Erhöhen der maximalen Uploadgröße bei Dateien in owncloud

Ein kleiner Quicktipp:

In der letzten Zeit beschäftige ich mich wieder mehr mit owncloud.
Gerade den Filesync hatte ich bisher immer nur kurz angeschnuppert.

Aber auch dieser funktioniert soweit richtig gut. Ich habe die Android App und die Linux Anwendung im Einsatz und konnte bisher keine Probleme feststellen.

Wenn man allerdings über die Webseite Dateien hochladen will und der Webserver in der Default Konfiguration läuft, ist das maximale Dateigröße auf 2MB eingestellt.

Um dieses Limit zu erhöhen müssen zwei Parameter in eurer php.ini Datei angepasst werden:

upload-max-filesize

und

post_max_size

Beide stehen wie gesagt per Default auf 2M bzw. 8M.

Wenn ihr nicht genau wissen solltet wo ihr die Dateien findet, einfach folgende befehle absetzen:

find /etc -type f -name php.ini | xargs grep upload-max-filesize

bzw.

find /etc -type f -name php.ini | xargs grep post_max_size

Danach müsst ihr noch euren Webserver durchstarten bzw. die Konfig neu laden.

Im Falle von Debain und Apache so:

/etc/init.d/apache2 reload

 

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Open-Source-Blog-Netzwerk www.osbn.de

Mal ein bisschen Werbung…

Der Gründer des deutschsprachigen Open-Source Blog http://picomol.de/ hat ein kleines, aber wachsendes Netzwerk ins Leben gerufen.

Das Open-Sources-Blog-Netzwerk

Wenn ihr selber ein Blog betreibt in dem es auch um Open-Source Themen geht, kann ich euch nur wärmstens empfehlen euch dort zu registrieren. Zum einen bekommt ihr dadurch ein paar Besucher mehr und zum anderen habe ich über dieses Netzwerk eine ganze Menge Blogs gefunden, die ich bisher gar nicht kannte.

Die Idee hinter dem ganzen finde ich einfach klasse.

Weiter so!

Hier mal der Link falls ihr euren Blog dort ebenfalls eintragen wollt:

www.osbn.de <mitmachen>

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Online Bookmark Verwaltung auf eigenem Server mit scuttle/semanticscuttle

Es ist kein Geheimnis, dass ich absolut nichts mit Cloud und Onlinediensten anfangen kann, solange die Daten nicht durch mich selber verwaltet werden. Selbst bei so „harmlosen“ Themen wie Lesezeichen. Es gibt diverse Dienste im Netz, welche für euch eure Lesezeichen speichern, damit ihr sie so über mehrere Geräte oder Browser synchronisiert habt. Allerdings haben auch alle Dienste wieder Einschränkungen wie „läuft nur mit Chromium“, „läuft nur mit Firefox“, etc…. achja und natürlich „DEINE Daten liegen bei UNS“.

Die meiste Zeit habe ich das Firefox Plugin syncplaces verwendet, welches aber leider nicht mehr weiterentwickelt wird und auch nicht mehr verfügbar ist. Danach habe ich es mit XMarks versucht… Das Plugin für Firefox bietet die Möglichkeit des eigenen Servers an. Das Plugin für Chromium wieder nicht. Auch auf meinem Tablet oder Smartphone hätte ich meine Lesezeichen gerne. Egal welchen Browser ich verwende.

Ich bin schon seit langer Zeit auf der Suche nach einem Stückchen Software, welches mir die Verwaltung von meinen Lesezeichen auf MEINEM Server ermöglicht. Allerdings habe ich nie das richtige für mich gefunden. Das einzige was ich bis dahin ausprobiert hatte war sitebar aber das gefiel mir überhaupt nicht.

Vor ein paar Tagen habe ich mal meine alten Notizen ToDos aufgeräumt und bin dabei auf einen Merker gestoßen mit dem Tag „ausprobieren“ :-)

Dabei handelte es sich um die Software scuttle. Auch wenn die Software länger kein Update mehr bekommen hat und somit vermutlich nicht mehr gepflegt wird, habe ich es mir dennoch mal auf meinem Server installiert. Was soll ich sagen?

Scuttle erfüllt genau meine Anforderungen und es fühlt sich richtig gut an!

