Kleine Befehlsübersicht Taskwarrior

In den letzten Wochen und Monaten hat sich mein Arbeitsaufkommen vervielfacht. Privat wie auch beruflich. Umso wichtiger war es für mich eine saubere, einfache Todo Verwaltung zu haben, welche ich von überall nutzen kann. Egal ob Rechner oder Smartphone. In einem Bericht hatte ich ja bereits von todotxt geschwärmt. Das Tool ist auch wunderbar und es lässt sich prächtig über alle Systeme syncen. Allerdings um Projekte verwalten zu können reicht es einfach nicht aus. Nach todotxt habe ich mir Taskwarrior vorgenommen. Taskwarrior hat schon einiges mehr zu bieten als todotxt. Da es leider aber noch keine Android App dafür gibt, habe ich Taskwarrior erstmal nur beruflich genutzt. Eine Shell hat man ja schliesslich immer auf. Mittlerweile habe ich mein perfektes System gefunden. Es ist weder todotxt noch taskwarrior…. sondern viel viel älter. :-) Ich bin mittlerweile umgestiegen auf emacs mit seiner Erweiterung orgmode. Emacs erfordert einiges an Einarbeitung, sodass ich bald sicherlich einige Artikel darüber schreiben werde. Aber wenn man das „Biest“ im Griff hat, ist es eine wunderbare Erleichterung seinen täglichen Workflow in den Griff zu bekommen. Auch wenn ich Taskwarrior mittlerweile nicht mehr nutze, habe ich mir dennoch ein paar Notizen aufgehoben. Vielleicht überkommt es mich mal und ich steige wieder um auf Taskwarrior. Hier mal eine kleine Übersicht mit den für mich wichtigsten Befehlen. Ich habe die Liste einfach mal per Copy Paste aus meinen Notes übernommen.

* Aufgabe hinzufügen
task add "Besser gelaunt sein"
* Aufgaben anzeigen
task ls
* Aufgabe erledigen
task <id> done
* Aufgabe löschen
task <id> delete
* letzte aktion rückgängig machen
task undo
* Aufgabentext ändern
task <id> modify "Neuer Text"
* Prioritätn
** keine
Priorität leer lassen
** niedrig
Englisch low, Verwendung in Taskwarrior mit Taste L
** mittel
Englisch medium, Verwendung in Taskwarrior mit Taste M
** hoch
Englisch high, Verwendung in Taskwarrior mit Taste H
* Priorisieren
task <id> modify priority:H
oder direkt bei der Anlage
task add "WICHTIG" priority:H
* List nach Prios
task priority:H ls
* Projekte
task 2 modify project:Firma
oder direkt bei der Anlage
task add "Dringend" project:Firma
* Massenänderungen am Beispiel Priorität
task pri:H
** Alle high prio Aufgabe die Prio m zuweisen
task priority:H modify priority:M
* Konfiguration änden
** Alle Konfigs anzeigen
task show
** Nur eine Konfig anzeigen
task show weekstart
** Konfig ändern
task config weekstart Monday
* Fälligkeiten
due:20121019
task ... due:today
task ... due:yesterday
task ... due:tomorrow

* Aufgaben verstecken
task 2 mod wait:20121001
* Tags vergeben
task 3,5,6 modify +Mail
* Notizen hinzufügen
task <id> annotate blabliblub
* Filtern
task pri:H
task project:leben ls
task due:today
task due:tomorrow

* Task in Editor ändern
task 123 edit
* wiederkehrende Aufgabe
task 1 recur:monthly
* Aufgaben beginnen und beenden
task 1 start
task 1 stop

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Todo Verwaltung mit Synchronisierung Android/Linux über eigenen Server

Das war ne harte Nuss! Ich weiss gar nicht wie lange ich auf der Suche nach einer geeigneten ToDo Verwaltung war, welche ich auf meinen Rechnern, aber auch auf den Android Geräten nutzen kann.

Natürlich gibt es eine mittlerweile viel zu große Anzahl von Diensten im Netz.
Aber wie immer: Ich möchte meine Daten selber hosten!

Da ich bisher vergeblich auf der Suche war, habe ich in der Tat bisher immer einen der Online Dienste genutzt.
Die ToDo Verwaltung war bisher auch das letzte Thema, welches ich nicht selber gehostet habe. Aber die Suche hat nun ein Ende… Und das Ergebnis ist gar nichts bahnbrechend neues… Im Gegenteil! :-)

Ich weiss nicht ob ihr schonmal von todotxt gehört habt. Das gibt es schon einige Jahre und ist trivial und GENIAL zugleich.

todo.txt ist nichts anderes als ein Shellscript, welches richtig integriert in eurer Linux System, eure ToDo Verwaltung bildet. Eure ToDo Liste ist nichts weiter als eine Text Datei! Mit dem Shellscript könnt ihr eure ToDos priorisieren, kategorisieren, mit Kontexten erweitern, etc… Ihr habt im Prinzip alle Möglichkeiten offen.

