziell, wie der Name schon sagt, für die Synchronisierung von Ordnern gemacht. Der Sync funkioniert gegen alle großen Dienste wie Dropbox, Amazon, Google Drive, usw… Man kann aber auch einfach über Webdav seine Owncloud einbinden. Man erzeugt dafür ein Ordnerpaar. „Lokaler Ordner Notizen“ und „Owncloud Ordner Notizen“. Die Synchronisierung kann zeitlich gesteuert laufen, manuell oder aber auch wenn sich lokal Dateien geändert haben. Ich nutze die Kombination aus zeitlicher Steuerung und Synchronisierung bei Änderung einer Notizdatei.

Hiermit sind wir nun soweit, dass wir die Notizdateien synchronisiert auf unserem Desktop, Webdav Server und Android Gerät haben.

Was jetzt nur noch fehlt ist eine vernünftige App um die Notizen auf dem Smartphone zu verwalten.

Und auch hier gibt es eine wunderbare App, welche sogar kostenlos ist.

Papyrus Ex

Papyrus Ex ist eigentlich „nur“ ein Texteditor, welcher genau für den beschriebenen Usecase gemacht wurde. In der Konfiguration der App stellt man den Ordner mit seinen
Notizdateien ein. Über die App kann durch die Ordner navigiert werden, oder aber auch die Volltextsuche genutzt werden um Notizen wiederzufinden. URLs in Textdateien
können als Link dargestellt werden. Notizen werden als Textdatei gespeichert, wobei der Name aus der ersten Zeile der Notiz gebildet wird. Was ich ebenfalls klasse
finde ist die Möglichkeit Dinge aus anderen Apps an Papyrus Ex weiterzuleiten. Seien es Mails, Links oder Artikel aus eurem RSS Reader.

Für mich ist diese Kombination die perfekte, schnörkellose Notizverwaltung. Vor allem ist die Lösung leicht realisiert, ohne dass meine seine Daten an Dienste
wie Dropbox oder Evernote weitergeben muss.

 

Flattr this!

Online Bookmark Verwaltung auf eigenem Server mit scuttle/semanticscuttle

Es ist kein Geheimnis, dass ich absolut nichts mit Cloud und Onlinediensten anfangen kann, solange die Daten nicht durch mich selber verwaltet werden. Selbst bei so „harmlosen“ Themen wie Lesezeichen. Es gibt diverse Dienste im Netz, welche für euch eure Lesezeichen speichern, damit ihr sie so über mehrere Geräte oder Browser synchronisiert habt. Allerdings haben auch alle Dienste wieder Einschränkungen wie „läuft nur mit Chromium“, „läuft nur mit Firefox“, etc…. achja und natürlich „DEINE Daten liegen bei UNS“.

Die meiste Zeit habe ich das Firefox Plugin syncplaces verwendet, welches aber leider nicht mehr weiterentwickelt wird und auch nicht mehr verfügbar ist. Danach habe ich es mit XMarks versucht… Das Plugin für Firefox bietet die Möglichkeit des eigenen Servers an. Das Plugin für Chromium wieder nicht. Auch auf meinem Tablet oder Smartphone hätte ich meine Lesezeichen gerne. Egal welchen Browser ich verwende.

Ich bin schon seit langer Zeit auf der Suche nach einem Stückchen Software, welches mir die Verwaltung von meinen Lesezeichen auf MEINEM Server ermöglicht. Allerdings habe ich nie das richtige für mich gefunden. Das einzige was ich bis dahin ausprobiert hatte war sitebar aber das gefiel mir überhaupt nicht.

Vor ein paar Tagen habe ich mal meine alten Notizen ToDos aufgeräumt und bin dabei auf einen Merker gestoßen mit dem Tag „ausprobieren“ :-)

Dabei handelte es sich um die Software scuttle. Auch wenn die Software länger kein Update mehr bekommen hat und somit vermutlich nicht mehr gepflegt wird, habe ich es mir dennoch mal auf meinem Server installiert. Was soll ich sagen?

Scuttle erfüllt genau meine Anforderungen und es fühlt sich richtig gut an!

