Samsung Galaxy S2: Probleme bei der Erkennung der SIM Karte bzw. IMEI Nummer

Ich habe mittlerweile mein Milestone verkauft und mir das Samsung Galaxy S2 zugelegt.

Sehr nettes Spielzeug.

Ich habe bisher noch keine Custom Firmware installiert, allerdings das Gerät 60 Minuten nach dem Auspacken gerootet. :-)

Ob es nun am Rooten liegt oder das Galaxy allgemein ein Problem hat weiss ich nicht…
Habe es ja nie ohne Rootrechte genutzt. 😉

Auf jeden Fall kommt es sehr häufig vor, dass mein Handy kein Netz hat, da die eingelegt Sim Karte nicht gefunden wird. Somit komme ich natürlich weder ins Internet noch kann ich telefonieren…
Nachdem ich etwas im Internet recherchiert habe, scheint das Problem nicht ganz so selten aufzutreten im Bezug auf das S2… Ich habe auch diverse Foreneinträge gefunden, wo User sich über das Problem beklagen, aber weder gerootet noch eine CFW eingespielt zu haben.

Genau weiss ich auch
nicht wodurch das Problem entsteht. Laut Netz habe ich drei Möglichkeiten gefunden:

– Sim Karte nicht erkannt

– IMEI Nummer ungültig bzw. ausgenullt.

– Bestimmter Speicherbereich auf dem Gerät ist readonly

Anfangs habe ich mir mit mehreren Reboots geholfen bis die Karte wieder erkannt wurde. Mittlerweile habe ich im Market ein Tool gefunden, welches genau dieses Problem beheben soll.

Als die Karte das letzte Mal nicht erkannt wurde, habe ich das Tool genutzt und seitdem ist der Fehler nicht mehr aufgetreten. Ob es Zufall ist, oder wirklich durch die App behoben wurde weiss ich nicht genau. Ich gehe aber fast davon aus, dass es durch die App kommt.

Hier werde ich auf jeden Fall noch ein wenig recherchieren.

Hier mal der Link zu der App:

GSII_Repair

So
wie ich gelesen habe, gibt es aber noch eine App aus dem XDA Forum, welche sich ebenfalls dem Problem widmet.

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Linux: nano, oder die bedienbare Alternative zu vi/vim :-)

Vermutlich wird mir hierfür jeder System Administrator vor die Schnauze hauen. :-)

Ich hasse vi und genauso den vim! *duck*

Ich musste letztens ein paar Skripte auf meinem NAS ändern und habe es mal wieder mit dem vi als Texteditor versucht… Ich breche mir bei dem Ding eher sämtliche Finger, als das ich in einem Skript auch nur eine Zeile sauber geändert bekomme…

Gott sei Dank konnte ich mir auf dem NAS nano nachinstallieren. Ja, nano ist schlicht und JA nano ist einfach. Aber mit nano komme ich bei Skripten einfach schnell ans Ziel.

Jeder der nach einer Alternative zu vi sucht, gerade auf Maschinen wo es keine Klicki Oberfläche gibt, sollte nano mal eine Chance geben.

Der Editor ist mittlerweile auch bei fast allen Distributionen per Default installiert.

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Zwei kleine Tipps zu Thunderbird

Im Moment ist ja die große Zeit der Versionswechsel bei den großen Linux Distributionen. Wie immer probiere ich so gut wie alle auch einmal aus. Allerdings habe ich mir bei meinem letzten Versuch mein Thunderbird Backup zerschossen, sodass Thunderbird nicht mehr sauber gestartet ist.

Für alle die Thunderbird von Grund auf neu installieren wollen:

sudo 
apt-get purge thunderbird

Damit löscht man schonmal die Software inkl. der Konfigurationsdateien.

Allerdings (was auch erstmal nicht falsch ist) bleibt dadurch der persönliche Ordner im Homeverzeichnis stehen.

Diesen entfernt man mit einem gepflegten:

rm -r ~/.thunderbird/

Nun kann man sich Thunderbird neu installieren und fängt auch wirklich bei null an.

Gruppierung von Ordnern mit gleichem Namen:

Vom Smartphone her kenne ich es, dass ich einen gemeinsamen Posteingang für alle eingerichteten Mail Accounts habe. Bei Thunderbird habe ich diese Funktion immer vermisst, obwohl es sie scheinbar schon lange gibt. :-)

Einfach im Menü->Ansicht->Ordner->gruppiert wählen.