Für todo.txt gibt es zwar einige Möglichkeiten eure Textdatei zu editieren (Ubuntu Paket, HTML Seiten, etc…). Ich persönlich finde
aber die Steuerung über die Konsole absolut intuitiv und geht schneller von der Hand.

Mehr möchte ich auch gar nicht dazu schreiben. Es gibt sehr viele Blogposts zu todo.txt.

Hier habt ihr die sehr ausführliche Dokumentation:
todotxt Doku

Mittlerweile gibt es auch eine Android App: ToDo.txt für Android
Sie kostet zwar 1.50 Euro, ist aber jeden Cent wert.

Die App selber synchronisiert die Textdatei leider im Moment ausschliesslich über Dropbox. Macht aber nichts. :-)

Beim ersten Start der App müsst ihr leider einmalig euren Dropbox Account eingeben. Ja, auch ich haben einen. :-( Habt ihr den Account eingetragen könnt ihr die App normal nutzen.

Ich bin dann allerdings hingegangen und habe den Sync zu Dropbox über das Menü deaktiviert. Die App funktioniert dann weiterhin ohne Probleme. Wie bereits geschrieben werden eure ToDos ausschliesslich in einer Text Datei gepflegt.
Und diese Textdatei liegt auf eurem Androiden unter:

/mnt/sdcard/data/com.todotxt.todotxt/

Auf meinem Server habe ich owncloud installiert und auf meinem Smartphone nutze ich FolderSync für Backups und Synchronisierungsaufgaben.

Nun bin ich hingegangen und synchronisiere das o.g. Verzeichnis auf meinen Server auf dem meine owncloud läuft.

Auf meinen Linuxbüchsen habe ich jeweils den owncloud Client installiert. Somit habe ich die ToDo.txt auf alle Rechnern.
In der Firma habe ich sowieso immer eine Shell offen. Auf den Androiden erledigt FolderSync die Synchronisierung.

Fertig ist meine perfekte ToDo Verwaltung, ohne dass ich meine Daten an irgendwelche Fremdhoster übergeben muss.

Ich weiss gar nicht wie ich vor todo.txt meine Aufgaben organisieren konnte. :-)

Falls ihr Fragen haben solltet einfach melden.

 

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Notizverwaltung mit Synchronisierung (Android/Linux) OHNE Dropbox, Evernote und Co

Dienste für die Verwaltung und Synchronisierung von Notizen gibt es wie Sand am Meer.

Ich halte bekanntlich nicht viel von diesen Diensten, da ich nicht weiss was mit meinen Daten geschieht, bzw. noch schlimmer: manchmal weiss man es sogar sehr genau…

Wie man eine „eigene“ Notizverwaltung hinbekommt inklusiver der Synchronisierung über mehrere Geräte möchte ich in diesem Artikel beschreiben.

Einleitend möchte ich erwähnen, dass für mich eine Notizverwaltung nichts weiter ist, als eine Sammlung von Textdateien in denen ich mir Anleitungen, Gedanken, Ideen, etc… niederschreibe. In dem von mir beschriebenen Vorgehen würden zwar auch Bilder, Tondateien usw. nicht stören, allerdings beschränke ich mich auf die erwähnten Textdateien.

Fangen wir erstmal lokal auf unserem Rechner an.
Ich habe einfach einen Ordner mit Textdateien. Nennen wir den Ordner einfach „Notizen“. Innerhalb des Ordners befinden sich weitere Ordner welche jeweils eine Kategorie abbilden sollen.

Beispiel:

– Notizen
– Android
– Linux
– Blog
– etc…

Nun benötigt man noch ein wenig Webspace. Ich für meinen Teil verwende meine eigene Owncloud Installation.
Entweder man mountet sich den Webspace direkt ins Filesystem, oder nutzt den Owncloud Sync Client, welcher unter Linux sehr gut funktioniert.

Für Dropbox Anhänger kann natürlich auch der Dropbox Client, bzw. die Dropbox Synchronisierung verwendet werden.

Somit hat man die Desktop Variante für die Notizverwaltung bereits erledigt.

Mir persönlich kommen allerdings meistens die Ideen wenn ich gerade mal nicht vor dem Rechner sitze. Also wäre es doch ideal seine Gedanken über sein Android Handy oder Smartphone auch unterwegs erfassen zu können und diese später am Rechner weiterzubearbeiten.

Um die Synchronisierung auch über seine Mobilgeräte auszuweiten gibt es auch recht einfache Lösungen.

Auf meinem Android Gerät habe ich ebenfalls einen Ordner „Notizen“. Diesen synchroniesiere ich, genauso wie an meinem Desktop, mit meiner
Owncloud Installation. Die eigene Owncloud Installation muss auch nicht zwingend im großen weiten Netz stehen. Da wir hier von Textdateien reden und diese
nur ein paar kb groß sind, reicht auch die Owncloud Installation auf eurem NAS.
Um euren Ordner zu synchronisieren gibt es mehrere Wege.
Wenn ihr eure Owncloud nutzt, könnt ihr den entsprechenende Client aus dem Play Store verwenden. Dieser hat allerdings den Nachteil, dass man keine
Ordner synchronisieren kann, sondern lediglich Dateien. Über diesen Weg müsstet ihr dann jede Notizdatei einzeln für die Synchronisierung markieren.