Nachdem ich es über ein paar Tage hinweg genutzt habe und öfter mal über google nach Infos geschaut hatte, ist mir aufgefallen, dass scuttle in der Tat tot ist, allerdings weiterlebt durch

semanticscuttle

Dieses Projekt lebt noch und hat das ursprünglich Scuttle weiterentwickelt.

semanticscuttle bietet nicht nur die reine Bookmark Verwaltung an, sondern ist userbasiert und kann dadurch für Social Network Aspekte genutzt werden (Bookmarks weiterleiten, Bewerten, etc…)

Die Lesezeichen werden nicht in Ordnern verwaltet, sondern über Tags. semanticscuttle bietet aber die Möglicheikeit verschachtelte Tags anzulegen, welche sich dann wie Ordner darstellen. Hier mal ein Screenshot dazu:

 

 

 

 

 

 

 

 

Im ersten Schritt steht natürlich erstmal der Import eurer Lesezeichen an. Diese können über einen Export aus eurem Browser (html !) in semanticscuttle importiert werden. Ferner steht sogar der Import eurer http://delicious.com/ Bookmarks zu Verfügung. Da ich diesen Dienst aber nicht nutze, kann ich leider nicht sagen wie gut er funktioniert.

Nach dem Import müsst ihr erstmal eure Lesezeichen taggen. Das kann je nach Anzahl natürlich länger dauern. Ist das aber erstmal erledigt, habt ihr einen sehr schnellen und guten Überblick über eure Lesezeichen. Ich nutze scuttle mittlerweile für private Seiten, allerdings auch für Firmenzwecke (jeweils getrennt durch verschachtelte Tags).

Die Installation ist ebenfalls recht einfach sodass ich hier nicht viel dazu schreiben möchte. Hier der Link zur offiziellen Installationsanleitung:

Anleitung

Im großen und ganzen ist die Installation typisch für Webdienste: Apache, mysql, Konfiguration über config Dateien.

Welche Vorteile scuttle/semanticscuttle mir persönlich bietet:

Bookmarkverwaltung browserübergreifend

Bookmarkverwaltung systemübergreifend

Nutzung durch Plugins für Chromium und Firefox (vielleicht auch für IE, der ist mir aber wurscht :-) )

Verfügbarkeit der Bookmarks auch auf meinem Android Tablet/Smartphone (vielleicht auch für IOS, das ist mir aber wurscht :-) ) Hier der Link zur kostenlosen Android App
Scuttle Android

Alles in allem eine runde Sache! Cloud Dienste sind nicht schlecht, aber besser sind sie wenn man sie selber verwalten kann.

Wem der eigene Server in der großen weiten Netzwelt immer noch zu riskant ist, kann semanticscuttle auch sehr gut auf seinem NAS installieren. Ich habe es auf dem Synology Nas laufen lassen und es funktionierte einwandfrei.

 

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Sicherungen von Web Applikationen auf root Server (mit rsync und mysqldump)

In erster Linie hat man seinen root Server im Netz um Web Applikationen wie Blogs, Bilderalben, etc.. anzubieten. Das man mit einem root Server auch ein wenig mehr Verantwortung übernimmt als bei normalen Webhosting Paketen hatte ich ja auch schon in einem anderen Artikel geschrieben.

Ein wichtiger Punkt ist natürlich regelmäßige Backups seiner Anwendungen zu erstellen.

Die „Standard Web-Anwedung“ besteht in der Regeln aus zwei Komponenten… der Code, welcher über den Webserver zu Verfügung gestellt wird und den Datenbankanteil, welche meist in einer mysql Datenbank schlummert.

Und genau für diese Standard Installation reicht ein Zweizeiler Skript um tägliche Sicherungen zu erstellen!

Für meine Sicherungen nutze ich für die Dateien rsync und für die Datenbanken mysqldump.

Schritt 1 (Dateien sichern):

rsync -av /var/www/PFAD_ZUR_SEITE /store/backup/backup_files

Mit diesem Befehl werden alle Dateien aus eurem Applikations Ordner (/var/www/PFAD_ZUR_SEITE) in den Backup Ordner (hier: /store/backup/backup_files) synchronisiert. Man sollte für solche Aktionen grundsätzlich rsync verwenden, da dadurch sichergestellt ist, dass die Dateien auch sicher im Zielverzeichnis landen. Das ist bei cp nicht sichergestellt. Der Parameter -a stellt sicher, dass auch die Verzeichnis.- und Dateirechte, Symlinks, etc mitgenommen werden. Der Parameter -v macht die Aktion einfach etwas gesprächiger. Bei manuellem Aufruf sicher interessant, über einen Cronjob nicht zwingend notwendig.