Und schon hat man zum Beispiel EINE Inbox über die ALLE Posteingänge sämtlicher Accounts verwaltet werden können.

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Deinstallation von Dropbox unter Ubuntu

Dropbox wird in der Regel nicht über die normalen Paketquellen installiert, sondern von der Dropbox Homepage runtergeladen.

Falls sich jemand fragt wie man Dropbox wieder sauber vom System bekommt, hier die Lösung:

sudo apt-get remove nautilus-dropbox
rm -rf ~.dropbox
rm -rf ~.dropbox-dist

Und dann natürlich noch den persönlichen Dropbox Ordner aus dem Homeverzeichnis löschen.

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Android: Neue Version von Tasker mit überarbeitetem UI und Variablen Anzeige

Seit Anfang der Woche gibt es seit längerer Zeit endlich mal wieder ein Update zur Automatisierungs-App Tasker. Wie ich schon öfter geschrieben habe, kann ich mir ein Android Smartphone ohne Tasker nicht vorstellen. :-)

Ich habe mir das Update zwar noch nicht bis ins Detail angeschaut, aber was auf jeden Fall ins Auge sticht ist ein überarbeitetes UI. Sieht deutlich schicker aus als vorher.

Absolut genial ist allerdings, dass man sich nun zur Laufzeit den Status bzw. die Werte von Variablen anschauen kann. Gerade der Umgang mit Variablen ist in Tasker nicht unbedingt trivial. Nun kann man sich aber per Knopfdruck alle selbst definierten Variablen anschauen und erkennt direkt welche Werte zur Zeit gesetzt sind. Genauso kann man die Werte direkt überschreiben umso wesentlich einfacher einzelne Tasks zu testen. Klasse!!!

Seit heute gibt es noch ein weiteres Update mit ein paar Bugfixes.
n
Hier geht es zu den Release Notes der beiden Updates: Release Notes Tasker

 

Hatte ich schon erwähnt, dass Tasker DIE MustHave App überhaupt ist? 😉

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WordPress Mini HowTo: Umzug zu neuer Domain

Wie ich bereits geschrieben habe, bin ich mit meinem Blog nun umgezogen.

Der Umzug lief im Großen und Ganzen ohne Probleme.

Hier mal ein kleines HowTo (so wie ich vorgegangen bin):

  1. Installation von WordPress auf dem neuen Server.
  2. Falls die Installation durch ein Skript (Knopf auf irgendeiner Webseite) des Providers geschieht, handelt es sich in der Regel um keine aktuelle Version von WordPress. Deswegen
    sollte direkt ein Update auf die aktuelle Version gemacht werden bzw. auf die Version vom alten Blog.
  3. Sicherung der Dateien vom alten Server (WordPress Installationsverzeichnis) mittels FTP Client
  4. Sicherung der Datenbank des Blogs. Da ich auf dem alten Server nur eine Datenbank für mehrere Applikationen zu Verfügung hatte, war mir der Export mit PhpMyAdmin zu mühselig. Beim Export/Dump werden alle Tabelle mitgenommen, obwohl WordPress nur ein paar wenige hat. Für den Export habe ich dann das WordPress Plugin WordPress Database Export benutzt. Das Plugin erstellt, im Prinzip genauso wie PhpMyAdmin, ein SQL mit dem sämtliche Tabellen inkl. der Inhalte erzeugt werden.
  5. Anpassung des SQLs. Hier kann
    fast komplett mit „Suchen & Ersetzen“ gearbeitet werden. Einfach die URL des alten Blogs durch die des Neuen ersetzen.
  6. Die unter 3. gesicherten Dateien nun in das Installationsverzeichnisses von WordPress auf den neuen Server kopieren. Bereits vorhandene Dateien können einfach überschrieben werden.
  7. Nun gilt es den Daten Export in die neue WordPress Datenbank einzuspielen. Den Export hatte ich zwar mit dem WordPress Plugin gemacht, aber beim Import habe ich mich dann doch für PhpMyAdmin entschieden.
  8. Fertig! :-) Nun sollte man sich mal testweise an seinem neuen Blog anmelden.

Nach der Aktion bin ich auf zwei nennenswerte Fehler gestoßen, welche sich aber leicht beheben ließen.

a) Wenn ich mich anmelden wollte kam folgende Fehlermeldung:
Fatal error: Allowed memory size of 33554432 bytes exhausted (tried to allocate 80 bytes) in /var/….