Ich persönlich bevorzuge da eher die App FolderSync aus dem Play Store. Diese App ist speziell, wie der Name schon sagt, für die Synchronisierung von Ordnern gemacht. Der Sync funkioniert gegen alle großen Dienste wie Dropbox, Amazon, Google Drive, usw… Man kann aber auch einfach über Webdav seine Owncloud einbinden. Man erzeugt dafür ein Ordnerpaar. „Lokaler Ordner Notizen“ und „Owncloud Ordner Notizen“. Die Synchronisierung kann zeitlich gesteuert laufen, manuell oder aber auch wenn sich lokal Dateien geändert haben. Ich nutze die Kombination aus zeitlicher Steuerung und Synchronisierung bei Änderung einer Notizdatei.

Hiermit sind wir nun soweit, dass wir die Notizdateien synchronisiert auf unserem Desktop, Webdav Server und Android Gerät haben.

Was jetzt nur noch fehlt ist eine vernünftige App um die Notizen auf dem Smartphone zu verwalten.

Und auch hier gibt es eine wunderbare App, welche sogar kostenlos ist.

Papyrus Ex

Papyrus Ex ist eigentlich „nur“ ein Texteditor, welcher genau für den beschriebenen Usecase gemacht wurde. In der Konfiguration der App stellt man den Ordner mit seinen
Notizdateien ein. Über die App kann durch die Ordner navigiert werden, oder aber auch die Volltextsuche genutzt werden um Notizen wiederzufinden. URLs in Textdateien
können als Link dargestellt werden. Notizen werden als Textdatei gespeichert, wobei der Name aus der ersten Zeile der Notiz gebildet wird. Was ich ebenfalls klasse
finde ist die Möglichkeit Dinge aus anderen Apps an Papyrus Ex weiterzuleiten. Seien es Mails, Links oder Artikel aus eurem RSS Reader.

Für mich ist diese Kombination die perfekte, schnörkellose Notizverwaltung. Vor allem ist die Lösung leicht realisiert, ohne dass meine seine Daten an Dienste
wie Dropbox oder Evernote weitergeben muss.

 

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Raspberry Pi – Hab mir nun auch mal einen bestellt.

Der kleine Raspberry Pi ist ja nun schon länger Thema in diversen Foren…

In den letzten Tagen habe ich mich mal vermehrt mit dem Thema XMBC auf dem Raspberry Pi auseinander gesetzt. Und siehe da… Es gibt wohl schon einige sehr stabile Lösungen. :-)

Soooo… hab dann mal gerade bestellt:

– Raspberry Pi (Model B) -> kommt aus Italien, wird also ein paar Tage dauern

– Gehäuse

– Kühler ! :-)

– Stromkabel habe ich noch genug.

Sobald alles angekommen, konfiguriert und installiert ist, werde ich dann mal ausführlich berichten.

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Online Bookmark Verwaltung auf eigenem Server mit scuttle/semanticscuttle

Es ist kein Geheimnis, dass ich absolut nichts mit Cloud und Onlinediensten anfangen kann, solange die Daten nicht durch mich selber verwaltet werden. Selbst bei so „harmlosen“ Themen wie Lesezeichen. Es gibt diverse Dienste im Netz, welche für euch eure Lesezeichen speichern, damit ihr sie so über mehrere Geräte oder Browser synchronisiert habt. Allerdings haben auch alle Dienste wieder Einschränkungen wie „läuft nur mit Chromium“, „läuft nur mit Firefox“, etc…. achja und natürlich „DEINE Daten liegen bei UNS“.

Die meiste Zeit habe ich das Firefox Plugin syncplaces verwendet, welches aber leider nicht mehr weiterentwickelt wird und auch nicht mehr verfügbar ist. Danach habe ich es mit XMarks versucht… Das Plugin für Firefox bietet die Möglichkeit des eigenen Servers an. Das Plugin für Chromium wieder nicht. Auch auf meinem Tablet oder Smartphone hätte ich meine Lesezeichen gerne. Egal welchen Browser ich verwende.

Ich bin schon seit langer Zeit auf der Suche nach einem Stückchen Software, welches mir die Verwaltung von meinen Lesezeichen auf MEINEM Server ermöglicht. Allerdings habe ich nie das richtige für mich gefunden. Das einzige was ich bis dahin ausprobiert hatte war sitebar aber das gefiel mir überhaupt nicht.

Vor ein paar Tagen habe ich mal meine alten Notizen ToDos aufgeräumt und bin dabei auf einen Merker gestoßen mit dem Tag „ausprobieren“ :-)

Dabei handelte es sich um die Software scuttle. Auch wenn die Software länger kein Update mehr bekommen hat und somit vermutlich nicht mehr gepflegt wird, habe ich es mir dennoch mal auf meinem Server installiert. Was soll ich sagen?

