Notizverwaltung auf eigenem Server (ähnlich Evernote)

Heute mal weniger eine Anleitung, sondern mehr ein Vorschlag, falls jemand auf der Suche nach einer Notizverwaltung sein sollte, welche nicht bei fremdgehosteten Diensten laufen soll.

Früher hatte ich meine Notizen bei Evernote liegen. Grundsätzlich ein sehr guter Dienst. Es gibt Clients für Android, Windows (Linux glaube ich nicht) oder halt den Webclient. Man kann seine Notizen verwalten, mit Kategorien versehen oder auch Anhänge hochladen wie Bilder, Soundclips, Skizzen, etc… Allerdings, wie so oft, liegen die Daten mal wieder nicht auf einem eigenen Server, sondern halt bei Evernote. Für die meisten User stellt das kein Problem dar, für mich allerdings schon. Also habe ich Evernote den Rücken zugekehrt und mich auf die Suche nach einem anderen Dienst begeben.

Leider habe ich keinen adäquaten Ersatz gefunden, sodass ich eine Zeit lang meine Notizen über einen Mail Account verwaltet habe… Anstatt Kategorien habe ich mir Ordner angelegt und wenn mir etwas durch den Kopf ging, ich etwas intererssantes gelesen habe oder was auch immer… habe ich mir halt eine Mail geschickt… Die Lösung ist natürlich auch nicht das Gelbe vom Ei…

Nun gut… da ich nicts gefunden habe was für eine Notizverwaltung vorgesehen war, musste ich etwas anderes dafür missbrauchen. 😉

Was ich nun schon sehr lange nutze und absolut zufrieden damit bin ist einfach ein Blogsystem als Notizverwaltung zu missbrauchen. WordPress ist mir zu gewaltig für diese Aufgabe. Als Alternative zu WordPress bietet sich

Serendipity

an.

Schwierig auszusprechen, aber in der Installation und Konfiguration recht einfach.

Ich habe einen Blog, welcher nur für mich bestimmt ist (mindestens Sicherung durch .htaccess) und Konfiguration, dass der Blog nicht in Suchmaschinen auftauchen soll.

Innerhalb des Blogs kann man Kategorien anlegen. Man kann Soudclips, Grafiken, Fotos, Texte, etc… hochladen. Zu bedienen ist der Blog entweder über das Webinterface (einen Browser hat wohl jeder ;-)) oder über den Android WordPress Client. Leider finde ich im Moment den Link nicht mehr was dafür zu tun ist, aber man kann Serendipity Blogs auch über den Android WP Client mit Content füttern. Aber auch ohne Client geht das Hinzufügen sehr schnell und einfach. Denn auch Serendipity bietet die Möglichkeit Einträge per Mail hinzuzufügen.

Im großen und ganzen fehlt mir eigentlich nicht ein einziges Feature welches Evernote zu bieten hat und ich nicht mit Serendipity abdecken kann.

Serendipity bieten für jede Kategorie einen eigenen RSS Feed, sodass man seine Notizen ggf. auch in seinem RSS Reader lesen kann.

Diese Konstrukt kann auch als Ersatz für Dienste wie Read It Later und Co. verwendet werden. Findet man einen Artikel im Netz welchen man später in Ruhe lesen will, einfach einen Blogeintrag erstellen (es gibt dafür Firefox Plugins) und später über den RSS Reader lesen.

Für mich reicht der „eigene Dienst“ vollkommen aus und ich habe ein gutes Gefühl, da meine Daten bei mir liegen.

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Nachtrag zu: Einbinden von Cloudstorage über webdav und fstab (owncloud, HiDrive, etc…)

Der Artikel ist seit owncloud 4 nicht mehr ganz aktuell….

Die URL zum Zugriff über webdav hat sich ebenfalls geändet und lautet nun:

http://URL_OWNCLOUD/remote.php/webdav/

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owncloud 4: Änderung der caldav und carddav URLs

Bin nun auch in meinem Produktivsystem von owncloud 3 auf owncloud 4 gewechselt. Das Update geht leicht von statten.

Allerdings gibt es eine Änderung der URLs um seine Kontakte und Termine zu syncen.

Bisher sahen die URLs folgendermaßen aus:

Kalender:
http://OWNCLOUD_URL/apps/calendar/caldav.php/calendars/

Kontakte:
http://OWNCLOUD_URL/apps/contacts/carddav.php/addressbooks/

Ab owncloud 4 sollten folgende URLs verwendet werden:

Kalender:
http://OWNCLOUD_URL/remote.php/caldav/

Kontakte:
http://OWNCLOUD_URL/remote.php/carddav/

Wer den KDE Desktop nutzt und damit auch Kontact und Korganizer muss hier Hand anlegen. KDE hat beim Einrichten der Datenquellen zwar die Möglichkeit owncloud als Datenliefernat zu konfigurieren, allerdings funkioniert dies mit der neuen URL nicht mehr. Die Datenquellen müssen also manuell angelegt werden.