Grund hierfür war ein vom Provider zu niedrig angesetztes PHP Speicher Limit. Das stand auf 16MB.
Damit alles einwandfrei funktionierte musste ich das Limit auf 40MB erhöhen. Die Erhöhung erfolgt über  den Parameter: php_memory_limit=40. Bei meinem neuen Provider konnte ich die Einstellung direkt über den Browser vornehmen.

b) Der Blog ließ sich zwar aufrufen, allerdings waren sämtliche Links kaputt. Egal ob Verweise auf alte Artikel, Archive oder Topics. Auch hier war die Lösung schnell gefunden. Die Einstellungen für Permalinks schlagen sich auf die Datei .htaccess nieder. Da die Datei aus der alten Installation beim alten Provider stammte, passte diese natürlich nicht mehr zur neuen Installation. Für den Fall kann man entweder die Datei manuell ändern, oder noch einfacher über die Einstellungen im Blog selber. Hierzu einfach die Permalinks Einstellungen auf Standard setzen, speichern und danach wieder auf den gewünschten Wert.
Danach funktionieren auch alle Links wieder.

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EMail Versand aus Shell Skripten heraus unter Ubuntu

Natürlich gibt es wunderbare EMail Clients mit denen man seine tägliche Mailflut verwaltet und Mails verschickt. Allerdings gibt es oftmals auch den Bedarf, dass zum Beispiel Überwachnungsskripte per Mail Alarm schlagen sollen. Hier kommt dann die Anforderung aus Shell oder Bash Skripten heraus eine Mail zu verschicken.

Das dies ganz einfach unter Ubuntu (oder anderen Distributionen) zu bewerkstelligen ist, soll der folgende Artikel zeigen.

Im Prinzip braucht man nur ein kleines Tool mit dem Namen sendemail.
Installiert wird es am einfachsten
über den Terminal:

sudo apt-get install sendemail

Für eine detaiilierte Beschreibung der Aufrufparameter reicht es einfach mal sendEmail im Terminal abzusetzen (Auf Groß und Kleinschreibung ist zu achten!).

Hier dennoch ein kleines Beispiel:

sendEmail -f absender@absenderadresse.de -t empfaenger@empfaengeradresse.de -u 'Das ist mein Betreff' -m 'Einfach ne Testmail' -s smtp.ausgangsserver.de -o tls=yes -xu benutzername -xp passwort

Zur Erklärung:
Der Aufruf erfolgt über sendEmail (auch wenn das installierte Paket sendemail lautet, der Aufruf erfolgt mit großem E)

-f -> Die Absenderadresse
-t -> Die Empfängeradresse
-u -> Der Betreff der Mail
-m -> Der Text der Mail
-s -> Der smtp Server über den die Mail verschickt werden soll
-o -> Zusatzparameter -o tls=yes bedeutet mit tls Verschlüsselung
-xu -> Benutzername zur Authentifizierung am Mailserver
-xp -> Passwort zur Authentifizierung am Mailserver

nDas war es auch schon. :-)

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Eigenes GPS Tracking mit Tasker und Taggen von Bildern

Für unseren Urlaub nach Sardinien habe ich mir bewusst keine italienische
SIM Karte gekauft und mich auch nicht über offene WLAN Netze vor Ort informiert. Der Urlaub sollte komplett unplugged ablaufen. :-)

Allerdings zwei Vorraussetzungen mussten dennoch erfüllt sein:

1. Ich wollte nach dem Urlaub genau wissen wo wir überall waren

2. Sämtliche Urlaubsbilder sollten mit GPS Koordinaten versehen werden

Für den ersten Punkt gibt es genug Software im Android Market wie zum Beispiel MyTracks. MyTracks ist eine sehr gute Software zum Tracken von Spaziergängen, Fahrradtouren, etc… Allerdings habe ich mich nicht für das Tool entschieden, da es den Akku sehr schnell leer saugt und ich mir auch nicht ganz sicher war, dass es ohne Mobilfunknetz richtig funktioniert (Anbindung Google Maps).

Es musste also eine automatisierte Lösung her, welche kein Netz benötigt und den Akku nicht so schnell leert. Fragen
nach Automatisierung im Bezug auf Android haben fast immer die gleiche Antwort: Tasker 

Also habe ich mir ein kleines Profil inkl. Task gebastelt, welches meine Tracking Anforderungen für den Urlaub komplett erfüllt hat und auch sehr schonend mit dem Akku umgegangen ist.

Zuerst erstellt man ein neues Zeitprofil.