Scuttle erfüllt genau meine Anforderungen und es fühlt sich richtig gut an!

Nachdem ich es über ein paar Tage hinweg genutzt habe und öfter mal über google nach Infos geschaut hatte, ist mir aufgefallen, dass scuttle in der Tat tot ist, allerdings weiterlebt durch

semanticscuttle

Dieses Projekt lebt noch und hat das ursprünglich Scuttle weiterentwickelt.

semanticscuttle bietet nicht nur die reine Bookmark Verwaltung an, sondern ist userbasiert und kann dadurch für Social Network Aspekte genutzt werden (Bookmarks weiterleiten, Bewerten, etc…)

Die Lesezeichen werden nicht in Ordnern verwaltet, sondern über Tags. semanticscuttle bietet aber die Möglicheikeit verschachtelte Tags anzulegen, welche sich dann wie Ordner darstellen. Hier mal ein Screenshot dazu:

 

 

 

 

 

 

 

 

Im ersten Schritt steht natürlich erstmal der Import eurer Lesezeichen an. Diese können über einen Export aus eurem Browser (html !) in semanticscuttle importiert werden. Ferner steht sogar der Import eurer http://delicious.com/ Bookmarks zu Verfügung. Da ich diesen Dienst aber nicht nutze, kann ich leider nicht sagen wie gut er funktioniert.

Nach dem Import müsst ihr erstmal eure Lesezeichen taggen. Das kann je nach Anzahl natürlich länger dauern. Ist das aber erstmal erledigt, habt ihr einen sehr schnellen und guten Überblick über eure Lesezeichen. Ich nutze scuttle mittlerweile für private Seiten, allerdings auch für Firmenzwecke (jeweils getrennt durch verschachtelte Tags).

Die Installation ist ebenfalls recht einfach sodass ich hier nicht viel dazu schreiben möchte. Hier der Link zur offiziellen Installationsanleitung:

Anleitung

Im großen und ganzen ist die Installation typisch für Webdienste: Apache, mysql, Konfiguration über config Dateien.

Welche Vorteile scuttle/semanticscuttle mir persönlich bietet:

Bookmarkverwaltung browserübergreifend

Bookmarkverwaltung systemübergreifend

Nutzung durch Plugins für Chromium und Firefox (vielleicht auch für IE, der ist mir aber wurscht :-) )

Verfügbarkeit der Bookmarks auch auf meinem Android Tablet/Smartphone (vielleicht auch für IOS, das ist mir aber wurscht :-) ) Hier der Link zur kostenlosen Android App
Scuttle Android

Alles in allem eine runde Sache! Cloud Dienste sind nicht schlecht, aber besser sind sie wenn man sie selber verwalten kann.

Wem der eigene Server in der großen weiten Netzwelt immer noch zu riskant ist, kann semanticscuttle auch sehr gut auf seinem NAS installieren. Ich habe es auf dem Synology Nas laufen lassen und es funktionierte einwandfrei.

 

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MiniDLNA: Sehr guter DLNA Server und bessere Alternative zum Synology Medienserver

Seit dem letzten größeren Update von meinem Synology NAS hatte ich desöfteren Probleme beim schauen von Videodateien über die PS3. Warum kann ich nicht genau sagen… Scheinbar kamen nicht mehr genug Daten durch die Leitung, was sich im störenden Ruckeln bemerkbar machte… Kann aber auch sein, dass mein NAS einfach zu schmalbrüstig ist und an RAM oder CPU Grenzen gestoßen ist.

Viele Dienste von Synology nutze ich sowieso nicht, also begab ich mich auf die Suche nach einer Alternative für den Synology Medienserver. Mich hat hierbei sowieso gestört, dass der Synchronisierungsjob (Hinzufügen von neuen Mediendateien) alles war… nur nicht zuverlässig… Neue Musikalben waren teilweise erst Tage später in der Datenbank bzw. teilweise auch erst dann, wenn ich die Sync Job manuell gestartet habe.

DLNA Server gibt es einige. Leider kommen sehr viele für mich nicht in Frage, da ich mit das kleinste NAS von Synology habe und die Server dann schlichtweg nicht installiert werden können. Zum Beispiel Plex :-(

Dennoch habe ich einen sehr guten Ersatz gefunden, welcher auf meinem NAS sogar besser läuft als der Medienserver von Synology.

miniDLNA

miniDLNA ist ein sehr schlanker DLNA Server mit dem man wunderbar seine Videos, Musik und Bilder im Netz streamen kann.

Vorraussetzung für die Installation auf dem Synology NAS ist, dass man in der Lage ist Third Party Apps auf dem NAS zu installieren.

Dazu gibt es hier eine sehr gute Anleitung.