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Total Commander für Android offiziel im Play Store gelandet

Leider wird man gelegentlich doch genötigt mit Windows zu arbeiten… Vermutlich kennt auch jeder den Total Commander, welche mehr als nur ein sinniger Ersatz für den Windows Explorer ist.

Seit ein paar Tagen gibt es nun die offizielle Android App. Ich habe sie mir gestern mal installiert und bin eigentlich auch recht angetan von der App. Es ist halt der Total Commander…, das heisst sehr funktional, aber nicht
unbedingt hübsch. 😉

Zusätzlich zum Total Commander gibt es im Moment (werden sicher noch mehr) drei Plugins, welche den Zugriff auf SMB, WebDAV und FTP Freigaben ermöglichen.

Alles in allem eine gute Portierung für Android!

Hier die jeweiligen Links aus dem Play Store:

Total Commander

FTP Plugin

WebDAV Plugin

LAN Plugin

 

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owncloud für Android

owncloud rockt!

Wie man seine Kalender über den Desktop und Smartphone via owncloud synchronisiert hatte ich ja bereits hier (am Beispiel vom Synology NAS) beschrieben.

In den nächsten Tagen schreibe ich auch einen Artikel wie man seine Kontakte synchronisiert.

owncloud kann ja auch als Cloud für Dateien genutzt werden und hierfür möchte ich euch auf die offizielle App hinweisen. Sie kann noch nicht viel (Version 0.1), aber zum Uploaden von Dateien funktioniert sie schon recht gut. Man sollte
die App im Auge behalten, ich denke da werden noch recht nützliche Features kommen (angekündigt sind der Sync für Kontakte und Kalenderdaten).

Im Market gibt es owncloud noch nicht.

Hier gibt es die App auf der owncloud Seite: Android App

 

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Und den nächsten Google Dienst ersetzt: Piwigo anstatt Picasa

Für viele sicher kein vollwertiger Ersatz, für mich aber absolut ausreichend, wenn nicht sogar besser.

Die Desktop Software Picasa habe ich bisher sowieso nicht genutzt, da die Linux Version schlecht gepflegt war und mittlerweile auch eingestellt wurde. Ich habe den Webdienst genutzt um private (!!) Bilder zu veröffentlichen und dies auch nur für einen ausgewählten Kreis. Picasa ist auch ein sehr guter Dienst, allerdings verfolge ich ja im Moment das Ziel sämtliche
Google Dienste durch selbtgehostete zu ersetzen.

Nach gar nicht allzu langer Recherche bin ich dann auf piwigo gestoßen.

Ich hatte folgende (durch Piwigo erfüllte) Anforderungen an meine private Gallerie:

installierbar auf eigenem Server
Die Installation gestaltet sich absolut einfach.

Open Source
erfüllt! :-)

leichte Administration
Könnte etwas übersichtlicher sein, geht aber in Ordnung

Benutzerverwaltung
sehr gut! Man hat eine Gruppen.- und Benutzerverwaltung und kann diese u.a. auf Alben und Bilderebene anwenden.
Ich habe es bei mir so eingestellt, dass sich im Prinzip jeder registrieren kann, aber trotzdem nur ein paar Alben sieht. Die Gruppenzuordnung für alle Alben vergebe ich dann jeweils manuell.

Apps für Android
Gibt es, nicht viel, aber mir reicht es.
r
Piwigo: Offizielle App mit der man Bilder hochladen und Alben anlegen kann. Ist also kein Viewer.
ReGalAndroid: Ebenfalls zum Uploaden (Kontextmenü), aber auch als Viewer zu benutzen.

Direkte Upload Möglichkeit aus Desktop Anwendungen heraus
Wie ich bereits erwähnte, habe ich nur den Picasa Webdienst benutzt. Zur Bearbeitung und Verwaltung von Bildern nutze ich Digikam. Ferner verwende ich auf meinem Rechner und Notebook den KDE Desktop (das Gehampel mit Unity und Gnome 3 ist mir zu blöd geworden). Und KDE bietet den Export zu Piwigo von Hause aus an. Egal ob Digikam oder Gwenview, alle können direkt an Piwigo senden.