Nachdem ich es über ein paar Tage hinweg genutzt habe und öfter mal über google nach Infos geschaut hatte, ist mir aufgefallen, dass scuttle in der Tat tot ist, allerdings weiterlebt durch

semanticscuttle

Dieses Projekt lebt noch und hat das ursprünglich Scuttle weiterentwickelt.

semanticscuttle bietet nicht nur die reine Bookmark Verwaltung an, sondern ist userbasiert und kann dadurch für Social Network Aspekte genutzt werden (Bookmarks weiterleiten, Bewerten, etc…)

Die Lesezeichen werden nicht in Ordnern verwaltet, sondern über Tags. semanticscuttle bietet aber die Möglicheikeit verschachtelte Tags anzulegen, welche sich dann wie Ordner darstellen. Hier mal ein Screenshot dazu:

 

 

 

 

 

 

 

 

Im ersten Schritt steht natürlich erstmal der Import eurer Lesezeichen an. Diese können über einen Export aus eurem Browser (html !) in semanticscuttle importiert werden. Ferner steht sogar der Import eurer http://delicious.com/ Bookmarks zu Verfügung. Da ich diesen Dienst aber nicht nutze, kann ich leider nicht sagen wie gut er funktioniert.

Nach dem Import müsst ihr erstmal eure Lesezeichen taggen. Das kann je nach Anzahl natürlich länger dauern. Ist das aber erstmal erledigt, habt ihr einen sehr schnellen und guten Überblick über eure Lesezeichen. Ich nutze scuttle mittlerweile für private Seiten, allerdings auch für Firmenzwecke (jeweils getrennt durch verschachtelte Tags).

Die Installation ist ebenfalls recht einfach sodass ich hier nicht viel dazu schreiben möchte. Hier der Link zur offiziellen Installationsanleitung:

Anleitung

Im großen und ganzen ist die Installation typisch für Webdienste: Apache, mysql, Konfiguration über config Dateien.

Welche Vorteile scuttle/semanticscuttle mir persönlich bietet:

Bookmarkverwaltung browserübergreifend

Bookmarkverwaltung systemübergreifend

Nutzung durch Plugins für Chromium und Firefox (vielleicht auch für IE, der ist mir aber wurscht :-) )

Verfügbarkeit der Bookmarks auch auf meinem Android Tablet/Smartphone (vielleicht auch für IOS, das ist mir aber wurscht :-) ) Hier der Link zur kostenlosen Android App
Scuttle Android

Alles in allem eine runde Sache! Cloud Dienste sind nicht schlecht, aber besser sind sie wenn man sie selber verwalten kann.

Wem der eigene Server in der großen weiten Netzwelt immer noch zu riskant ist, kann semanticscuttle auch sehr gut auf seinem NAS installieren. Ich habe es auf dem Synology Nas laufen lassen und es funktionierte einwandfrei.

 

Flattr this!

Android: Automatisierter Mailversand mit Tasker

Tasker ist für mich von je her die Android App schlecht hin! Es gibt so gut wie nichts, was man nicht mit Tasker automatisieren kann.

Eine Kleinigkeit störte mich bisher aber schon:

Aufgrund der Android Sicherheitsrichtlinien kann man über Tasker selber keine automatisierten Mails verschicken. Man kann sie zwar erstellen („Compose“), aber abschicken muss man sie noch selber.

Aber auch hierfür gibt es Möglichkeiten. :-)

Hier gibt es ein sehr gutes Tutorial (nicht für Tasker Einsteiger geeignet):

http://tasker.wikidot.com/sendemail

Das Tutorial habe ich mal durchgearbeitet und das Resultat funktioniert einwandfrei.

Was mich allerdings an der Vorgehensweise störte war, dass ich danach ein python Skript auf der SD Karte liegen hatte, welches meine Zugangsdaten zu meinem Mailaccount beinhaltete. Nicht unbedingt schön…

Da ich mich aber sowieso mal mit python auseinander setzen wollte, habe ich das bestehende Skript genommen und ein wenig umgeschrieben.

In meiner Version sind nun keine persönlichen Daten mehr im Skript enthalten, sondern werden komplett alle Variablen von „aussen“ über die Konfigurationsdatei gesetzt. Das Vorgehen ist das gleiche wie im o.g. Tutorial, also:

  • Task erstellen welche die Konfigdatei anlegt.
  • Task erstellen welche die Konfigdatei einliest, die Mail verschickt und die Konfigdatei wieder löscht.

Nochmal kurz zusammengefasst was ihr alles braucht:

  • Android Scripting Environment: Gibt es nicht im Market sondern hier
  • Den dazugehörigen Python Interpreter: Ebenfalls nicht im Market sondern hier
  • Und natürlich Tasker und root Rechte auf eurem Gerät :-)

Wie gesagt, das eigentliche Tutorial könnt ihr so durchgehen wie hier beschrieben.