Für mich bietet der miniDLNA Server folgende Vorteile gegenüber dem Medienserver von Synology:

  • Bild, welches auf dem Client angezeigt wird ist Tux :-)
  • Keine Notwendigkeit mehr mehrere Festplatten über bind in die Standardverzeichnisse zu mounten
  • Initiale Befüllung der Mediendatenbank läuft schneller als beim Synology Server
  • Dienst zur Überwachung der Medienverzeichnisse läuft zuverlässiger
  • kein Ruckeln beim schauen von Videos
  • Cover Anzeige von Musikalben auf dem Client

Die Installation erfolgt folgendermaßen:

  1. Anmeldung am Webinterface des NAS
  2. Starten des Paketzentrums
  3. Einstellungen aufrufen und Register Paketquellen auswählen.
  4. Paketquelle hinzufügen
  5. In das Feld Name schreibt ihr den Namen des Paketes oder eine Beschreibung rein.
  6. In das Feld Ort tragt ihr folgende URL ein:
    http://pvr.unzureichende.info/synology
  7. Im Paketzentrum könnt ihr dann über das Register „Andere Quellen“ den miniDLNA Server installieren

Ein Start wird jetzt noch nicht funkionieren, da der Server erstmal konfiguriert werden mag.

Also melden wir uns als root über ssh am NAS an.

Dort wechseln wir in folgendes Verzeichnis:

/volume1/@appstore/minidlna/etc/

Wir öffnen die Datei minidlna.conf mit einem Editor. Welchen man verwendet ist wurscht.

Ich gehe jetzt nur auf die wichtigsten Konfigurationspunkte ein. Man sollte sich die Datei aber ruhig in Ruhe im Detail anschauen.

Wichtig sind die Verzeichnisse mit den Medieninhalten:

media_dir=A,/volume1/music
media_dir=P,/volume1/photo
media_dir=V,/volume1/video

Im Gegensatz zum Standard Medienserver können hier auch USB Platten berücksichtigt werden.
Zum Beispiel so:

media_dir=V,/volumeUSB2/usbshare1-2/Familienfilme
media_dir=P,/volumeUSB1/Bilder

Die Buchstaben A, P und V stehen jeweils für Audio, Photo und Video. So weiss der minidlna Server auch was er in den angegebenen Verzeichnissen zu suchen hat.

inotify=yes

Dieser Wert sollte auf yes bleiben, da er den Dienst laufen lässt, welcher die Medienverzeichnisse auf neue Dateien überwacht.

Das war es an Pflichtkonfiguration. Man kann aber auch noch diverse andere Dinge ändern, wie zum Beispiel den Ablageort der Datenbank oder den Namen des Servers (wird im Client angezeigt).

Nun können wir den Server starten. Paketzentrum->Register „Installiert“->miniDLNA start

Gebt dem Server ein bis zwei Stündchen Zeit. Er muss im ersten Schritt erstmal die Mediendatenbank erzeugen, was schonmal ein paar Stunden dauern kann.

Danach solltet ihr über eure entsprechenden DLNA Clients den neuen Server sehen können.

Wenn ihr erstmal nur testen wollt, könnt ihr den Medienserver von Synology ruhig im Parallelbetrieb fahren. Die beiden beissen sich nicht. 😉

Als Client für Android Geräte kann ich übrigens folgende App empfehlen:

BubbleUPnP

 


 

http://elan.plexapp.com/

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rssLounge: Eine klasse Alternative zum Google Reader

Nein, nein, das wird kein Google is evil Artikel! 😉

Im Gegenteil… Google bietet sehr viele Dienste an, welche das Netzleben massiv vereinfachen. Allerdings auf Kosten der Anonymität. Im
Moment versuche ich mich genau von dieser Abhängigkeit von Google zu lösen.

In einem meiner letzten Artikel hatte ich ja schon beschrieben, welche Alternative ich zum Google Kalender gefunden habe und diese auch problemlos verwende.

Nun habe ich mich auf die Suche nach einem Ersatz für den Google Reader begeben. Schwierige Aufgabe, denn der Google Reader ist meine tägliche Informationsquelle zu den Themen die mich interessieren.

Meine Anforderungen waren:

– Gleiche Funktionalität wie der Google Reader
– Muss auf einem eigenen Server laufen.

Als erstes bin ich auf Tiny Tiny RSS gestoßen. Von der reinen Beschreibung her sieht das Ding ganz gut aus und auch die Features können sich sehen lassen. Dennoch hatte
ich mehrere Probleme TTRSS auf meinem Server zu installieren und der „Umgangston“ im entsprechenden Forum hat mir auch nicht gerade gefallen. Also ging meine Suche weiter…aber nicht sehr lange. :-)

rssLounge

rsslounge ist ein News Aggregator, welcher sich in keinster Weise hinter dem Google Reader verstecken muss. Auch lässt er sich problemlos auf einen eigenen Server installieren. DAS ist die Installationanleitung laut Entwickler:

  1. Lade alle Dateien des ZIP Archivs hoch
  2. setze die Schreibrechte für die Verzeichnisse config, data/cache, data/favicons und data/thumbnails (nutze hierfür deinen FTP Client)
  3. öffne rsslounge im Browser und folge den weiteren Anweisungen

Und mehr ist auch nicht zu tun. :-)

Bei mir hat es den Google Reader komplett abgelöst!

