Arch Linux auf dem Raspberry Pi

Ich habe mittlerweile drei Raspberrys im Einsatz. Einer läuft mit raspbmc und die beiden anderen jeweils mit Arch Linux. Ich hatte Anfangs auch mit raspian gespielt, aber raspian bringt einfach zu viel vorinstallierte Software mit, welche ich nicht benötige. Ich nutze die kleinen Mini PCs lediglich für ein paar Server Dienste, sodass auch ein arch linux relativ schnell aufgesetzt ist.

Hier die für mich notwendigen Schritte:

1 Image runterladen und auf SD Karte packen

Das Image gibt es hier.
Nach dem Download muss die zip Datei entpackt werden und das Image mit dd auf die SD Karte transportiert werden.
sudo dd if=[IMAGE].img of=/dev/sdb

sdb ist natürlich zu ersetzen. Je nachdem wo eure SD Karte hängt.

Bevor die SD Karte nun in den Raspberry Pi gesteckt wird, empfehle ich noch die root Partition zu vergrößern. Diese ist per Default nur 2 GB groß. Am einfachsten ist es wenn ihr die Partition direkt mit einem Tool auf dem normalen Rechner vergrößert.
GParted oder ähnliches reicht hier völlig aus.

2 Booten des Raspberrys und anmelden als root

Die Karte ist soweit fertig. Ab in den Slot des Raspberrys und an den Strom damit. :-)
Ich gehe davon aus, dass ihr den Pi mit einem Netzwerk Kabel verbunden habt.
Innerhalb weniger Sekunden ist der ssh Daemon gestartet sodass ihr euch amelden könnt.
ssh root@alarmpi
Das initiale Passwort lautet „root“. Per Default lautet der hostname alarmpi. Dieser wird aber in einem der
nächsten Schritte geändert.

3 root Passwort ändern

Als erstes ändern wir mal das root Passwort
passwd

4 Änderung local timezone

nano /etc/timezone

Hier muss folgendes geändert werden:

Europe/London

in

Europe/Berlin

5 Hostnamen ändern

Folgende Dateien müssen geändert werden /etc/hostname und /etc/hosts

5.1 /etc/hostname

nano /etc/hostname

Hier muss der bestehende Namen gegen den neuen ersetzt werden.

5.2 /etc/hosts

nano /etc/hosts

Die Zeile mit der IP 127.0.0.1 muss geändert werden.

Am Ende der Zeile muss der neue hostname gesetzt werden.

6 Update des Systems

pacman -Syu
Das Update kann ein paar Minuten dauern

7 User und Berechtigungen

nach der Installation gibt es erstmal nur den user root.

7.1 sudo installieren

Wie anfangs geschrieben kommt die arch Installation sehr schlank, sodass auch „sudo“
erst einmal installiert werden muss
pacman -S sudo

7.2 Normale user für sudo berechtigen

EDITOR=nano visudo

Nach folgender Stelle suchen:

%wheel ALL=(ALL) ALL

Diese Zeile muss einkommentiert werden, also das führende „#“ entfernt werden.

7.3 User anlegen

7.3.1 Pakete installieren

pacman -S adduser
Nach der Installation können weitere User neben root angelegt werden,

7.3.2 User

adduser

7.3.3 Beispiel

---------------------------------------
Login name.......: meinUser
UID..............: [ Next available ]
Initial group....: users
Additional groups: [ None ]
Home directory...: /home/meinUser
Shell............: /bin/bash
Expiry date......: [ Never ]

8 Notwendige Softwarepakete installieren

pacman -S autofs --noconfirm
pacman -S nfs-utils --noconfirm
pacman -S mc --noconfirm
pacman -S zile --noconfirm
pacman -S htop --noconfirm

Diese Liste entspricht meiner Minimal Installation.
nfs-utils -> Ermöglicht den Zugriff auf das NAS über NFS
mc -> FileManager für die Console
zile -> ich bin emacs Junkie. :-) zile ist ein Clone, welcher aber nicht so gewaltig ist wie der emacs.
htop -> übersichtler als top.

