Spiegel Online schreibt Artikel über Linux

Da war ich am Wochenende aber doch überrascht als ich das
Wörtchen „Linux“ im Newsreader unter Spiegel Online fand. :-)

Aber kein Scherz… Spiegel Online hat einen recht positiven Artikel zum Thema Linux als Alternative zu Windoof verfasst.

Hier entlang zum Bericht:

Spiegel Online über Linux

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Linux: nano, oder die bedienbare Alternative zu vi/vim :-)

Vermutlich wird mir hierfür jeder System Administrator vor die Schnauze hauen. :-)

Ich hasse vi und genauso den vim! *duck*

Ich musste letztens ein paar Skripte auf meinem NAS ändern und habe es mal wieder mit dem vi als Texteditor versucht… Ich breche mir bei dem Ding eher sämtliche Finger, als das ich in einem Skript auch nur eine Zeile sauber geändert bekomme…

Gott sei Dank konnte ich mir auf dem NAS nano nachinstallieren. Ja, nano ist schlicht und JA nano ist einfach. Aber mit nano komme ich bei Skripten einfach schnell ans Ziel.

Jeder der nach einer Alternative zu vi sucht, gerade auf Maschinen wo es keine Klicki Oberfläche gibt, sollte nano mal eine Chance geben.

Der Editor ist mittlerweile auch bei fast allen Distributionen per Default installiert.

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Linux: Änderung der Spracheinstellung (Systemvariablen)

In einem meiner letzten Artikel hatte ich bereits darüber geschrieben wie man die deutsche Sprachunterstützung in Fedora freischaltet bzw. nachinstalliert. Ich weiss jetzt nicht ob es nur Fedora betrifft oder auch andere Linux Distributionen, aber bei mir war das nur der halbe
Gewinn, denn die Systemvariablen standen immer noch auf US. Und diese Variablen werden von Programmen ausgewertet um die UI Sprache zu setzen. Somit waren bei Thunderbird, Chromium und Co weiterhin auf Englisch.

Um zu prüfen wie diese Variable gesetzt sind öffnet man ein Terminal Fenster und erhält über die Eingabe von

locale

ein in etwa so aussehendes Ergebnis (je nach Werten der Systemvariablen):

LANG=en_US.UTF-8
LC_CTYPE="en_US.UTF-8"
LC_NUMERIC="en_US.UTF-8"
LC_TIME="en_US.UTF-8"
LC_COLLATE="en_US.UTF-8"
LC_MONETARY="en_US.UTF-8"
LC_MESSAGES="en_US.UTF-8"
LC_PAPER="en_US.UTF-8"
LC_NAME="en_US.UTF-8"
LC_ADDRESS="en_US.UTF-8"
LC_TELEPHONE="en_US.UTF-8"
LC_MEASUREMENT="en_US.UTF-8"
LC_IDENTIFICATION="en_US.UTF-8"
LC_ALL=en_US.UTF-8

Und genau das war bei mir natürlich nicht das gewünschte Ergebnis…

Wie setzt man nun also die Systemvariablen, damit alle Programme auf deutsch sind?

nGrundsätzlich ist das erstmal nicht schwierig. Einfach über die Konsole folgende zwei Zeilen absetzen:

export LANG=de_DE.UTF-8
export LC_ALL=de_DE.UTF-8

Eine weitere Abfrage über locale bringt dann auch das gewünschte Ergebnis:

LANG=de_DE.UTF-8
LC_CTYPE="de_DE.UTF-8"
LC_NUMERIC="de_DE.UTF-8"
LC_TIME="de_DE.UTF-8"
LC_COLLATE="de_DE.UTF-8"
LC_MONETARY="de_DE.UTF-8"
LC_MESSAGES="de_DE.UTF-8"
LC_PAPER="de_DE.UTF-8"
LC_NAME="de_DE.UTF-8"
LC_ADDRESS="de_DE.UTF-8"
LC_TELEPHONE="de_DE.UTF-8"
LC_MEASUREMENT="de_DE.UTF-8"
LC_IDENTIFICATION="de_DE.UTF-8"
LC_ALL=de_DE.UTF-8

Allerdings stehen die Systemvariablen dann nur in der aktuellen Session auf deutsch. Wenn man sich wieder ab.- und anmeldet stehen sie wieder auf dem Defaultwert US.

