Jango das bessere Last.fm? -> inkl. Android Client

Last.fm kennt ja vermutlich jeder. Ich selber nutze last.fm seit mehreren Jahren und war auch Abonnent bzw. habe für den Dienst gezahlt. Dennoch ist es in den letzten Monaten häufiger kritisiert worden, da man früher nicht gezwungen war Abonnent zu sein um zum Beispiel über den Android Client Musik zu hören. Mittlerweile geht das leider nicht mehr und man kann nur noch über den Browser kostenlos hören.

Vor ein paar Tagen bin ich durch Zufall auf Jango gestoßen. Für mich war dieser Dienst auf jeden Fall neu und ich muss sagen… ich bin von Anfang an begeistert! Der Dienst ist komplett kostenlos, egal ob über den Browser oder den Android Client. Über den Browser habe ich Jango bisher noch nicht genutzt, ich
kann also nur über den Android Client reden. Aber dieser hat es in sich. Eine sehr einfach gehaltene Oberfläche, welche mich aber bisher nichts vermissen liess. Man kann wie bei Last.fm Genre Radios wählen (Rock, Pop, 80er, Industrial,etc…) oder aber auch einen Bandnamen eingeben und Songs der Band bzw. ähnliche Songs hören. Like und Dislike Button sind ebenfalls vorhanden. Auch klanglich steht Jango last.fm in nichts nach. Die Auswahl der Interpreten ist vielleicht noch nicht so groß wie bei Last.fm, aber ich bin sehr schnell fündig geworden und ich höre eigentlich keine Mainstream Musik.

Wer also auf der Suche nach einer kostenlosen Alternative zu last.fm ist, sollte sich Jango auf jeden Fall einmal anschauen! Man kann es auch testen ohne sich vorher registriert zu haben.

Hier der Link:

Jango

Und hier geht es zur Android App:

Jango im Market

Jango Android App

Jango Android App

 

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Linux: Automatisches Einhängen von UPNP Servern mit djmount

Vielleicht hat ja der ein oder andere Zuhause einen UPNP Server laufen, von dem Mediadateien (egal ob Musik, Bilder oder Filme) im eigenen Netz für andere Geräte zu Verfügung gestellt werden sollen.

Selbst wenn man selber keinen Server aufgesetzt haben sollte, so hat vermutlich jeder NAS Besitzer bereits einen UPNP Server automatisch am Start. Auch auf
der Fritzbox läuft ein UPNP Server.

Egal ob für Android Geräte oder einem Linux Rechner, Clients gibt es genug. Über mögliche Clients werde ich in einem späteren Artikel noch berichten.

Falls das Interesse besteht die Files vom UPNP Server über das Linux System im Zugriff zu haben, bieten sich hier mehrere Wege an. Einer geht über das Mounten über fstab. Das kann für unerfahrene User aber durchaus etwas komplizierter werden. Ausserdem hat man dadurch „nur“ den Zugriff auf die Dateien, aber nicht auf die Struktur wie der UPNP Server die Dateien verwaltet. Vorrausgesetzt man taggt seine MP3 Dateien oder Bilder vernünftig, bietet der UPNP Server in der Regel die Auswahl der Dateien über diverse Suchkriterien an. Zum Beispiel sortiert nach Genre, Interpret, Jahr, etc…

Auf der Suche nach einem UPNP Client für Linux bin ich auf das kleine, aber durchaus feine, Tool djmount gestoßen. Djmount besitzt kein GUI oder ähnliches. Nach der Installation und Konfiguration hat man die Verwaltungsstruktur des UPNP Servers im Linuxfilesystem abgebildet als Ordnerstruktur.

Der folgende Screenshot verdeutlicht dies:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die hier zu sehenden Ordner müssen nicht angelegt werden, sondern werden über djmount eingebunden. So kann man dann, egal mit welchem Client, sortiert auf seine Mediendateien zugreifen.

Zur Installation:
Zum Einhängen nutzt djmount
fuse. Das wird über folgendes Kommando installiert:
sudo apt-get install libfuse-dev

djmount ist mittlerweile in der Regel über die offiziellen Paketquellen verfügbar. Installiert wird es über:
sudo apt-get install djmount

Damit wäre schon einmal alles Notwendige installiert. Nun geht es an die Konfiguration. djmount benötigt zum Mounten natürlich einen Einhängepunkt. Diesen legen wir folgendermaßen unter /media an:
sudo mkdir /media/medienserver

Danach müssen wir die Rechte an dem Verzeichnis noch ändern:
sudo  chmod 777 /media/medienserver

Zum Testen ob alles soweit funktioniert hat kann man folgende Befehle absetzen:

modprobe fuse
fusermount -u /media/medienserver
djmount -o allow_other
/media/medienserver

Jetzt sollten im Ordner /media/medienserver der oder die UPNP Server mit ihrer Ordnerstruktur sichtbar sein.

Wenn man möchte, dass die Verzeichnis direkt nach Start des Rechners zu Verfügung stehen ist noch ein wenig Handarbeit notwendig, da djmount nicht automatisch startet.

Wir wechsel in folgendes Verzeichnis:
cd /etc/network/if-up.d

Dort müssen wir eine neue Datei erstellen mit einem beliebigen Editor (ich nutze geany ganz gerne, geht natürlich auch mit gedit oder was auch immer)
sudo geany ./djmount

Der Inhalt der Datei entspricht im Prinzip den drei Befehlen, welche wir gerade zum Test ausgeführt haben. Der Inhalt sieht also folgendermaßen aus:
#!/bin/sh
# Not for loopback![ „$IFACE“ != „lo“ ] || exit 0
modprobe fuse
fusermount -u /media/medienserver
djmount -o allow_other /media/
medienserver

Nachdem wir die Datei im o.g. Verzeichnis abgespeichert haben, müssen wir zum Schluss nur noch ein wenig an den Benutzerrechten für das Skript drehen.
sudo chmod 755 ./djmount
sudo chown root ./djmount
sudo chgrp root ./djmount

Das wars! Nun wird der UPNP Server beim jedem Bootvorgang direkt mitgemountet.

Selbst wenn der am liebsten genutzte Medienplayer vielleicht nicht mit UPNP Servern sprechen kann, so kann man wenigstens die Verzeichnise als Medienbibliothek hinzufügen.

Viel Spaß.

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Haujobb: ‚Letting The Demons Sleep‘

Freude!!!

http://www.klangwelt-info.de/2011/04/haujobb-letting-the-demons-sleep-im-stream-anhoeren/

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Depeche Mode bringen „neue“ Maxi CD raus!

Klingt doch erstmal genial!! Aber Personal Jesus 2011?? Wer braucht das bitte??

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