Das war es eigentlich. Was jetzt fehlt sind natürlich die Serverdienste die ihr auf eurem Pi laufen haben wollt.

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Android App Tipp: ownCloud Bookmarks

Ich bin ein großer Fan von ownCloud.
Ich verwalte damit meine Kontakte, Kalender bzw. Termine und auch Dateien. Ein Standard Feature habe ich bisher aber nicht genutzt: Die Bookmark Verwaltung. Mir fehlte hier bisher der Nutzen, da ich die Bookmarks zwar in der Cloud verwalten konnte, aber zum Beispiel über meine Android Geräte keinen einfachen Zugriff oder Sync hatte.

Gestern abend bin ich durch Zufall auf die App ownCloud Bookmarks gestoßen. Das kleine Stückchen Software bringt euch den Sync der ownCloud Bookmarks direkt auf eure Android Geräte.

Die App ist noch recht neu, aber ein kurzer Test verlief positiv. Über die App können auch neue Bookmarks angelegt werden (Android Share Funktion). Sortiert werden kann nach mehreren Kategorien (Tags, etc.)

ownCloud Bookmarks ist kostenlos.

Hier noch ein paar Screenshots:

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Kleine Befehlsübersicht Taskwarrior

In den letzten Wochen und Monaten hat sich mein Arbeitsaufkommen vervielfacht. Privat wie auch beruflich. Umso wichtiger war es für mich eine saubere, einfache Todo Verwaltung zu haben, welche ich von überall nutzen kann. Egal ob Rechner oder Smartphone. In einem Bericht hatte ich ja bereits von todotxt geschwärmt. Das Tool ist auch wunderbar und es lässt sich prächtig über alle Systeme syncen. Allerdings um Projekte verwalten zu können reicht es einfach nicht aus. Nach todotxt habe ich mir Taskwarrior vorgenommen. Taskwarrior hat schon einiges mehr zu bieten als todotxt. Da es leider aber noch keine Android App dafür gibt, habe ich Taskwarrior erstmal nur beruflich genutzt. Eine Shell hat man ja schliesslich immer auf. Mittlerweile habe ich mein perfektes System gefunden. Es ist weder todotxt noch taskwarrior…. sondern viel viel älter. :-) Ich bin mittlerweile umgestiegen auf emacs mit seiner Erweiterung orgmode. Emacs erfordert einiges an Einarbeitung, sodass ich bald sicherlich einige Artikel darüber schreiben werde. Aber wenn man das „Biest“ im Griff hat, ist es eine wunderbare Erleichterung seinen täglichen Workflow in den Griff zu bekommen. Auch wenn ich Taskwarrior mittlerweile nicht mehr nutze, habe ich mir dennoch ein paar Notizen aufgehoben. Vielleicht überkommt es mich mal und ich steige wieder um auf Taskwarrior. Hier mal eine kleine Übersicht mit den für mich wichtigsten Befehlen. Ich habe die Liste einfach mal per Copy Paste aus meinen Notes übernommen.

* Aufgabe hinzufügen
task add "Besser gelaunt sein"
* Aufgaben anzeigen
task ls
* Aufgabe erledigen
task <id> done
* Aufgabe löschen
task <id> delete
* letzte aktion rückgängig machen
task undo
* Aufgabentext ändern
task <id> modify "Neuer Text"
* Prioritätn
** keine
Priorität leer lassen
** niedrig
Englisch low, Verwendung in Taskwarrior mit Taste L
** mittel
Englisch medium, Verwendung in Taskwarrior mit Taste M
** hoch
Englisch high, Verwendung in Taskwarrior mit Taste H
* Priorisieren
task <id> modify priority:H
oder direkt bei der Anlage
task add "WICHTIG" priority:H
* List nach Prios
task priority:H ls
* Projekte
task 2 modify project:Firma
oder direkt bei der Anlage
task add "Dringend" project:Firma
* Massenänderungen am Beispiel Priorität
task pri:H
** Alle high prio Aufgabe die Prio m zuweisen
task priority:H modify priority:M
* Konfiguration änden
** Alle Konfigs anzeigen
task show
** Nur eine Konfig anzeigen
task show weekstart
** Konfig ändern
task config weekstart Monday
* Fälligkeiten
due:20121019
task ... due:today
task ... due:yesterday
task ... due:tomorrow