Schritt 2 (Datenbank sichern):

mysqldump DATENBANK_NAME --user=DATENBANK_BENUTZER --password=DATENBANK_PASSWORT > /store/backup/backup_sql/data.sql

Mit dieser Zeile wird ein kompletter Dump der Datenbank erzeugt und in eine Datei geschrieben. Die erforderlichen Werte für den Namen der DB, des Benutzers und des PWs sollten euch natürlich vorliegen.

Das wars, mehr ist nicht zu tun. Diese beiden Zeilen bieten sich natürlich hervorragend an um sie in ein Skript zu gießen, welches einmal in der Nacht als Cronjob läuft. Somit muss man sich nicht mehr um die Sicherung seiner Seiten kümmern und vor allem ist die Arbeit dafür sehr überschaubar.

Beide Befehle lassen sich auch sehr einfach ändern, um die Aktion umgekehrt zu erledigen, nämlich um ein Backup wieder einzuspielen.

rsync  -av /store/backup/backup_files/ORDNER_MIT_DATEIEN /var/www/PFAD_ZUR_SEITE
mysql --user=DATENBANK_USER --password=DATENBANK_PASSWORT DATENBANK_NAME < /store/backup/backup_sql/data.sql

Dieser Zweilzeiler spielt eure Daten und Dateien wieder ein. Bei Import der Daten wird nicht mit mysqldump gearbeitet, sondern mit mysql.

Also, immer schön Backups erstellen. Viel ist dafür nicht zu tun.

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Notizverwaltung auf eigenem Server (ähnlich Evernote)

Heute mal weniger eine Anleitung, sondern mehr ein Vorschlag, falls jemand auf der Suche nach einer Notizverwaltung sein sollte, welche nicht bei fremdgehosteten Diensten laufen soll.

Früher hatte ich meine Notizen bei Evernote liegen. Grundsätzlich ein sehr guter Dienst. Es gibt Clients für Android, Windows (Linux glaube ich nicht) oder halt den Webclient. Man kann seine Notizen verwalten, mit Kategorien versehen oder auch Anhänge hochladen wie Bilder, Soundclips, Skizzen, etc… Allerdings, wie so oft, liegen die Daten mal wieder nicht auf einem eigenen Server, sondern halt bei Evernote. Für die meisten User stellt das kein Problem dar, für mich allerdings schon. Also habe ich Evernote den Rücken zugekehrt und mich auf die Suche nach einem anderen Dienst begeben.

Leider habe ich keinen adäquaten Ersatz gefunden, sodass ich eine Zeit lang meine Notizen über einen Mail Account verwaltet habe… Anstatt Kategorien habe ich mir Ordner angelegt und wenn mir etwas durch den Kopf ging, ich etwas intererssantes gelesen habe oder was auch immer… habe ich mir halt eine Mail geschickt… Die Lösung ist natürlich auch nicht das Gelbe vom Ei…

Nun gut… da ich nicts gefunden habe was für eine Notizverwaltung vorgesehen war, musste ich etwas anderes dafür missbrauchen. 😉

Was ich nun schon sehr lange nutze und absolut zufrieden damit bin ist einfach ein Blogsystem als Notizverwaltung zu missbrauchen. WordPress ist mir zu gewaltig für diese Aufgabe. Als Alternative zu WordPress bietet sich

Serendipity

an.

Schwierig auszusprechen, aber in der Installation und Konfiguration recht einfach.

Ich habe einen Blog, welcher nur für mich bestimmt ist (mindestens Sicherung durch .htaccess) und Konfiguration, dass der Blog nicht in Suchmaschinen auftauchen soll.

Innerhalb des Blogs kann man Kategorien anlegen. Man kann Soudclips, Grafiken, Fotos, Texte, etc… hochladen. Zu bedienen ist der Blog entweder über das Webinterface (einen Browser hat wohl jeder ;-)) oder über den Android WordPress Client. Leider finde ich im Moment den Link nicht mehr was dafür zu tun ist, aber man kann Serendipity Blogs auch über den Android WP Client mit Content füttern. Aber auch ohne Client geht das Hinzufügen sehr schnell und einfach. Denn auch Serendipity bietet die Möglichkeit Einträge per Mail hinzuzufügen.