Um die Änderungen auch dauerhaft behalten zu können, reicht es aus die zwei genannten Zeilen in eine Datei zu übernehmen. z.B. setLanguage.sh

Die Datei muss ausführbar sein,
also…

chmod +x setLanguage.sh

Am sinnigsten ist es die Datei dann in folgendes Verzeichnis zu legen (root Rechte erforderlich):

/etc/profile.d/

Somit werden die Spracheinstellungen dann beim Login bzw. Laden der benutzerbezogenen Daten ausgeführt und sämtliche Programme sprechen wieder deutsch. :-)

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Griffith Filmverwaltung unter Fedora / Sabayon

Für die Verwaltung meiner DVDs und Blurays nutze ich die Software Griffith.

Wer auf der Suche nach einer vernünftigen Verwaltungssoftware ist, sollte sich Griffith einmal anschauen, da es sehr übersichtlich ist und eine ganze Menge nette Features bietet.

Für mich persönlich ist vor allem interessant, dass die Daten optional in eine mysql Datenbank (Default ist SQLite)) geschrieben werden können. Diese läuft auf meinem NAS und somit habe ich die Datenbank direkt in meinen täglichen Backups mit drin und
kann von allen Rechnern die gleiche DB nutzen.

Unter Ubuntu lässt sich die Software einfach installieren und vor allem auch direkt nutzen.

In den Fedora Quellen gibt es Griffith auch, allerdings muss für die Nutzung einer mysql Datenbank noch etwas nachinstalliert werden. Hier werden scheinbar nicht alle Abhängigkeiten bei der Griffith Installation aufgelöst… Es war leider auch nicht ganz einfach dahinter zu kommen, da der Debug Parameter beim Start von griffith nicht mehr ausgewertet wird (früher: Konsole->griffith –debug).

Nach längerem ausprobieren bin ich nun auf die Lösung gekommen:

Griffith ist in Python geschrieben. Damit Griffith mit einer MySQL Datenbank reden kann muss folgendes Paket unter Fedora nachinstalliert werden.

yum install MySQL-python

Auf Groß.- und Kleinschreibung ist zu achten.

Danach mag Griffith auch wieder mit einer MySQL DB reden. :-)

Update:

Unter Sabayon bin ich auf das gleiche Problem
gestoßen… Das Paket heisst hier allerdings: mysql-python, also:

sudo emerge mysql-python

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Welches Linux passt zu mir?

Es gibt sehr viele Linux Distributionen. Sehr viele!

Gerade für Umsteiger von einem anderen Betriebssystem kann die Auswahl schon recht erdrückend sein.

Distrowatch kann hier schon sehr hilfreich sein um mal einen Überblick über sämtliche Distributionen zu bekommen.
Aber auch hier kann der Überblick sehr ausufernd sein…

Durch Zufall bin ich letztens auf einen interaktiven Test gestoßen. Man bekommt einfach ein paar Fragen gestellt und je nach Antworten bekommt man am Ende des Tests eine Linuxdistribution vorgeschlagen.

Ich habe mehrere Durchläufe mit bewusst unterschiedlichen Antworten gemacht und fand das die vorgeschlagenen Distributionen eigentlich immer sehr passend waren.

Hier geht es zum Test:

http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php

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Fedora: Änderung des SSH Ports

Wie ich bereits geschrieben habe, hatte ich Probleme bei meiner Fedora Installation den openssh-server  zu überreden auf einem anderen Port als 22 zu lauschen.

Aber Moment… Fedora… RedHat.. SELinux… da war doch was!!

Ich möchte hier gar nicht so viel über SELinux schreiben. Ich denke ein Blick auf wikipedia reicht hier aus.

Auf jeden Fall war SELinux der Grund warum ich mich trotz Änderungen an den SSH Konfigdateien nicht mit dem openssh-server verbinden konnte. Die Dateien müssen natürlich trotzdem geändert werden.

/etc/ssh/ssh_config

und

etc/ssh/sshd_config

In beiden Dateien muss der gewünschte SSH Port eingetragen werden.