* Aufgaben verstecken
task 2 mod wait:20121001
* Tags vergeben
task 3,5,6 modify +Mail
* Notizen hinzufügen
task <id> annotate blabliblub
* Filtern
task pri:H
task project:leben ls
task due:today
task due:tomorrow

* Task in Editor ändern
task 123 edit
* wiederkehrende Aufgabe
task 1 recur:monthly
* Aufgaben beginnen und beenden
task 1 start
task 1 stop

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Midori Browser Synchronisierung über owncloud oder NAS

Der Midori Browser ist ja gar nicht mehr so unbekannt und bei mir mittlerweile doch recht häufig im Einsatz. Ich mag den Browser einfach, da er sauschnell und sehr schlank ist.

Für alle die einen Browser fernab der Mainstream Konkurrenz suchen kann ich den Midori Broser nur empfehlen. Was mir bisher fehlte, war die Möglichkeit alle Browser Daten mit meinen Rechnern zu synchronisieren. Den Chromium nutze ich gar nicht mehr, da ich bei diesem gar keine Möglichkeit gefunden habe die Browserdaten über eigene Server zu synchronisieren. Beim Firefox geht es, ist aber nicht unbedingt trivial und auch fehleranfällig bei Versionswechseln. Hat aber halt den Charme, dass der Sync sogar auf dem Android Handy funktioniert.

Nun gut. Wieder zum Midori Browser. Die Möglichkeit der Synchronisierung ist so einfach, dass man direkt darauf kommen müsste. :-)

Midori speichert ALLE Daten in folgendem Ordner:

/home/user/.config/midori

Das einzige was man machen muss ist dieses Verzeichnis über seine owncloud zu synchronisieren. Somit hat man alle Bookmarks, Passwörter oder geöffneten Tabs über alle Rechner synchron.

Was auch prächtig funktioniert (ist aber nicht wirklich Synchronisierung) wenn man sich das Verzeichnis einfach auf sein NAS legt und den genannten Ordner einfach verlinkt. So zum Beispiel:

ln -s /home/user/NAS/midori/ /home/user/.config/

Fertig. :-)

 

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Linux Mint: Probleme mit autofs

Im Moment bin ich zeitlich leider sehr eingeschränkt. Aus diesem Grund spiele ich zur Zeit auch wenig mit neuen Distributionen herum, da ich auf ein stabiles System angewiesen bin.

Am Wochenende habe ich mein Notebook aus o.g. Gründen mit Linux Mint (mit Cinnamon Desktop) bestückt. Natürlich ist Linux Mint eine durchaus stabile Distribution, leider bin ich dennoch auf ein Problem im Bezug auf autofs gestoßen.

Bemerkbar machte sich das Ganze durch einfaches „Geht nicht“ :-)

Ein Blick ins Syslog brachte folgenden Fehler ans Tageslicht:

[autofs] syntax error in nsswitch config near [ syntax error ]

Aha….

Mit dem Fehler konnte ich erstmal gar nichts anfangen, gerade auch da ich alle Systeme immer über ein und dasselbe Skript konfiguriere…

Ein wenig googlen brachte dann die Lösung.