So einfach wie die Installation bereits ist,
gestaltet sich auch die Konfiguration für bisherige Google Reader Nutzer. Einfach seine Feeds aus dem GoogleReader als OPML exportieren und genauso einfach in rsslounge importieren. Fertig. Dadurch werden nicht nur die Feeds übertragen, sondern auch entsprechend konfigurierte Kategorien. Diese kann rsslounge nämlich auch verwalten. Zusätzlich zu den Kategorien kann pro Feed allerdings noch eine nummerische Priorität vergeben werden. Dieses Feature finde ich genial. Angenommen ich habe eine Kategorie A und eine Kategorie B. Innerhalb der beiden Kategorien habe ich jeweils einen hochinteressanten Feed und einen der weniger interessant ist. Dem weniger Interessanten gebe ich die Prio 2, dem anderen Prio 1. Dadurch ermöglicht rssLounge mir eine zusätzliche Reihenfolge der Feeddarstellung zu definieren unabhängig von Datum/Zeit und Kategorie. Die Anzeige der Feeds auf Basis der Prioritäten kann über einen Regler oberhalb der Feeds gesteuert werden.

Zum Beispiel:

Zeige nur Prio 1

Zeige Prio 2-
5

Zeige nur Prio 10

Die Artikel werden per Default nur als Überschrift angezeigt. Durch Klick auf den Artikel öffnet sich dieser. Im Prinzip wie beim Google Reader. Ferner hat man die Möglichkeit Artikel mit einem Sternchen zu versehen, falls man sich die Artikel vielleicht später nochmals in Ruhe anschauen möchte. Eine weitere nette Möglichkeit sich nur gezielt mit Informationen zu versorgen, ist die Nutzung von Filtern, welche pro  Feed konfiguriert werden können. Also man hat zwar einen Feed abonniert, welcher sich rund um das Thema Fußball beschäftigt, möchte aber nur die Infos sehen, welche mit Bayern München (oder einem anderen Verein 😉 ) zu tun haben.

Wem der News Aggregator auf dem eigenen Server noch nicht reicht, kann zusätzlich noch einen Anonymisierer konfigurieren. rssLounge kann über einen Account vor fremden Zugriffen geschützt werden, bietet allerdings auch nur die Möglichkeit EINEN Account zu verwenden. Ich persönlich benötige aber keinen Multi-User Zugriff. Ist also
für mich kein Nachteil.

Ebenfalls lobenswert ist der Support vom Entwickler. Ich habe Anfangs ein Problem bei der Nutzung gehabt und  den Entwickler mal per Mail kontaktiert. Die Antwort kam prompt und der Entwickler ist äusserst hilfsbereit.

Ihr seht… ich bin mehr als begeistert von rssLounge. Dennoch gibt es auch ein paar Nachteile bzw. Unstimmigkeiten:

  • Ich nutze u.a. den Firefox 11. Zumindest bei mir bekommt rssLounge keinen Mausklick mit unter Firefox….
  • Umlaute werden bei mir nicht immer korrekt dargestellt (sicher Einstellungssache)
  • Favicons werden bei mir nicht übernommen bzw. angezeigt
  • der für mich einzige schwerwiegende Nachteil: Es gibt keine Mobilansicht für rssLounge. Auf einem Tablet kann man noch relativ gut navigieren, allerdings auf dem Smartphone ist es dann doch sehr unübersichtlich. Es gibt bisher auch nur eine Android App, welche sich aber noch im Beta Stadium befindet… Da ich meine Feeds aber entweder über den
    Browser lese oder auf dem Tablet, ist das auch noch in Ordnung für mich.

Hier nochmal die Links:

rssLounge

rssLounge Android App

Zum Abschluss noch zwei Bildchen damit ihr seht, dass rssLounge auch optisch gelungen ist.

 

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Einbinden eines FTP Servers über fstab

Leider ist es heutzutage immer noch der Standard, dass Provider für ihren Webspace in der Regel normale FTP Zugänge anbieten. ssh und co bekommt man meistens leider erst dann wenn deutlich mehr an den Hoster gezahlt wird… Die Angebote sind dann mit „Profi.- oder Business-Paket“ betitelt.

Wer öfter mal an seiner Homepage rumbastelt, bzw. häufiger Dateien hoch und runterladen möchte, hat vielleicht nicht immer Lust einen FTP Client für jede Änderung starten zu müssen. Zumal es auch deutlich einfacher ist, Dateien zu modifzieren ohne diese vorher runter.- und danach wieder hochzuladen.

Da würde es sich doch anbieten, den FTP Server des Hosters direkt über den eigenen Datei Browser einzubinden. Und genau das ist recht einfach zu bewerkstelligen!

Installieren muss man sich nur das Paket curlftpfs. Das ist bisher in jeder mir bekannten Distribution verfügbar.

Als weitere Vorbereitung sollte ein entsprechendes Mount Verzeichnis angelegt werden.

sudo mkdir /mnt/ftpdir

nun lädt man sich die Datei etc/fstab in einen Editor seiner Wahl (Rootrechte erforderlich!).