Wer also nur mal hier und da ein paar Bilder veröffentlichen möchte und einen selbst gehosteten Dienst bevorzugt, sollte sich Piwigo ruhig mal anschauen. Es gibt auch noch unzählige Plugins und Themes falls einem die Grundausstattung nicht reichen sollte.

Und noch ein Google Dienst weniger. :-)

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Android: fehlende Apps im Market im Zusammenhang mit CM9 ROMs

Ein kleiner Tipp auf die Schnelle:

Zur Zeit nutze ich folgendes Rom
auf meinem SGS2 : AOKP-CM9 Sakaschi Mod

Das ROM als solches funktioniert wunderbar. Allerdings habe ich in letzter Zeit öfter das Phänomen, dass ich nicht mehr alle Apps im Market sehen kann.

Die scheint wohl mit den DPI Einstellungen in der build.properties zu korrelieren. Da ich aber nicht wirklich motiviert war sämtliche Werte für DPI auszuprobieren, habe ich mal weiter geforscht und bin in einem Forum auf einen hilfreichen Tipp gestoßen.

Einfach mal den Market Cache löschen, in den Recovery Modus booten und dort „fix permissions“ auswählen.

Bei mir hat es geholfen…

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rssLounge: Eine klasse Alternative zum Google Reader

Nein, nein, das wird kein Google is evil Artikel! 😉

Im Gegenteil… Google bietet sehr viele Dienste an, welche das Netzleben massiv vereinfachen. Allerdings auf Kosten der Anonymität. Im
Moment versuche ich mich genau von dieser Abhängigkeit von Google zu lösen.

In einem meiner letzten Artikel hatte ich ja schon beschrieben, welche Alternative ich zum Google Kalender gefunden habe und diese auch problemlos verwende.

Nun habe ich mich auf die Suche nach einem Ersatz für den Google Reader begeben. Schwierige Aufgabe, denn der Google Reader ist meine tägliche Informationsquelle zu den Themen die mich interessieren.

Meine Anforderungen waren:

– Gleiche Funktionalität wie der Google Reader
– Muss auf einem eigenen Server laufen.

Als erstes bin ich auf Tiny Tiny RSS gestoßen. Von der reinen Beschreibung her sieht das Ding ganz gut aus und auch die Features können sich sehen lassen. Dennoch hatte
ich mehrere Probleme TTRSS auf meinem Server zu installieren und der „Umgangston“ im entsprechenden Forum hat mir auch nicht gerade gefallen. Also ging meine Suche weiter…aber nicht sehr lange. :-)

rssLounge

rsslounge ist ein News Aggregator, welcher sich in keinster Weise hinter dem Google Reader verstecken muss. Auch lässt er sich problemlos auf einen eigenen Server installieren. DAS ist die Installationanleitung laut Entwickler:

  1. Lade alle Dateien des ZIP Archivs hoch
  2. setze die Schreibrechte für die Verzeichnisse config, data/cache, data/favicons und data/thumbnails (nutze hierfür deinen FTP Client)
  3. öffne rsslounge im Browser und folge den weiteren Anweisungen

Und mehr ist auch nicht zu tun. :-)

Bei mir hat es den Google Reader komplett abgelöst!

So einfach wie die Installation bereits ist,
gestaltet sich auch die Konfiguration für bisherige Google Reader Nutzer. Einfach seine Feeds aus dem GoogleReader als OPML exportieren und genauso einfach in rsslounge importieren. Fertig. Dadurch werden nicht nur die Feeds übertragen, sondern auch entsprechend konfigurierte Kategorien. Diese kann rsslounge nämlich auch verwalten. Zusätzlich zu den Kategorien kann pro Feed allerdings noch eine nummerische Priorität vergeben werden. Dieses Feature finde ich genial. Angenommen ich habe eine Kategorie A und eine Kategorie B. Innerhalb der beiden Kategorien habe ich jeweils einen hochinteressanten Feed und einen der weniger interessant ist. Dem weniger Interessanten gebe ich die Prio 2, dem anderen Prio 1. Dadurch ermöglicht rssLounge mir eine zusätzliche Reihenfolge der Feeddarstellung zu definieren unabhängig von Datum/Zeit und Kategorie. Die Anzeige der Feeds auf Basis der Prioritäten kann über einen Regler oberhalb der Feeds gesteuert werden.