In die angemeckerte Datei

/etc/nsswitch.conf

muss folgende Zeile hinzugefügt werden:

automount:files

Warum das so ist, kann ich leider nicht erklären. Fakt ist, bei mir funktionierte autofs danach wieder wie gewohnt. :-)

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Todo Verwaltung mit Synchronisierung Android/Linux über eigenen Server

Das war ne harte Nuss! Ich weiss gar nicht wie lange ich auf der Suche nach einer geeigneten ToDo Verwaltung war, welche ich auf meinen Rechnern, aber auch auf den Android Geräten nutzen kann.

Natürlich gibt es eine mittlerweile viel zu große Anzahl von Diensten im Netz.
Aber wie immer: Ich möchte meine Daten selber hosten!

Da ich bisher vergeblich auf der Suche war, habe ich in der Tat bisher immer einen der Online Dienste genutzt.
Die ToDo Verwaltung war bisher auch das letzte Thema, welches ich nicht selber gehostet habe. Aber die Suche hat nun ein Ende… Und das Ergebnis ist gar nichts bahnbrechend neues… Im Gegenteil! :-)

Ich weiss nicht ob ihr schonmal von todotxt gehört habt. Das gibt es schon einige Jahre und ist trivial und GENIAL zugleich.

todo.txt ist nichts anderes als ein Shellscript, welches richtig integriert in eurer Linux System, eure ToDo Verwaltung bildet. Eure ToDo Liste ist nichts weiter als eine Text Datei! Mit dem Shellscript könnt ihr eure ToDos priorisieren, kategorisieren, mit Kontexten erweitern, etc… Ihr habt im Prinzip alle Möglichkeiten offen.

Für todo.txt gibt es zwar einige Möglichkeiten eure Textdatei zu editieren (Ubuntu Paket, HTML Seiten, etc…). Ich persönlich finde
aber die Steuerung über die Konsole absolut intuitiv und geht schneller von der Hand.

Mehr möchte ich auch gar nicht dazu schreiben. Es gibt sehr viele Blogposts zu todo.txt.

Hier habt ihr die sehr ausführliche Dokumentation:
todotxt Doku

Mittlerweile gibt es auch eine Android App: ToDo.txt für Android
Sie kostet zwar 1.50 Euro, ist aber jeden Cent wert.

Die App selber synchronisiert die Textdatei leider im Moment ausschliesslich über Dropbox. Macht aber nichts. :-)

Beim ersten Start der App müsst ihr leider einmalig euren Dropbox Account eingeben. Ja, auch ich haben einen. :-( Habt ihr den Account eingetragen könnt ihr die App normal nutzen.

Ich bin dann allerdings hingegangen und habe den Sync zu Dropbox über das Menü deaktiviert. Die App funktioniert dann weiterhin ohne Probleme. Wie bereits geschrieben werden eure ToDos ausschliesslich in einer Text Datei gepflegt.
Und diese Textdatei liegt auf eurem Androiden unter:

/mnt/sdcard/data/com.todotxt.todotxt/

Auf meinem Server habe ich owncloud installiert und auf meinem Smartphone nutze ich FolderSync für Backups und Synchronisierungsaufgaben.

Nun bin ich hingegangen und synchronisiere das o.g. Verzeichnis auf meinen Server auf dem meine owncloud läuft.

Auf meinen Linuxbüchsen habe ich jeweils den owncloud Client installiert. Somit habe ich die ToDo.txt auf alle Rechnern.
In der Firma habe ich sowieso immer eine Shell offen. Auf den Androiden erledigt FolderSync die Synchronisierung.

Fertig ist meine perfekte ToDo Verwaltung, ohne dass ich meine Daten an irgendwelche Fremdhoster übergeben muss.

Ich weiss gar nicht wie ich vor todo.txt meine Aufgaben organisieren konnte. :-)

Falls ihr Fragen haben solltet einfach melden.