 

In diesem Beispiel habe ich mich dafür entschieden alle zwei Minuten meine Position wegzuschreiben. Wenn das zu sehr auf den Akku geht, kann man
hier ruhig alle 5 Minuten einstellen. Genauso für Tage am Strand habe ich das Intervall erhöht, da die Bewegungsfreudigkeit am Strand eh sehr gering ist.  :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes erstellt man einen Task, welcher das eigentliche Tracking übernimmt.

Hierfür baucht man im Prinzip nur zwei Funktionen. Ich habe aber noch eine dritte eingebaut (Eintrag in einen Kalendar)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Get Location (misc->get location)

 

Als Quelle (Source) stellt man hier GPS ein. Net geht natürlich auch, aber nicht im Ausland (Roaming) und es ist bei weitem nicht so genau wie GPS.

Den Timeout habe ich auf 240 Sekunden gesetzt. Allerdings habe ich nie solange für einen GPS Fix gebraucht.

So, hierdurch haben wir nun schon einmal alle notwendigen Variablen gefüllt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Calendar Insert (optional | App->Calendar
Insert)

Dieser Punkt ist nicht zwingend notwendig. Ich fand es nur ganz witzig auch per Klick in einen Kalendar sehen zu können wann ich wo war. :-)

Dafür habe ich mir einen neuen Google Kalendar angelegt mit dem Namen Location-Diary. Diesen wählt man dann auch als Ziel aus. Als Termindauer habe ich fünf Minuten gewählt. Titel: Location GPS

Die Description habe ich leer gelassen. Hier kann man aber auch andere interessante Daten eintragen, welche durch get Location geholt wurden.

In das Feld Location schreibt man nun den Wert der Variable %LOC. Diese wurde vorher über get Location gesetzt.

Das war es zum Thema
Kalendar. Nun bekommt man alle zwei Minuten einen neuen Eintrag, welchen man über die Web Oberfläche vom Google Kalendar aufrufen kann. Klickt man dort auf den Ort, öffnet sich Google Maps mit der entsprechenden Position.

 

 

 

 

write File (File -> Write File)

Diese Funktion ist die eigentlich wichtigere. Über Write File, werden die GPS Koordination in eine Datei geschrieben. Die Datei trägt man in das Feld File ein.
In meinem File habe ich mir einen Ordner LocationDiary angelegt. Die Datei bekommt den Titel gps_diary.txt

Als Text mache ich pro Eintrag die Kombination aus
Datum, Zeit und Koordinaten. Die Variablen dazu sind %DATE, %TIME und %LOC. Wichtig hierbei ist, dass die Variablen jeweils durch ein Komma getrennt werden. Ein Semikolon würde ebenfalls gehen.
Das hat den Vorteil, dass diese Datei später als CSV Datei über diverse Tools geöffnet werden kann. z.B LibreOffice. Das Häkchen bei Append muss aktiviert sein, sodass für jeden neuen Eintrag die Zeile hinzugefügt wird und nicht überschrieben.

 

 

 
Das war im Prinzip schon alles. Wenn man das GPS Tracking benötigt, kann man das Zeitprofil aktivieren, ansonsten lässt man es deaktivert. Zum einfachen ein und ausschalten habe ich mir noch ein Widget gebastelt, welches das GPS Modul aktiviert und das auch das Profil.

Die generierten Einträge sehen dann folgendermaßen aus:
05.07.11,10.39,40.9019708633411,9.517765045165739

Datum, Uhrzeit, Breitengrad, Längengrad.

Um dann meine Urlaubsbilder mit den entsprechenden Koordinaten zu taggen nutze ich GPSPrune.
Es gibt auch diverse andere Programme, aber dieses finde ich recht intuitiv zu bedienen und es ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu vorhanden.

Wer Prune verwendet muss in der gps_diary.txt leider vor dem Taggen noch einmal Hand anlegen. Längen.- und Breitengrad werden von Pune automatisch erkannt. Für das Attribut Zeitstempel muss die Textdatei leider angepasst werden. Zeitstempel werden in Prune in diesem Format erwartet:

2011-07-03T05:05:00

Jahr-Monat-TagTStunden:Minuten:Sekunden

Öffnet man die Datei vorher mit LibreOffice Calc kann man dieses Format sehr schnell ändern. Oder man schreibt sich halt ein kleines Skript dafür.

Wurde die Datei entsprechend erstellt, kann man diese nun mit Prune importieren. Damit hat man dann schon einmal den kompletten Weg und die Aufenthaltsorte auf dem Schirm. Über Prune
lassen sich auch sämtliche GPS Export Formate erstellen, sodass man seinen Urlaub bei Google Maps hochladen kann oder sonst wo.