Im großen und ganzen fehlt mir eigentlich nicht ein einziges Feature welches Evernote zu bieten hat und ich nicht mit Serendipity abdecken kann.

Serendipity bieten für jede Kategorie einen eigenen RSS Feed, sodass man seine Notizen ggf. auch in seinem RSS Reader lesen kann.

Diese Konstrukt kann auch als Ersatz für Dienste wie Read It Later und Co. verwendet werden. Findet man einen Artikel im Netz welchen man später in Ruhe lesen will, einfach einen Blogeintrag erstellen (es gibt dafür Firefox Plugins) und später über den RSS Reader lesen.

Für mich reicht der „eigene Dienst“ vollkommen aus und ich habe ein gutes Gefühl, da meine Daten bei mir liegen.

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Nachtrag zu: Einbinden von Cloudstorage über webdav und fstab (owncloud, HiDrive, etc…)

Der Artikel ist seit owncloud 4 nicht mehr ganz aktuell….

Die URL zum Zugriff über webdav hat sich ebenfalls geändet und lautet nun:

http://URL_OWNCLOUD/remote.php/webdav/

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owncloud 4: Änderung der caldav und carddav URLs

Bin nun auch in meinem Produktivsystem von owncloud 3 auf owncloud 4 gewechselt. Das Update geht leicht von statten.

Allerdings gibt es eine Änderung der URLs um seine Kontakte und Termine zu syncen.

Bisher sahen die URLs folgendermaßen aus:

Kalender:
http://OWNCLOUD_URL/apps/calendar/caldav.php/calendars/

Kontakte:
http://OWNCLOUD_URL/apps/contacts/carddav.php/addressbooks/

Ab owncloud 4 sollten folgende URLs verwendet werden:

Kalender:
http://OWNCLOUD_URL/remote.php/caldav/

Kontakte:
http://OWNCLOUD_URL/remote.php/carddav/

Wer den KDE Desktop nutzt und damit auch Kontact und Korganizer muss hier Hand anlegen. KDE hat beim Einrichten der Datenquellen zwar die Möglichkeit owncloud als Datenliefernat zu konfigurieren, allerdings funkioniert dies mit der neuen URL nicht mehr. Die Datenquellen müssen also manuell angelegt werden.

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Absichern eines root / vServers – Allgemein

Wie ich bereits geschrieben habe, läuft mein Blog nun auf einem vServer.

Grund für den Wechsel war nicht der Blog, sondern einfach diverse Einschränkungen, welche man mit einem normalen Webhosting Angebot hat. Und Einschränkungen mag ich gar nicht. 😉

Bevor man sich allerdings einen vServer bzw. root Server anmietet, sollte man sich schon darüber im Klaren sein, dass man hierbei deutlich mehr Verantwortung trägt und einiges mehr machen muss als bei einem Webhosting Paket. Wer also lediglich eine Internetpräsenz zu Verfügung stellen will und Linux maximal mit einer Benutzeroberfläche kennt, sollte die Finger von root Servern lassen!! Auch wenn Webhoster das gerne mal als Kinderspiel verkaufen wollen. Ein root Server hat keine Oberfläche! Und so wie man den Server zu Verfügung gestellt bekommt, ist er ein leichtes Ziel für Angriffe aus dem Netz.
Auch wenn man sich vielleicht denken mag: „Wer soll schon MEINE Seite hacken, da ist doch nichts interessantes drauf“… Es geht nicht nur um den eigenen Inhalt, sondern auch darum Inhalte zu verteilen, welche man selbst gar nicht kennt… Die Angreifer haben nämlich gerne das Ziel, deinen Server zu übernehmen und diesen dann als Spam Schleuder im schlimmsten Fall sogar zu Verbreitung von Kinderpornos zu missbrauchen.

Rate wer für solche Dinge haftet! Genau, DU!!

Hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Betriebssystemen (ich meine Linux Distributionen, Windows ist kein OS! 😉 ) sollte man sich für ein stabiles Debian entscheiden. Auf dem Server geht es nicht um den „neuesten Scheiss“, sondern um Stabilität und Sicherheit! Und genau hier glänzt Debian.

Wenn man allerdings seinen root Server das erste Mal startet ist das System vermutlich bereits nicht mehr auf dem neuesten Stand… Somit sollte der erste Schritt der folgende sein (hier am Beispiel von Debian):

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Hierdurch hat man sein System erstmal auf dem aktuellen Stand in Sachen Softwareversionen und Sicherheitsupdates.