 

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Erhöhen der maximalen Uploadgröße bei Dateien in owncloud

Ein kleiner Quicktipp:

In der letzten Zeit beschäftige ich mich wieder mehr mit owncloud.
Gerade den Filesync hatte ich bisher immer nur kurz angeschnuppert.

Aber auch dieser funktioniert soweit richtig gut. Ich habe die Android App und die Linux Anwendung im Einsatz und konnte bisher keine Probleme feststellen.

Wenn man allerdings über die Webseite Dateien hochladen will und der Webserver in der Default Konfiguration läuft, ist das maximale Dateigröße auf 2MB eingestellt.

Um dieses Limit zu erhöhen müssen zwei Parameter in eurer php.ini Datei angepasst werden:

upload-max-filesize

und

post_max_size

Beide stehen wie gesagt per Default auf 2M bzw. 8M.

Wenn ihr nicht genau wissen solltet wo ihr die Dateien findet, einfach folgende befehle absetzen:

find /etc -type f -name php.ini | xargs grep upload-max-filesize

bzw.

find /etc -type f -name php.ini | xargs grep post_max_size

Danach müsst ihr noch euren Webserver durchstarten bzw. die Konfig neu laden.

Im Falle von Debain und Apache so:

/etc/init.d/apache2 reload

 

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Notizverwaltung mit Synchronisierung (Android/Linux) OHNE Dropbox, Evernote und Co

Dienste für die Verwaltung und Synchronisierung von Notizen gibt es wie Sand am Meer.

Ich halte bekanntlich nicht viel von diesen Diensten, da ich nicht weiss was mit meinen Daten geschieht, bzw. noch schlimmer: manchmal weiss man es sogar sehr genau…

Wie man eine „eigene“ Notizverwaltung hinbekommt inklusiver der Synchronisierung über mehrere Geräte möchte ich in diesem Artikel beschreiben.

Einleitend möchte ich erwähnen, dass für mich eine Notizverwaltung nichts weiter ist, als eine Sammlung von Textdateien in denen ich mir Anleitungen, Gedanken, Ideen, etc… niederschreibe. In dem von mir beschriebenen Vorgehen würden zwar auch Bilder, Tondateien usw. nicht stören, allerdings beschränke ich mich auf die erwähnten Textdateien.

Fangen wir erstmal lokal auf unserem Rechner an.
Ich habe einfach einen Ordner mit Textdateien. Nennen wir den Ordner einfach „Notizen“. Innerhalb des Ordners befinden sich weitere Ordner welche jeweils eine Kategorie abbilden sollen.

Beispiel:

– Notizen
– Android
– Linux
– Blog
– etc…

Nun benötigt man noch ein wenig Webspace. Ich für meinen Teil verwende meine eigene Owncloud Installation.
Entweder man mountet sich den Webspace direkt ins Filesystem, oder nutzt den Owncloud Sync Client, welcher unter Linux sehr gut funktioniert.

Für Dropbox Anhänger kann natürlich auch der Dropbox Client, bzw. die Dropbox Synchronisierung verwendet werden.

Somit hat man die Desktop Variante für die Notizverwaltung bereits erledigt.

Mir persönlich kommen allerdings meistens die Ideen wenn ich gerade mal nicht vor dem Rechner sitze. Also wäre es doch ideal seine Gedanken über sein Android Handy oder Smartphone auch unterwegs erfassen zu können und diese später am Rechner weiterzubearbeiten.

Um die Synchronisierung auch über seine Mobilgeräte auszuweiten gibt es auch recht einfache Lösungen.

Auf meinem Android Gerät habe ich ebenfalls einen Ordner „Notizen“. Diesen synchroniesiere ich, genauso wie an meinem Desktop, mit meiner
Owncloud Installation. Die eigene Owncloud Installation muss auch nicht zwingend im großen weiten Netz stehen. Da wir hier von Textdateien reden und diese
nur ein paar kb groß sind, reicht auch die Owncloud Installation auf eurem NAS.
Um euren Ordner zu synchronisieren gibt es mehrere Wege.
Wenn ihr eure Owncloud nutzt, könnt ihr den entsprechenende Client aus dem Play Store verwenden. Dieser hat allerdings den Nachteil, dass man keine
Ordner synchronisieren kann, sondern lediglich Dateien. Über diesen Weg müsstet ihr dann jede Notizdatei einzeln für die Synchronisierung markieren.