Nur eure Konfigdatei müsste so aussehen:

smtp_server: URL_VON_EUREM_SMTP_SERVER
smtp_port: PORT_VON_EUREM_SMTP_SERVER
mailfrom: ABSENDER_MAIL_ADRESSE
username: BENUTZERNAME_FUER_EUREN_SMTP_SERVER
password: PASSWORT_FUER_EUREN_SMTP_SERVER
friendlyname: ABSENDER_NAME
mailto: EMPFAENGER_MAIL_ADRESSE
subject: TITEL
body:
EUER_MAIL_TEXT

Und hier die geänderte Version des python Skriptes:

#!/usr/bin/python
# sendemail.pl - Sends email based on a conf file or arguments

# Sends the actual email!
def sendemail(smtp_server,smtp_port,mailfrom,username,password,friendlyname,mailto,subject,body):
    import smtplib
    # Build an SMTP compatible message from arguments
    msg = "From: " + friendlyname + " <" + mailfrom + ">\n"
    msg += "To: " + mailto + "\n"
    msg += "Subject: " + subject + "\n"
    msg += body
    
    # Attempt to connect and send the email!
    try:
        smtpObj = '' # Declare within this block.
        # Check for SMTP over SSL by port number and connect accordingly
        if( smtp_port == 465):
            smtpObj = smtplib.SMTP_SSL(smtp_server,smtp_port)
        else:
            smtpObj = smtplib.SMTP(smtp_server,smtp_port)
            smtpObj.ehlo()
        # StartTLS if using the default TLS port number
        if(smtp_port == 587):
            smtpObj.starttls()
            smtpObj.ehlo
        # Login, send and close the connection.
        smtpObj.login(username,password)
        smtpObj.sendmail(mailfrom,mailto,msg)
        smtpObj.close()
        return 1  # Return 1 to denote success!
    except Exception, err:
        # Print error and return 0 on failure.
        print err
        return 0

import re,sys,os.path

# Declare variables...
conf_file='/mnt/emmc/Tasker/taskermail.conf'
smtp_server = ''
smtp_port = ''
mailfrom = ''
username = ''
password = ''
friendlyname = ''
mailto = ''
subject = ''
body = ''

if (len(sys.argv) == 2):
    
    conf_file = sys.argv[1]


# Process conf file if specified
if conf_file:
    if not os.path.isfile(conf_file):
        # Print out error and usage if specified conf file not found
        print "Unable to find file " + conf_file + "\n"        
        sys.exit(1)
    else:
        # Otherwise, read the file in and start processing!
        filein = open(str(conf_file),'r')
        mailconf = filein.read()
        # Read the SMTP Server URL
        smtpserverre = re.compile('^smtp_server: (.+)$',re.M)
        m = smtpserverre.search(mailconf)
        if(m):
            smtp_server = m.group(1)
        else:
            print "smtp_server value is not present"
            sys.exit(1)            

        # Read the SMTP Port Number    
        smtpportre = re.compile('^smtp_port: (.+)$',re.M)
        m = smtpportre.search(mailconf)
        if(m):
            smtp_port = m.group(1)
        else:
            print "smtp_port value is not present"
            sys.exit(1)            
    
        # Read the Username    
        usernamere = re.compile('^username: (.+)$',re.M)
        m = usernamere.search(mailconf)
        if(m):
            username = m.group(1)
        else:
            print "username value is not present"
            sys.exit(1)            
    
        # Read the Password    
        passwordre = re.compile('^password: (.+)$',re.M)
        m = passwordre.search(mailconf)
        if(m):
            password = m.group(1)
        else:
            print "password value is not present"
            sys.exit(1)            

        # Read the Friendlyname
        friendlynamere = re.compile('^friendlyname: (.+)$',re.M)
        m = friendlynamere.search(mailconf)
        if(m):
            friendlyname = m.group(1)
        else:
            print "friendlyname value is not present"
            sys.exit(1)            
    
        # Check for valid email address in mailfrom field
        re1 = '^mailfrom: '
        re2 = '(.+@.+\..+)'
        re3 = '$'
        mailfromre = re.compile(re1+re2+re3,re.M)
        m = mailfromre.search(mailconf)
        if(m):
            mailfrom = m.group(1)
        else:
            print "mailfrom value is not present"
            sys.exit(1)            
    