Zum Beispiel:

Zeige nur Prio 1

Zeige Prio 2-
5

Zeige nur Prio 10

Die Artikel werden per Default nur als Überschrift angezeigt. Durch Klick auf den Artikel öffnet sich dieser. Im Prinzip wie beim Google Reader. Ferner hat man die Möglichkeit Artikel mit einem Sternchen zu versehen, falls man sich die Artikel vielleicht später nochmals in Ruhe anschauen möchte. Eine weitere nette Möglichkeit sich nur gezielt mit Informationen zu versorgen, ist die Nutzung von Filtern, welche pro  Feed konfiguriert werden können. Also man hat zwar einen Feed abonniert, welcher sich rund um das Thema Fußball beschäftigt, möchte aber nur die Infos sehen, welche mit Bayern München (oder einem anderen Verein 😉 ) zu tun haben.

Wem der News Aggregator auf dem eigenen Server noch nicht reicht, kann zusätzlich noch einen Anonymisierer konfigurieren. rssLounge kann über einen Account vor fremden Zugriffen geschützt werden, bietet allerdings auch nur die Möglichkeit EINEN Account zu verwenden. Ich persönlich benötige aber keinen Multi-User Zugriff. Ist also
für mich kein Nachteil.

Ebenfalls lobenswert ist der Support vom Entwickler. Ich habe Anfangs ein Problem bei der Nutzung gehabt und  den Entwickler mal per Mail kontaktiert. Die Antwort kam prompt und der Entwickler ist äusserst hilfsbereit.

Ihr seht… ich bin mehr als begeistert von rssLounge. Dennoch gibt es auch ein paar Nachteile bzw. Unstimmigkeiten:

  • Ich nutze u.a. den Firefox 11. Zumindest bei mir bekommt rssLounge keinen Mausklick mit unter Firefox….
  • Umlaute werden bei mir nicht immer korrekt dargestellt (sicher Einstellungssache)
  • Favicons werden bei mir nicht übernommen bzw. angezeigt
  • der für mich einzige schwerwiegende Nachteil: Es gibt keine Mobilansicht für rssLounge. Auf einem Tablet kann man noch relativ gut navigieren, allerdings auf dem Smartphone ist es dann doch sehr unübersichtlich. Es gibt bisher auch nur eine Android App, welche sich aber noch im Beta Stadium befindet… Da ich meine Feeds aber entweder über den
    Browser lese oder auf dem Tablet, ist das auch noch in Ordnung für mich.

Hier nochmal die Links:

rssLounge

rssLounge Android App

Zum Abschluss noch zwei Bildchen damit ihr seht, dass rssLounge auch optisch gelungen ist.

 

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owncloud auf Synology NAS / Kalendar Sync

In meinem letzten Artikel habe ich beschrieben, wie man über einen recht einfachen Weg einen Filesync, ähnlich wie bei Dropbox, auf seinem eigenen Server hinbekommt.

Heute möchte ich zeigen, wie man seine Kontakte und Kalendar Daten auf seinem eigenen Server ablegt und somit die Daten über mehrere Rechner und Smartphones syncen kann. Ich hatte bis vor kurzem mehrere Kalender bei Google liegen und nun keinen mehr. :-)

Ich nutze hierfür owncloud. Was owncloud ist, kann man sich auf der Homepage im Detail anschauen, inkl. einer Online Demo.

Hier nur kurz die Highlights:

– File Ablage im Netz, inkl. Sharing Option (WebDav)
– Verwaltung von beliebig vielen Kalendern (Sync via CalDav)
– Verwaltung von Kontakten (Sync via CardDav)
– Verwaltung von
Bookmarks
– Galerie für Bilder

Mein Beispiel orientiert sich an einem Synology NAS, allerdings ist die Anleitung auch für jeden beliebigen Server zu gebrauchen.

Benötigt wird:
– owncloud 3 -> hier downloaden
– einen Server, welcher im Optimalfall auch über das Internet zu erreichen ist.
– Am Beispiel des Synology NAS muss die Webstation aktiviert sein.
– MySQL Datenbank (beim Synology NAS ist diese vorhanden bei aktivierter Web Station)
– Spieltrieb 😉

Die Installation ist sehr schnell erledigt. Nach dem Download von owncloud wird das Archiv File auf der Disk Station entpackt. und zwar im Verzeichnis

/volume1/web/owncloud

Der Apache Webserver auf der Diskstation läuft unter dem User „nobody“. Wir müssen für den Benutzer noch ein wenig an den Rechten schrauben. Auch am Daten.- und Konfigurationsverzeichnis müssen wir die Rechte
noch ändern. Um dies zu erledigen melden wir uns als root via ssh auf der Diskstation an und setzen folgende Befehle ab:

chmod 750 /volume1/web/owncloud/data
chmod 750 -R /volume1/web/owncloud/config
chown -R nobody:nobody /volume1/web/owncloud/

Die Rechte sind nun korrekt gesetzt. Der Rest der Installation und Konfiguration erfolgt direkt über das Webinterface.

http://EURE_IP/owncloud

Über die Startseite wird dann die Installation abgeschlossen.