Ich persönlich bevorzuge da eher die App FolderSync aus dem Play Store. Diese App ist speziell, wie der Name schon sagt, für die Synchronisierung von Ordnern gemacht. Der Sync funkioniert gegen alle großen Dienste wie Dropbox, Amazon, Google Drive, usw… Man kann aber auch einfach über Webdav seine Owncloud einbinden. Man erzeugt dafür ein Ordnerpaar. „Lokaler Ordner Notizen“ und „Owncloud Ordner Notizen“. Die Synchronisierung kann zeitlich gesteuert laufen, manuell oder aber auch wenn sich lokal Dateien geändert haben. Ich nutze die Kombination aus zeitlicher Steuerung und Synchronisierung bei Änderung einer Notizdatei.

Hiermit sind wir nun soweit, dass wir die Notizdateien synchronisiert auf unserem Desktop, Webdav Server und Android Gerät haben.

Was jetzt nur noch fehlt ist eine vernünftige App um die Notizen auf dem Smartphone zu verwalten.

Und auch hier gibt es eine wunderbare App, welche sogar kostenlos ist.

Papyrus Ex

Papyrus Ex ist eigentlich „nur“ ein Texteditor, welcher genau für den beschriebenen Usecase gemacht wurde. In der Konfiguration der App stellt man den Ordner mit seinen
Notizdateien ein. Über die App kann durch die Ordner navigiert werden, oder aber auch die Volltextsuche genutzt werden um Notizen wiederzufinden. URLs in Textdateien
können als Link dargestellt werden. Notizen werden als Textdatei gespeichert, wobei der Name aus der ersten Zeile der Notiz gebildet wird. Was ich ebenfalls klasse
finde ist die Möglichkeit Dinge aus anderen Apps an Papyrus Ex weiterzuleiten. Seien es Mails, Links oder Artikel aus eurem RSS Reader.

Für mich ist diese Kombination die perfekte, schnörkellose Notizverwaltung. Vor allem ist die Lösung leicht realisiert, ohne dass meine seine Daten an Dienste
wie Dropbox oder Evernote weitergeben muss.

 

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Raspberry Pi: Raspbmc mit XMBC und Synology

Sooo… wie angekündigt habe ich mir einen Raspberry Pi zugelegt… Naja… ehrlich gesagt habe ich mir direkt einen zweiten bestellt. :-) Einsatzgebiete habe ich genug.

Ich möchte heute einen kleinen Artikel dazu schreiben wie Raspbmc installiert wird und ein Synology NAS als Datenlieferant zu Verfügung gestellt wird. Was man alles an Hardware (welche Kabel, etc…) dazu benötigt kann über Google recherchiert werden.

Die Installation ist relativ einfach. Das war auch der Grund warum ich meinen ersten Test mit raspbmc gemacht habe.

Die allgemeinen Schritte zur Installation stammen von der offiziellen raspbmc Seite. ich übernehme sie aber hier, damit man hier alles zusammen hat.

Falls noch nicht vorhanden, solltet ihr euch über euren Paketmanager python runterladen! Ferner solltet ihr eure SD Karte auf die das OS kommt direkt an den Rechner anschliessen.

Los gehts….

Zuerst laden wir man die Installationsdatei runter:

wget http://svn.stmlabs.com/svn/raspbmc/testing/installers/python/install.py

Diese muss ausführbar sein:

chmod +x install.py

Das Installationsskript muss mit Root Rechten ausgeführt werden:

sudo python install.py

Es öffnet sich ein kleines Terminal Fenster, welches euch die möglichen Devices auflistet auf die raspbmc installiert werden. Achtung: Wählt hier bloß das richtige!! Die Installation macht euer Laufwerk erstmal unbrauch!