Für Ubuntu und andere Distributionen reicht das auch… für auf RedHat basierende Distributionen aber eben nicht.

Um zu prüfen auf welchem Port gelauscht wird setzt man als root folgendes Kommando ab:

semanage port -l | grep ssh

Als Antwort bekommt man dann den Port 22 genannt.
Weitere Ports fügt man folgendermaßen hinzu (1234 ist zu ersetzen durch den Port, welchen man benutzen will):

semanage port -a -t ssh_port_t -p tcp 1234

Um zu prüfen ob es funktioniert hat, kann man den ersten Befehl nochmal absetzen. Als Antwort bekommt man nun die
22 UND die 1234 genannt.

Zum Abschluss entweder Rechner durchstarten oder aber einfach nur den openssh-server:

/sbin/service sshd restart

Fertig! :-)

Kleine Stolperfalle noch: Unter Fedora läuft per Default erstmal eine Firewall. Je nach eingestelltem Port kann die Erreichbarkeit des openssh Servers weiterhin gestört sein. 😉

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Fedora: Deutsche Sprachunterstützung nachinstallieren

Beide von mir getesteten Fedora Releases (Fedora 16 und Kororra) kamen initial erstmal nur mit englischer Sprachunterstützung. Deswegen hier nur schnell ein Tipp um an die deutsche Sprachunterstützung zu gelangen.

Terminal öffnen und folgendes Kommando absetzen:

sudo yum groupinstall german-support

Danach kann man in den Einstellungen auch die eigene Sprache einstellen.

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Fedora 16: Nun auch auf meinem Desktop PC :-)

Nach langem hin und her bin ich nun auch auf meinem Desktop PC bei Fedora 16 hängen geblieben. Das von mir beschriebene Problem mit dem openssh-server (per Default erstmal kaputt), lässt sich durch eine Neuinstallation umgehen. Wie man den ssh Port unter Fedora bzw. RedHat ändert beschreibe ich in einem gesonderten Artikel. Zwischendurch habe ich noch Kororaa ausprobiert und war eigentlich auch von dieser Distribution angetan. Sie basiert auf Fedora, bringt aber schon einige Zusätze mit sich, welche man sonst
nachinstalliert.

Somit habe ich beide Rechner mit Fedora laufen… Eine Installation mit Gnome 3 und eine mit KDE.

Mal schauen wie lange es hält. 😉

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Linux: Mein persönliches Distributionschaos…

Ja ja… ich will immer das Neueste haben…

In den letzten Wochen haben ja sämtliche Distributionen neue Releases auf den Markt gebracht. Und „notgedrungen“ habe ich mir die führenden Distributionen installiert. Notgedrungen, da ich mit so gut wieder jeder Distro meine eigenen Problemchen hatte… Hätte ich mehr Zeit investiert, wären sicher auch einige Probleme zu
beheben gewesen, da ich aber genau diese Zeit nicht habe, habe ich mir die einzelnen Releases mehr oder weniger auf ihre „Out Of The Box“-Funktionalität angeschaut…

Hier mein persönliches Ergebnis:

Sabayon 7:

Das war eigentlich die Distribution, welche mich zur Zeit am meisten interessiert hat. Da ich gerne mal etwas neues ausprobiere und im letzten deimhart Podcast eigentlich auch nur positives berichtet wurde, habe ich mir das auf Gentoo basierende OS mal installiert. Im ersten Versuch auf meinem alten Rechner mit einer uralten Nvidia GeForce (5700) Grafikkarte. Ich habe mich für die Gnome Version entschieden. Seit die Seite Gnome Shell Extensions an den Start gegangen ist, ist der Gnome 3 Desktop für mich nicht nur richtig
gut nutzbar geworden, sondern auch mein derzeitiger Desktop Favorit! Allerdings ließ sich nicht mal die Live CD auf meinem Rechner starten… Sobald der Desktop gestartet werden sollte kam bei mir nur die Konsole…. Eine Installation von der CD hat keine Besserung gebracht… Ich habe dann die Installation auf meinem relativ aktuellen Notebook gestartet. Die Live CD lief dort zwar, aber nach der Installation kam ebenfalls nur die Konsole… Da ich Sabayon aber unbedingt mal antesten wollte, habe ich einen nächsten Versuch mit der KDE Version gewagt. Und das obwohl ich nicht gerade ein KDE Freund bin. Nun gut…oder eben auch nicht… Auf meinem Desktop Rechner habe ich wieder nichtmals die Live CD ans Fliegen bekommen und auf meinem Notebook habe ich nach der Installation ebenfalls nur die Konsole bekommen. Schade…. Sabayon hat mich doch wirklich gereizt. Allerdings sollte die Distribution ja gerade für ihre „Installieren und LÄUFT“ Charakter bekannt sein… nur halt bei mir nicht…