Folgende Zeile (natürlich mit den Account Daten von eurem FTP Zugang) muss aufgenommen werden:

curlftpfs#BENUTZERNAME:PASSWORT@FTP_URL /mnt/ftpdir fuse rw,allow_other,noauto,user 0 0

Das wars auch schon. Ich habe bei mir den Eintrag mit „noauto“ hinzugefügt, da ich nicht unbedingt beim Booten schon den FTP Server mounten möchte, sondern nur bei Bedarf.

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InstantFox: Cooles Add-On für Firefox

Ich
persönlich nutze seit langer Zeit Chromium und Firefox parallel, da beide Bowser für mich ihre Vor.- und Nachteile haben. Von der reinen Geschwindigkeit her würde ich den Chromium bevorzugen. Der Firefox glänzt wiederum mit einer schier unendlichen Anzahl an Plugins und Add-Ons. Bisher konnte der Chromium Browser bei mir auch punkten über die Suchmöglichkeit in der Adresszeile.

Und genau dieses Feature kann man dem Firefox über das Add-On InstantFox ebenfalls beibringen, bzw. sogar noch deutlich toppen!

Der Chromium nutzt für die Suche innerhalb der Adressleiste „lediglich“ die Google Suchmaschine.

InstantFox kann deutlich mehr. Ich habe das Add-On so konfiguriert, dass es per Default ebenfalls die Google Suche nutzt.

Wenn ich also zum Beispiel:

Samsung Galaxy S2

in die Adressleiste eingebe, erscheint die Google Suche mit den entsprechenden
Treffern.

Stelle ich dem Suchbegriff aber noch ein a voran, also:

a Samsung Galaxy S2

erscheint nicht die Google Suche als Ergebnis, sondern Amazon!

Es gibt noch weitere Präfixe wie zum Beispiel:

e für Ebay
t für Twitter
m für Google Maps
im für IMDB
d für Leo Dictionary
etc…

Ferner sind die Päfixe konfigurierbar. Auch die Performance ist sehr gut.

In der ganzen Firefox Add-On Flut ist dieses sicherlich ein Highlight und bringt wieder Punkte auf das Firefox Konto. :-)

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Eigene(r) Dropbox/Cloud Storage mit Synology NAS und Sparkleshare

Online Speicher ist schon etwas feines. Mittlerweile gibt es auch zig Anbieter, welche Speicherplatz
anbieten (Dropbox, Wuala, Sugarsync, etc…). Meistens bekommt man ein kleines bisschen Speicher sogar kostenlos, was in der Regel für ein paar Dokumente oder Bilder ausreicht. Will man mehr Speicher haben, muss man Geld bezahlen. Egal welcher Dienst, jeder hat seine Vor.- und Nachteile. Alle haben für mich aber etwas gemeinsam:

Jemand „Fremdes“ hat MEINE Daten auf SEINEN Servern.

Und genau damit kann ich mich einfach nicht anfreunden. Aus diesem Grund bin ich schon länger auf der Suche nach einer Lösung um mein NAS als Online Storage zu nutzen. Bis jetzt habe ich die Platten im eigenen Netz über NFS gemounted, sodass ich mit allen Rechnern darauf zugreifen und die Dokumente bearbeiten konnte. Von Unterwegs via
Android Telefon ging das ebenfalls über FTP, etc…

Komfortabler ist es aber die Dateien lokal zu bearbeiten, welche dann nach der Änderung automatisch zurück aufs NAS synchronisiert werden. Bei meiner Suche bin ich natürlich auch über Sparkleshare gestolpert.

Sparkleshare ist ein Open Source Client, welcher serverseitig ein GIT Repository benötigt.

Die folgende Anleitung bezieht sich auf einen Fedora Client und ein Synology NAS als Server. Für andere Systeme sollte es die Kombination an Software allerdings auch geben.

Installationsanleitung:

Einrichten des Synology NAS als Server

Vorbereitend muss das NAS in die Lage versetzt werden auch mit Fremdsoftware bestückt
zu werden.
Hier gibt es ein gutes Tutorial dazu: Installation IPKG

Ist das Paketverwaltungssystem IPKG installiert geht es weiter mit der Installation von git.

Dazu muss man sich als root via ssh oder telnet auf dem NAS anmelden. Danach werden folgende Befehle abgesetzt:

ipkg update
ipkg install git

Nach wenigen Sekunden ist die git Installation abgeschlossen.

Falls man den Connect zum git Repository mit einem speziellen User machen möchte, sollte man diesen nun über das Webinterface (DSM) vom NAS anlegen.