        # Check for valid email address in mailto field
        re1 = '^mailto: '
        re2 = '(.+@.+\..+)'
        re3 = '$'
        mailre = re.compile(re1+re2+re3,re.M)
        m = mailre.search(mailconf)
        if(m):
            mailto = m.group(1)
        else:
            print "mailto value is not present"
            sys.exit(1)            
    
        # Grab subject from subject field...
        subjectre = re.compile('^subject: (.+)$',re.M)
        m = subjectre.search(mailconf)
        if(m):
            subject = m.group(1)
        else:
            print "subject value is not present"
            sys.exit(1)            
    
        # And finally process the message body.
        bodyre = re.compile("body:\n(.+)", re.S)
        m = bodyre.search(mailconf)
        if(m):
            body = m.group(1)
        else:
            print "body value is not present"
            sys.exit(1)            

        
        # Send email if all values set!
if (sendemail(smtp_server,smtp_port,mailfrom,username,password,friendlyname,mailto,subject,body)):
    print "Email sent successfully!"
    sys.exit(0)
else:
    # Exit with error if email is not sent successfully
    print "Failed to send email! Check your login details and connection!"
    sys.exit(1)

Flattr this!

Neue Version der owncloud Android App

Die owncloud App für Android wurde zwischenzeitlich auch wieder aktualisiert. Bis jetzt gibt es sie noch nicht im Market, sondern muss hier runtergeladen werden:

owncloud Android

Folgende Features sind wohl nun implementiert:

  • File upload / download
  • Photo / Video previews

Die für mich interessanten sind weiterhin in Arbeit:

  • Contacts sync
  • Calendars sync

Flattr this!

MiniDLNA: Sehr guter DLNA Server und bessere Alternative zum Synology Medienserver

Seit dem letzten größeren Update von meinem Synology NAS hatte ich desöfteren Probleme beim schauen von Videodateien über die PS3. Warum kann ich nicht genau sagen… Scheinbar kamen nicht mehr genug Daten durch die Leitung, was sich im störenden Ruckeln bemerkbar machte… Kann aber auch sein, dass mein NAS einfach zu schmalbrüstig ist und an RAM oder CPU Grenzen gestoßen ist.

Viele Dienste von Synology nutze ich sowieso nicht, also begab ich mich auf die Suche nach einer Alternative für den Synology Medienserver. Mich hat hierbei sowieso gestört, dass der Synchronisierungsjob (Hinzufügen von neuen Mediendateien) alles war… nur nicht zuverlässig… Neue Musikalben waren teilweise erst Tage später in der Datenbank bzw. teilweise auch erst dann, wenn ich die Sync Job manuell gestartet habe.

DLNA Server gibt es einige. Leider kommen sehr viele für mich nicht in Frage, da ich mit das kleinste NAS von Synology habe und die Server dann schlichtweg nicht installiert werden können. Zum Beispiel Plex :-(

Dennoch habe ich einen sehr guten Ersatz gefunden, welcher auf meinem NAS sogar besser läuft als der Medienserver von Synology.

miniDLNA

miniDLNA ist ein sehr schlanker DLNA Server mit dem man wunderbar seine Videos, Musik und Bilder im Netz streamen kann.

Vorraussetzung für die Installation auf dem Synology NAS ist, dass man in der Lage ist Third Party Apps auf dem NAS zu installieren.

Dazu gibt es hier eine sehr gute Anleitung.

Für mich bietet der miniDLNA Server folgende Vorteile gegenüber dem Medienserver von Synology:

  • Bild, welches auf dem Client angezeigt wird ist Tux :-)
  • Keine Notwendigkeit mehr mehrere Festplatten über bind in die Standardverzeichnisse zu mounten
  • Initiale Befüllung der Mediendatenbank läuft schneller als beim Synology Server
  • Dienst zur Überwachung der Medienverzeichnisse läuft zuverlässiger
  • kein Ruckeln beim schauen von Videos
  • Cover Anzeige von Musikalben auf dem Client

Die Installation erfolgt folgendermaßen:

  1. Anmeldung am Webinterface des NAS
  2. Starten des Paketzentrums
  3. Einstellungen aufrufen und Register Paketquellen auswählen.
  4. Paketquelle hinzufügen
  5. In das Feld Name schreibt ihr den Namen des Paketes oder eine Beschreibung rein.
  6. In das Feld Ort tragt ihr folgende URL ein:
    http://pvr.unzureichende.info/synology
  7. Im Paketzentrum könnt ihr dann über das Register „Andere Quellen“ den miniDLNA Server installieren

Ein Start wird jetzt noch nicht funkionieren, da der Server erstmal konfiguriert werden mag.