Habt ihr eure SD erkannt müsst ihr nur noch den Devicenamen eingeben…. also sdb oder ähnlich.

Das war es im Prinzip schon was ihr an eurem Rechner machen müsst. Wartet bis das Installationsskript alle Schritte erledigt hat und euch bescheid gibt, dass ihr die SD nun in den Raspberry Pi legen sollt.

Das Schwierigste ist damit erledigt. :-)

Pakt nun die SD Karte in den Raspberry und schliesst das Gerät am Fernseher, Netzwerk und Strom an. Danach läuft der Installer weiter. Auf keinen Fall das Gerät vom Netz nehmen! Das dauert dann ca. 15 Minuten und fertig ist euer XBMC Mediencenter. :-)

Positiv ist, dass ihr nfs (auch smb, nutze ich aber nicht) direkt vorinstalliert habt. Somit könnt ihr eure Platten vom Synology NAS direkt in XMBC hinzufügen. Fertig!

Leider nicht ganz! Denn wer wie ich ein Synology NAS als Datenspeicher verwendet, muss auch dort nochmal Hand anlegen. Das nfs über das DSM von Synology aktiviert sein muss ist selbsterklärend, auch müsst ihr die IP Adresse von eurem Raspberry Pi in die NFS Konfiguration des Synology NAS aufnehmen. Das ist alles noch recht einfach, allerdings das reicht leider noch nicht, denn über XBMC sieht man dann zwar die Laufwerke, kann sie aber nicht auswählen.

Wir müssen uns nun über ssh als root an unserer Synology Diskstation  anmelden.

Nach der Anmeldung öffnen wir die Datei /etc/exports mit einem Editor unserer Wahl. Bei mir, wie immer, nano :-)

nano /etc/exports

Ihr seht nun die Freigaben eurer DSM. Bei den Laufwerken, welche XMBC nutzen soll müsst ihr eine Änderung vornehmen:

Ändert in den entsprechenden Zeilen:

insecure_locks

in

insecure

ab. Macht das in jeder Zeile bzw. für jedes Laufwerk, dass XMBC nutzen soll!

Speichert nun die Datei ab.

Als letzten Schritt müsst ihr die Änderungen noch aktivieren:

exportfs -a

Neustarten müsst ihr die DSM nicht. Wichtig ist, dass ihr die Änderung an eurem Synology NAS nach Updates von Synology wiederholen müsst. Die etc/exports wird nämlich bei einem Update neu geschrieben.

Nun könnt ihr eure NFS Freigaben vernünftig in XMBC einbinden.

Noch einen allgemeinen Satz zu raspbmc. Es läuft, es läuft sogar recht gut. Es ist stabil und ruckelt auch nicht sonderlich. SD Mediendateien laufen perfekt. Bei HD Medien kann es schon zu Rucklern kommen. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit raspbmc.

Als nächstes werde ich mal xbian ausprobieren.

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Raspberry Pi – Hab mir nun auch mal einen bestellt.

Der kleine Raspberry Pi ist ja nun schon länger Thema in diversen Foren…

In den letzten Tagen habe ich mich mal vermehrt mit dem Thema XMBC auf dem Raspberry Pi auseinander gesetzt. Und siehe da… Es gibt wohl schon einige sehr stabile Lösungen. :-)

Soooo… hab dann mal gerade bestellt:

– Raspberry Pi (Model B) -> kommt aus Italien, wird also ein paar Tage dauern

– Gehäuse

– Kühler ! :-)

– Stromkabel habe ich noch genug.

Sobald alles angekommen, konfiguriert und installiert ist, werde ich dann mal ausführlich berichten.

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