Wichtig ist, dass am NAS SSH Login (DSM Webinterface) aktiviert ist, da Sparkleshare über ssh mit git redet. Damit der zu nutzende User sich dann auch wirklich über ssh anmelden kann muss die Datei

/etc/passwd noch geändert werden. Ich nutze nano also Editor, allerdings spielt der Editor keine Rolle.
Im folgenden
Beispiel nenne ich den User einfach mal „Gituser“. Diesen müsst ihr dann durch den User von euch ersetzen.

nano /etc/passwd

Folgende Zeile muss geändert werden:
ALT:
Gituser:x:1026:100:Git:/var/services/homes/Gituser:/sbin/nologin
NEU:
Gituser:x:1026:100:Git:/var/services/homes/Gituser:/bin/sh

Ihr solltet euch nun testweise mit dem „Gituser“ über ssh anmelden. Wenn die Anmeldung funktioniert geht es weiter.

Als nächstes sollte über das DSM Webinterface ein neuer „Gemeinsamer Ordner“ angelegt werden. In diesem Ordner werden dann später die git Repository angelegt. Ich habe ihn bei mir GIT_REPO genannt. Wichtig ist, dass der User „Gituser“ Schreibberechtigung für diesen Ordner bekommt!

Wenn der Ordner angelegt ist und die Berechtigungen stimmen, können wir nun auch unser erstes leeres Repository anlegen. Dazu melden wir uns als Gituser über ssh an und legen ein neues Unterverzeichnis im GIT_REPO Ordner an.

mkdir -p /volume1/GIT_
REPO/Test

Nun wechseln wir in das Verzeichnis und erzeugen ein leeres Repository:

cd /volume1/GIT_REPO/Test
git init --bare

Damit haben wir unser erstes Repository und auch die ersten Arbeiten auf dem NAS abgeschlossen.

Einrichten von Sparkleshare auf dem Client:

Für Fedora sind folgende Zeilen in einem Terminal abzusetzen:

sudo curl -o /etc/yum.repos.d/sparkleshare.repo http://repos.fedorapeople.org/repos/alexh/sparkleshare/fedora-sparkleshare.repo
sudo yum install sparkleshare

Wie bereits erwähnt beziehe ich mich hier nur auf Fedora. Sparkleshare gibt es aber auch für andere Distributionen.
Die Installation auf dem Client ist damit abgeschlossen. Nun geht es an die Konfiguration.

Sparkleshare installiert sich als Dienst welcher über

sparkleshare start

starten, über

sparkleshare stop

anhalten und über

sparkleshare restart

neustarten
lässt.

Nach dem ersten Start von Sparkleshare wird man aufgefordert seinen Namen und eine EMail Adresse einzugeben. Danach läuft der Dienst, welcher aber noch keine Repositories überwacht.

Wir fügen nun ein Repository hinzu über das Tray Icon von Sparkleshare (Menüpunkt „Füge ein gehostetes Projekt hinzu“. Folgender Dialog erscheint:

Repository einrichten

Da wir unseren eigenen Server nutzen wollen, wählen wir „On My Own Server“.
Als Adresse muss die IP des NAS eingetragen werden. Sparkleshare nutzt per default den Namen git, welcher beim Connect vor die IP gestellt
wird. In unserem Beispiel haben wir aber den User Gituser vorgesehen, somit müsste der Eintrag für die Adresse wie folgt aussehen:

Gituser@IP_VON_EUREM_NAS

Der entfernte Pfad sieht dann so aus (wie in unserem Beispiel angelegt):

/volume1/GIT_REPO/Test

Nun klicken wir auf „Hinzufügen“, warten einen Moment und hoffen, dass eine Erfolgsmeldung kommt.

Damit man nicht immer ein Passwort für den ssh Connect eingeben muss, generieren wir uns nun ein ssh Schlüsselpaar und übetragen den Schlüssel auf das NAS.

Dies erfolgt so:

ssh-keygen
ssh-copy-id Gituser@IP_VON_EUREM_NAS

Auf dem Server entsteht folgende Datei mit den bekannten ssh Schlüsseln:

/volume1/homes/Gituser/.ssh/authorized_keys

Diese öffnen wir mit einem Editor unserer Wahl.

Auf dem Client öffnen wir die Datei:

/EUER_HOMEVERZEICHNIS/.config/sparkleshare/sparkleshare.EURE_EMAIL_ADRESSE.key.pub

In dieser Datei steht der ssh Schlüssel für Sparklshare. Diesen
kopieren wir als neue Zeile in die geöffnete Datei authorized_keys.

Dadurch sollte Sparkleshare sich nun über ssh mit eurem Server verbinden können, ohne dass ihr ein Passwort eingeben müsst.

Das war es dann auch. Ab sofort sollten alle Dateien aus eurem lokalen Ordner im Hintergrund auf das NAS übertragen werden. Will man das Repository auf mehrern Rechnern nutzen, muss die Client Installation und ssh Konfiguration pro Rechner wiederholt werden.

Das ganze funkioniert bei mir auch recht zuverlässig. Der Dienst hat sich zwar schon ein paar Mal verabschiedet, aber ein Datenverlust ist mir bisher nicht entstanden.

Falls ihr Fragen habt oder ich etwas vergessen, meldet euch einfach.

Als nächstes werde ich dann mal owncloud ausprobieren. :-)

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