Also melden wir uns als root über ssh am NAS an.

Dort wechseln wir in folgendes Verzeichnis:

/volume1/@appstore/minidlna/etc/

Wir öffnen die Datei minidlna.conf mit einem Editor. Welchen man verwendet ist wurscht.

Ich gehe jetzt nur auf die wichtigsten Konfigurationspunkte ein. Man sollte sich die Datei aber ruhig in Ruhe im Detail anschauen.

Wichtig sind die Verzeichnisse mit den Medieninhalten:

media_dir=A,/volume1/music
media_dir=P,/volume1/photo
media_dir=V,/volume1/video

Im Gegensatz zum Standard Medienserver können hier auch USB Platten berücksichtigt werden.
Zum Beispiel so:

media_dir=V,/volumeUSB2/usbshare1-2/Familienfilme
media_dir=P,/volumeUSB1/Bilder

Die Buchstaben A, P und V stehen jeweils für Audio, Photo und Video. So weiss der minidlna Server auch was er in den angegebenen Verzeichnissen zu suchen hat.

inotify=yes

Dieser Wert sollte auf yes bleiben, da er den Dienst laufen lässt, welcher die Medienverzeichnisse auf neue Dateien überwacht.

Das war es an Pflichtkonfiguration. Man kann aber auch noch diverse andere Dinge ändern, wie zum Beispiel den Ablageort der Datenbank oder den Namen des Servers (wird im Client angezeigt).

Nun können wir den Server starten. Paketzentrum->Register „Installiert“->miniDLNA start

Gebt dem Server ein bis zwei Stündchen Zeit. Er muss im ersten Schritt erstmal die Mediendatenbank erzeugen, was schonmal ein paar Stunden dauern kann.

Danach solltet ihr über eure entsprechenden DLNA Clients den neuen Server sehen können.

Wenn ihr erstmal nur testen wollt, könnt ihr den Medienserver von Synology ruhig im Parallelbetrieb fahren. Die beiden beissen sich nicht. 😉

Als Client für Android Geräte kann ich übrigens folgende App empfehlen:

BubbleUPnP

 


 

http://elan.plexapp.com/

Flattr this!

TouchRetouch: Android App zum Entfernen störender Objekte auf Bildern

Mal eine kleine App Empfehlung. Es kommt ja häufiger vor, dass man ansich ein sehr schönes Bild gemacht hat, aber trotzdem im Hintergrund störende Objekte zu erkennen sind. Genau dafür wurde

TouchRetouch

gemacht.

TouchRetouch ist eine kleine App, welche im Prinzip nur eine Funktion hat. Nämlich unerwünschte Inhalte aus Fotos zu entfernen. Natürlich gibt es dafür genug Software und Möglichkeiten dies an einem PC zu erledigen, aber direkt auf dem Smartphone hat einfach auch seinen Charme.

Man öffnet einfach ein Foto aus seiner Galerie und übergibt dies an TouchRetouch, oder lädt ein Foto über die App selbst. Ist das Bild geladen, „umkreist“ man das Foto mit der Lassofunktion. It das erledigt, klickt man auf Start. Die App berechnet dann anhand der Umrisse und der Umgebung ein neues Foto ohne das markierte Objekt. Die Ergebnisse sehen in der Regel auch sehr gelungen aus. Verwendet man Bilder mit sehr vielen Details in der Umgebung kann man die Modifikation aber sehen. Dennoch finde ich die App ganz gut. Es gibt sie in einer kostelosen Variante (zum Testen) und in einer kostenpflichtigen (ich glaube 79 Cent). Der Preis ist in meinen Augen nicht zu hoch.

Ich habe mal als Beispiel zwei Bildchen hochgeladen. Auf dem ersten sieht man das Original mit unserem Hund und auf dem zweiten, dass Bearbeitete ohne Hund. ich finde das Ergebnis sehr gut und schwer zu bedienen ist die App auch nicht.

Vorher:

Nachher:

Und hier noch ein paar Screenshots aus dem Market:

 

 

 

 

Flattr this!