Folgende Schritte sind dafür notwendig:

– Anlage des Admin Account (User/Passwort)
– Einrichten der Datenbank

Per Default wird SQLite verwendet. Dies Bedarf auch keiner weiteren Schritte. Ich bevorzuge aber die Nutzung ein MySQL
Datenbank (Konfig über den Knopf „erweitert“).

Bevor es weiter geht sollte man in seiner MySQL Installation eine Datenbank und einen User jeweils mit dem Namen owncloud erstellen.

Datenbank Name, Benutzername und Passwort sollten nun als letzter Schritt über das Webinterface eingegeben werden. owncloud legt dann die benötigten Tabellen selber an.

Das war es dann auch schon. Die Installation von owncloud ist abgeschlossen. Die bedienung bzw. Nutzung ist eigentlich selbsterklärend.

Nun noch ein kleines Beispiel wie man seine Kalendar aus Google in owncloud überführt.

Export aus Google:

– Anmeldung an Google Calendar
– Dort in die Einstellungen und auf Kalendar klicken.
– In der Übersicht den gewünschten Kalender auswählen
– Dann unter „Privateadresse“ auf ICAL klicken.
– Nun hat man seinen Kalendar als ical Datei auf der Platte liegen

Import in owncloud:

– Anmeldung an owncloud
– Im Menü Dateien anklicken und die ical Datei hochladen
n- Nach dem Upload auf die Datei in der owncloud klicken
– Auswahl des Kalenders und warten bis der Import abgeschlossen ist.
– Fertig :-)

Jeder Kalender in owncloud hat eine eigene CalDav Adresse über die der jeweilige Kalender auch von externen Anwendungen wie Thunderbird, Outlook etc… bearbeitet werden kann. Die Synchronisation über mehrere rechner funktioniert tadellos!

Auch über sein Android Smartphone kann man die owncloud Kalender einwandfrei einbinden.

Hierfür nutze ich die App CalDAV-Sync

Sie kostet zwar ca. 2 Euro ist aber ihr Geld wert. Die Kalendar integrieren sich dadurch ins das Android System als ob es sich um Google Kalender
handelt.

Für mich funktioniert die Synchronisation der Kalender Daten über Rechner, Smartphone und Tablet ganz wunderprächtig. :-) Auch ist es ein weiterer Schritt in die Richtung „Meine Daten liegen bei MIR“.
Auf dem Android Gerät sieht das dann folgendermaßen aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Falls ihr Fragen haben solltet: Einfach melden.

Kleiner Nachtrag noch zum Synology NAS: Ich habe eines der kleinsten Modelle mit 128 MB RAM. owncloud läuft dort und es reicht auch für den Sync der Kalender. Wenn man allerdings viel mit owncloud arbeiten möchte (Bilder hochladen, Dokumente ablegen und bearbeiten, etc…) sollte
man darüber nachdenken owncloud lieber auf einem richtigen Server im Web zu installieren. Das NAS bekommt schon recht schnell dicke Backen….

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Android Quick Tipp: JustReader als Ersatz für den GoogleReader

Bin die Tage durch Zufall auf einen relativ neuen News Reader gestoßen.

JustReader

Es gibt ihn in einer kostenlosen und kostenpflichtigen Variante. In der kostenlosen fehlen ein paar Sync Optionen und sie enthält Werbung. Ich habe mir die Pro Version allerdings bereits nach 10 Minuten Test gekauft.

Installiert habe ich den Reader nun auf meinem Tablet und Smartphone. Gerade auf dem Tablet sieht der Reader genial aus. Es gibt alle möglichen Sync Optionen (offline, online, mit Bilder, ohne Bilder, gesamter Text, nur Überschriften, etc…). Ich nutze ihn jeweils nur im Online Betrieb. Die Geschwindigkeit ist vielleicht teilweise noch nicht wieselflink, aber dennoch weit oben im Gegensatz zu den
meisten Konkurrenten. JustReader synct nur gegen den GoogleReader, was aber in der Regel ja auch der Standard Reader ist. Im Moment kann man noch keine neuen Feeds über JustReader abonnieren, aber ich denke das wird noch kommen.

Wie gesagt, gerade von der Optik und vom Aufbau gefällt mir der Reader auf dem Tablet besonders gut und ist für mich die erste Wahl. Aber auch auf dem Smartphone macht er eine sehr gute Figur.

Probiert ihn mal aus, für mich ein echter Geheimtip.

Hier noch ein paar Bildchen aus dem Play Store:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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