weiter ging
es dann mit…

Fedora 16:

Ich bin ein großer Fedora Freund. Auf meinem Notebook hatte ich bisher fast nur Fedora im produktiven Einsatz. Für mein Notebook habe ich mir die neue Version mit Gnome 3 installiert. Gnome 3 mit seinen Extensions und Fedora 16 laufen perfekt auf meinem Notebook, sodass mein Laptop ab dem Moment der Installation aus dem Rennen war für weitere Tests. Da ich so begeistert war habe ich mir die Version auch direkt auf meinem Desktop Rechner installiert. Leider nur mit mäßigem Erfolg… Der Gnome 3 Desktop flackerte ohne Ende und nach ein paar Änderungen am Grafikkartentreiber ließ er sich gar nicht mehr starten. Nun gut… also habe ich mir Fedora 16 mit KDE Desktop installiert. Das lief perfekt! Für KDE in Kombination mit meinem alten Rechner sogar richtig schnell und flüssig. Nach einem Tag nutzen kam aber auch hier ein Haken ins Spiel, welcher mich zu einem weiteren Wechsel zwang. Unter Fedora
16 scheint es Probleme mit dem openssh Server zu geben. Wie bei fast jeder Distribution ist dieser per Default installiert. Aber scheinbar unbrauchbar… Jeder Versuch den Daemon zu starten scheiterte… Nur eine Deinstallation und erneute Installation hat hier geholfen. Allerdings mit dem nächsten Problem. Der SSH Daemon läuft dann zwar, allerdings habe ich es nicht geschafft ihn zu überreden mal an einem anderen Port als 22 zu lauschen. Die Konfig Dateien hatte ich korrekt angepasst, nur hat sich der Daemon nicht wirklich dafür interessiert. Da ich aber auf den SSh Server angewiesen bin kam auf meinem Desktop Rechner auch Fedora nicht in Frage. Nach längerer Unterhaltung mit Doktor Google habe ich aber gesehen, dass es wohl auch schon einen Call zu dem Problem mit dem Open SSH Server und Fedora 16 gibt… Ist vielleicht nur eine Frage der Zeit bis der behoben ist….

Ubuntu 11.10

Auch Ubuntu sollte noch eine Chance
bekommen… inkl. der umstrittenen Unity Oberfläche… Ubuntu ließ sich ohne Probleme auf meinem Rechner installieren. Unity lief auch soweit recht flüssig. Allerdings nur solange bis ich die proprietären NVidia Treiber aktiviert habe… Danach ließ sich der Desktop nur noch im Fallback Modus starten… Unabhängig davon, dass auch hier wieder Probleme mit dem Treiber der Grafikkarte ursächlich waren, gefällt mir Unity nicht. Gerade jetzt wo man sich den Gnome 3 Desktop ordentlich zurecht „pimpen“ kann, ist Unity für mich kein Thema mehr. Auf eine nachträgliche Installation von Gnome 3 habe ich dann allerdings verzichtet, da ich direkt davon ausgegangen bin, dass Gnome 3 mit den NVidia Treibern nicht sauber laufen wird…