Als nächstes lädt man über Prune seine Urlaubsfotos.
Im letzten Schritt wählt man den Punkt Fotos korrelieren aus und erfasst einen entsprechenden Offset. Einen genauen Zeitpunkt für die Fotoerstellung und Koordinaten wird man kaum treffen, sodass man hier plus oder minus 2 Minuten angibt.

Das wars! Nun hat man alle seine Urlaubserinnerungen direkt mit den entsprechenden Koordinaten getaggt.

Ich finde es persönlich unheimlich nett, wenn man sich eine Landkarte anschauen kann und dort über Selektion einzelner Punkte die dazugehörigen Bilder sieht.

Zwei Hinweise noch:

– Kamera und Handy müssen natürlich die gleiche Zeit eingestellt haben

– Akkuverbrauch: Ich habe mein Handy teilweise morgens von der Ladestation genommen und hatte abends gegen 22:00 Uhr immer noch 30% Akkustand.

Ich habe mir übrigens noch einen Task erstellt für
Backupzwecke. Jede Nacht um 23:59 Uhr verschiebe ich die Datei gps_diary.txt in ein anderes Verzeichnis und benenne diese um in gps_diary_[Datum].txt

Dadurch hat man pro Datei die Koordinaten für 24 Stunden.

 

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Android App Empfehlung: Sanfter Wecker (Gentle Alarm)

Heute mal eine kleine App Empfehlung…
Android bringt ja von Hause aus bereits einen Wecker mit sich. Grundsätzlich reicht dieser auch, wenn es um das reine Wecken zu bestimmten Uhrzeiten geht. Möchte man ein paar Features mehr, sollte man sich unbedingt mal den Sanften Wecker anschauen.

Für mich ist diese App eine der wichtigsten und wertvollsten Apps auf meinem Android Gerät. Hier mal ein paar Funktionalitäten, welche ich persönliche nutze:

– Wecktöne: Hier kann man so gut wie alles auswählen was das Herz begehrt. Egal ob Systemtöne, MP3s oder Playlisten. Alles ist möglich. Seit der letzten Version kann man sich sogar spezielle
„Naturgeräusche“ über die App runterladen.

– Weckton Lautstärke: In der Regel kann man über andere Wecker Apps die Lautstärke für den Weckton einstellen. Sanfter Wecker geht hier einen Schritt weiter. Hier kann man konfigurieren mit welcher Lautstärke begonnen wird und mit welcher Lautstärke das Wecken enden soll. Dadurch hat man die Möglichkeit sich sanft aus dem Schlaf holen zu lassen und nicht direkt einen Hörschaden zu bekommen wenn der Wecker klingelt. Den Zeitraum in dem die Lautstärke erhöht wird ist natürlich ebenfalls konfigurierbar.

– Art des Weckens: Auch hier gibt es eine Besonderheit. Sagen wir mal man steht normalerweise um 06:00 Uhr morgens auf. Somit wird der Schlaf um 06:00 Uhr abrupt beendet durch das Klingeln des Weckers. Durch den Sanften Wecker hat man allerdings auch hier mehr Möglichkeiten. Nämlich durch Stellen eines Vorweckers. Dieser ist dazu da die Tiefschlafphase zu unterbrechen, allerdings ohne das man wirklich aufwacht. Am o.g. Beispiel mit 06:00 Uhr, würde der
Vorwecker zum Beispiel um 05:30 Uhr für zwei Minuten ganz leise spielen. Die Lautstärke und Dauer des Vorweckers müssen natürlich individuell für jeden persönlich angepasst werden. Je nach Vorlieben… Um 05:30 Uhr würde der Vorwecker einen dann aus dem Tiefschlaf holen, ohne dass man dies bewusst  mitbekommt. Dadurch ist der Schockmoment um 06:00 Uhr deutlich geringer, da man im Prinzip nur noch in einer Phase des „Dösens“ war. Das Aufstehen sollte dadurch auf jeden Fall entspannter stattfinden als normal.