Und nochmal: Nach der initialen Installation ist euer Server alles NUR NICHT SICHER!
Man sollte einige Einstellungen und Konfigurationsänderungen vornehmen.

Ich gehe folgendermaßen dabei vor: Bis der Server nicht soweit konfiguriert ist, bringe ich ihn auch nicht mit Blog, CMS, Internetpräsenz oder sonstwas an den Start, bzw. leite ich noch keine Domain auf ihn um. Gerade am Anfang konfiguriert man viel und vielleicht hier und da auch mal in die falsche Richtung, sodass nichts mehr funktioniert. Dann heisst es nur: Neuaufsetzen. Damit das nicht zu einer nervenden Tätigkeit wird versuche ich jegliche Änderung an dem System zu verskripten. Das hat zum einen den Vorteil, dass ihr eine kleine Checkliste habt, aber auch nach einem Neuaufsetzen nicht immer wieder alles von Hand umstellen müsst und dabei sogar ggf. wichtige Dinge vergesst.

Als ruhig immer einen Editor mit eurem Installationskript offen lassen und jede Änderung ins Skript gießen, im Optimalfall sogar mit einem Kommentar, damit ihr auch später noch wisst, was ihr warum geändert habt. :-)

Wenn man sich für den verskripteten Weg entscheidet, sollte der Server genau so oft neu installiert werden bis euer Skript mehrmals fehlerfrei durchgelaufen ist.

Ich erstelle mir auch nicht nur ein Skript für die Installation, sondern auch eines, welches mir die Backups erledigt.

In der Regel gehört zur Grundausstatung eines Servers ein Webserver, PHP und eine mysql Datenbank. Jedes Puzzleteil will für sich konfiguriert werden.

Eine sehr einfache Lösung dafür ist XAMPP

Durch dieses Paket bekommt ihr eine fertig konfigurierte Umgebung mit Apache Webserver, PHP und mysql Datenbank. ABER:

Tut euch und der Netzwelt einen Gefallen und INSTALLIERT KEIN XAMPP auf eurem Server!!! Zu Entwicklungszwecken ist das natürlich geeignet, dann aber auch nur auf eurem Desktop System zum Testen, falls ihr eigene PHP Apps entwickelt.

Ich schreibe das mit XAMPP da ich in mehreren Foren darüber gestolpert bin, wie XAMPP für root Server empfohlen wurde.

Wer seinen Server vernünftig betreiben will, muss auch bereit sein, sämtliche Installation und Konfigurationen selbst zu übernehmen.

Das wars erstmal… wenn man sich mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzt, macht so ein root Server richtig Spaß. :-)

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owncloud 4.0 ist raus!!

Wahnsinn, die Jungs geben richtig Gas!

Hier
ein Auszug aus den Release Notes:

  • Drag & Drop File Uploading – Enables end users to upload a file from a browser without installing a client. Simply open a browser, log in and then drag from the desktop into the ownCloud window.
  • Shared Calendars and Calendar categories – End users can sync their own calendar, but also share their calendar with others, enabling them to see and schedule appointments while looking at the user’s schedule.
  • File Encryption – new server side encryption increases file security while at rest – not even server admins can look at these encrypted files while they reside on the server.

Wird heute Abend direkt installiert! 😉

Und hier noch ein Zitat aus Caschys Blog:

Viewer für Open Document Format
Zudem umfasst die neue Version auch einen Viewer für Open Document Format (ODF), das als Standard von den Office-Programmen LibreOffice und Apache OpenOffice verwendet wird. Damit lassen sich Texte, Tabellen und Grafiken mit dem Web-, Windows- und Linux-Client von ownCloud lesen, ohne dass die Dateien dafür auf dem entsprechenden Endgerät gespeichert werden müssen. ownCloud ist die erste File-Sharing-Software, die diese Funktion anbietet.

 

Leute, owncloud wird ne riesen Nummer!

 

UPDATE: Die Version 4.0 ist noch recht fehlerbehaftet. Viele User klagen über Fehler beim Sync von Kontakten und  Kalendereinträgen…. Ich konnte bei meiner
Testinstallation nicht einmal Kalender oder Kontaktlisten erstellen… Ich warte dann lieber doch noch ein wenig

 

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