Linux Mint 12

Linux Mint 11 lief sehr lange auf meinem Rechner und ich war auch sehr angetan von der auf Ubuntu basierenden Distribution. Also habe mir mal das neue Release installiert und war leider
sehr enttäuscht… Linux Mint kommt mit einem angepassten Gnome 3 Desktop UND einem Gnome 2 Fork namens Mate. Ich weiss nicht warum die Jungs den Gnome 3 Desktop angepasst haben, aber so gefällt er mir auf jeden Fall nicht. Die Kombination mit Mate ist auch nicht mein Ding zumal Mate noch sehr unreif wirkt, was allerdings auch vom Projektteam so kommuniziert wurde. Auch hier „Schade“… aber für mich so nicht brauchbar…

Langsam aber sicher habe ich mich damit abgefunden, dass es allgemein Probleme mit den Treibern für meine NVidia Karte gibt und mich ich auf meinem Desktop PC mit KDE anfreunden muss… nun gut… nächster Versuch:

OpenSuse 12.1

Über 4 GB (!!!!!) großes Image runtergeladen, installiert und sicher fast 5 Minuten mit gearbeitet….

Neeeeeeee…….. Deinstallation…..

Und nun??? Immer noch nichts brauchbares dabei….

Kubuntu 11.10

Eigentlich wollte ich ja nicht…. aber irgend eine Distribution muss doch sauber laufen…. Kubuntu 11.10 läuft. Bei weitem nicht so flüssig wie KDE auf Fedora 16, aber es geht. Allerdings sind sämtliche Fensterrahmen total verzerrt. Und auch hier bin ich wohl wieder in eine Bugfalle getreten. Denn scheinbar hat der Window Manager KWin ein Problem mit alten Grafikkarten von Nvidia, was sich in verzerrten Fensterrahmen niederschlägt. Auch hier habe ich einen Call gefunden… Bisher einzige Lösung für mich ist es den Composit-Typ auf XRenderer zu stellen. Dadurch gehen zwar die Effekte flöten und der Desktop reagiert deutlich langsamer, aber mit OpenGL kommen halt wieder die verzerrten Fensterrahmen… Auch hier wird es sicher bei Zeiten einen Fix geben….

Fazit: Da ich mir nun sämtliche neuen Releases der großen Distributionen mal angeschaut habe, muss ich leider eins ernüchternd feststellen: So einfach „Out Of The Box“ laufen die Linux Systeme leider
nicht immer. Natürlich bekommt man sie mit ein wenig Gefrickel ans Laufen. Allerdings ist es so natürlich schwierig den Otto Normal Benutzer an Linux heranzuführen. Wobei vermutlich fast alle meine Probleme immer die Treiber von Nvidia als Ursache hatten…

Mein momentaner Favorit ist Fedora 16. Stabil, schnell und gut.

Mein Wunschfavorit bleibt weiterhin Sabayon. Vielleicht finde ich ja in den nächsten Wochen doch nochmal Zeit um mich an der Installation zu versuchen. Bis dahin muss ich mich wohl mit Kubuntu auf meinem Desktop Rechner begnügen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zwei kleine Tipps zu Thunderbird

Im Moment ist ja die große Zeit der Versionswechsel bei den großen Linux Distributionen. Wie immer probiere ich so gut wie alle auch einmal aus. Allerdings habe ich mir bei meinem letzten Versuch mein Thunderbird Backup zerschossen, sodass Thunderbird nicht mehr sauber gestartet ist.

Für alle die Thunderbird von Grund auf neu installieren wollen:

sudo 
apt-get purge thunderbird

Damit löscht man schonmal die Software inkl. der Konfigurationsdateien.

Allerdings (was auch erstmal nicht falsch ist) bleibt dadurch der persönliche Ordner im Homeverzeichnis stehen.

Diesen entfernt man mit einem gepflegten:

rm -r ~/.thunderbird/

Nun kann man sich Thunderbird neu installieren und fängt auch wirklich bei null an.

Gruppierung von Ordnern mit gleichem Namen:

Vom Smartphone her kenne ich es, dass ich einen gemeinsamen Posteingang für alle eingerichteten Mail Accounts habe. Bei Thunderbird habe ich diese Funktion immer vermisst, obwohl es sie scheinbar schon lange gibt. :-)

Einfach im Menü->Ansicht->Ordner->gruppiert wählen.

Und schon hat man zum Beispiel EINE Inbox über die ALLE Posteingänge sämtlicher Accounts verwaltet werden können.

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