– Konfigurationsmöglichkeiten Display: Auch hier kann man alles Mögliche einstellen. Zum Beispiel: Schriftarten, Hintergrundbilder, etc… Auch Effekte sind möglich. Zum Beispiel, dass das Display beim Wecken nicht einfach nur angeht, sondern langsam heller wird. Das simuliert sozusagen den Sonnenaufgang. :-)

– Konfigurationsmöglichkeiten Sound: Die Möglichkeiten zur Lautstärke-Konfiguration habe ich bereits erwähnt. Es gibt aber noch ein weiteres wichtiges Feature: Manche Leute (so wie
ich) hören zum Einschlafen gerne ein Hörbuch oder Ähnliches. Damit dies ohne Belästigung des Partners geschieht schließt man gerne auch mal einen Kopfhörer an. Bleibt der Kopfhörer über Nacht eingesteckt, würde der Weckton am nächsten Morgen auch über den Kopfhörer erfolgen und die Gefahr des Verschlafens steigt immens. Der sanfte Wecker bietet hier die Möglichkeit die Ausgabe des Tons zu steuern, also den Weckton immer über den Gerätelautsprecher auszugeben, auch wenn ein Kopfhörer angeschlossen ist. ACHTUNG: Wer CM7 nutzt muss hier ein wenig aufpassen, da CM7 diese Konfigmöglichkeit ebenfalls anbietet. CM7 kann die Einstellungen des Weckers dadurch „überlagern“.

– Schlummer Taste: Sicher, der Sanfte Wecker bietet auch eine Schlummertaste. Auch hier sind den Konfigurationsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Man kann die Größe der Taste konfigurieren oder aber auch die Anzahl der maximal erlaubten Schlummerversuche. Nach Überschreitung der maximalen Anzahl wird der Schlummerbutton ausgeblendet und
man wird genötigt aufzustehen. :-) Die Dauer der Schlummerphase kann ebenfalls nach Belieben eingestellt werden.

– Wecker ausstellen: Viele Menschen neigen dazu im Halbschlaf den Wecker zu beenden und dann trotzdem nicht aufzustehen (ja auch ich ;-)). Für diesen Fall gibt es die wirklich witzige Idee dies nur zu ermöglichen wenn vorher ein Logikrätsel oder auch eine Matheaufgabe gelöst wird. Genial!

– Sicherer Wecker: Zu den genannten Konfigurationsmöglichkeiten des Weckers oder auch des Schlummerns, gibt es zusätzlich noch die Funktion „sicherer Wecker“. Dieser dient dazu, ohne wenn und aber einen wirklich aus dem Schlaf zu reissen. Gutes Feature, böses Wecken. :-)

– Integration anderer Apps: Wer sein Schlafverhalten protokollieren will kann dazu die App Sleep Bot Tracker Log (kostenlos) verwenden. Diese funktioniert für sich schon ganz gut, lässt
sich aber auch wunderbar über den Sanften Wecker steuern. Relativ neu ist die Möglichkeit den Sanften Wecker über Tasker zu triggern. Zum Beispiel: Aktiviere den Sanften Wecker, wenn das Gerät in die Docking-Station gesteckt wird. Klasse!

Wecken mit TextToSpeech: Ebenfalls ganz frisch ist die Möglichkeit sich verbal von seinem Android Gerät wecken zu lassen. Über den Sanften Wecker kann man dann seinen ganz persönlichen mehr oder weniger freundlichen Text erfassen, welcher am Morgen via TextToSpeech vom Wecker gesprochen wird.

– Weckprofile: Sämtliche Konfigmöglichkeiten können über Weckprofile verwaltet werden. Das macht zum Beispiel für Schichtarbeiter Sinn, oder auch Leute die einfach unterschiedlichen Weckbedarf haben.

Das was ich beschrieben habe, stellt nicht den gesamten Funktionsumfang dar, aber so im
Groben die Dinge, welche ich selber nutze.

Wie ich in der Einleitung bereits geschrieben habe, ist der Sanfte Wecker eine der MustHave Apps überhaupt für mich. Die App kostet 1,99 Euro, was ich aber mehr als angemessen finde, zumal der Entwickler bei Rückfragen sehr schnell antwortet. Zum Testen gibt es aber auch eine kostenlose Version, welche ein wenig eingeschränkt ist. Man kann ja mal zum Spaß bei Amazon nach Weckern suchen. Geräte mit so einem großen Funktionsumfang kosten gerne mal über 100 Euro, da kann man sich über ein 1,99 Euro sicher nicht beschweren.

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OMG! Ubuntu!: This ‘Stairway to Heaven’ Ubuntu desktop is gorgeous and simple to achieve

Unbedingt mal anschauen!
Der Desktop besteht aus zwei speziellen Themes für AWN und CoverGloobus, sowie einem Wallpaper und einem Conky Skript.

Allein das Conky Skript finde ich genial!!

This ‘Stairway to Heaven’ Ubuntu desktop is gorgeous and simple to achieve.

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