Ubuntu 11.04: Probleme mit WLAN und Kernel 2.6.38

Durch die neue Ubuntu Version kommt auch der neue Kernel in der Version 2.6.38 zum Einsatz. Das System als solches läuft zwar stabil, allerdings hatte ich derbe Probleme mit dem WLAN. Die Verbindung brach zwar nicht ab, allerdings hatte ich einen Durchsatz wie zu Modemzeiten. Nach eifriger Suche über Google habe ich
festgestellt, dass ich wohl kein Einzelfall bin… Einen Patch gab es bisher auch noch nicht.

Betroffen sind wohl WLAN Module mit Atheros-Chipsatz.

Prüfen kann man es über folgenden Befehl im Terminal:

lsmod | grep ath

Wenn hier ein Ergebnis zurückkommt, sind auch die entsprechenden Kernelmodule geladen.

Wer nun wieder sein WLAN mit vollem Durchsatz nutzen will, geht folgendermaßen vor:

– Starten eines Editor mit root Rechten (z.B. sudo gedit)
– Anlage einer Datei mit dem Namen  ath9k.conf
– Folgende Zeile in die Datei schreiben: options ath9k nohwcrypt=1
– Datei in folgendem Verzeichnis speichern: /etc/modprobe.d/
– Reboot

Danach sollten die Durchsatzprobleme mit dem WLAN behoben sein.

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Kubuntu: Warum wir scheinbar nie Freunde werden

Nach jedem neuen Ubuntu Release installiere ich mir auch jedes mal testweise Kubuntu.

Immer in der Hoffnung: Diesmal muss es einfach mal besser sein!
Auch mit dem 11.04er Release habe ich mich erneut an Kubuntu versucht.

Das Resultat:
Auch nach dieser Installation bleibe ich auf meiner Hoffnung sitzen….

Kontact und KOrganize sind weiterhin nur über Umwege mit Google Services (Kontakte und Kalendar) zu verheiraten. Die Konfiguration über Akonadi ist ein reiner Krampf und endet in der
Regel mit „funktioniert doch nicht“. Ich weiss gar nicht seit wie vielen Versionen sich hier nichts zum Positiven geändert hat. Dabei sind die Google Dienste spätestens seit Android nicht wirklich etwas Aussergewöhnliches. Hier ist die Konfiguration von z.B. Evolution ein reines Kinderspiel. Auch Thunderbird inkl. Lightning funktioniert hier wesentlich besser.

Ich würde hier gerne eine Anleitung zum Thema „Google Dienste und KOrganize“ posten, nur haben sämtliche im Netz gefundene „HowTos“ bei mir nicht zum Erfolg geführt.

Amarok: Was Oracle im Bereich Datenbanken ist, ist für mich Amarok als Mediaplayer… Mächtig…oooohhh jaaaa…… so mächtig, das alleine der Start gerne über ein oder zwei Minuten benötigt (mit gemounteter Medienplatte). Kann irgendwie alles, aber nichts so richtig komfortabel.

Im Allgemeinen sieht der KDE Desktop natürlich sehr schick aus, lässt sich aber nur schwerfällig bedienen. Auch hier hat sich weiterhin nichts geändert.

Also bleibt für mich auch
bei dieser Version nur zu sagen: Alles beim Alten…im negativen Sinne.

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Xubuntu: Die leichtgewichtige Alternative zu Ubuntu mit Unity

Wie ich letztens in einem Artikel bereits berichtet habe, gibt es Probleme beim Remote Zugriff auf Ubuntu 11.04 Systeme mit Unity als Desktop Manager. Zumindest über NX bzw. FreeNX bekommt man kein Menü angezeigt oder Fensterrahmen. Ich habe mir zwar durch die Installation von Docky ein wenig beholfen, aber als richtige Lösung konnte das auch nicht bezeichnet werden.

Xubuntu ist sehr stark im Kommen in der letzten Zeit und so habe ich mir den Xubuntu Desktop gestern Abend mal installiert. Dies geht auch sehr gut parallel zu Unity!

Über:

sudo apt-get install xubuntu-desktop

bekommt man ca. 64 MB zusätzlich auf die Platte geschrieben und kann danach beim Login Xfce4 anstelle von Ubuntu auswählen. Xubuntu präsentiert sich dann als sehr schlichte (aber dennoch elegante), schnelle Alternative zum Gnome bzw. Unity Desktop. Ausserdem läuft Xubuntu auch auf alten Büchsen.

Somit habe ich dann
 meinen Unity Desktop falls ich lokal an der Maschine arbeite, bzw. den Xubuntu Desktop für den Remote Zugriff.

NX bzw. FreeNX kommen nämlich sehr gut klar mit dem Xubuntu Desktop!

Bei der Konfiguration des Clients muss man nur kleine Änderungen vornehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Auswahlbox des Desktopmanagers muss „Custom“ gewählt werden, anstelle von Ubuntu. Danach klickt man auf den Settings Button und stellt die Punkte so ein wie im folgenden Screenshot:

 

 

 

 

 

 

 

Mit startxfce4 wird der Xubuntu Desktop beim Login gestartet. Wichtig ist noch, dass unter Options „New virtual desktop“ ausgewählt wird. Ansonsten hat man sehr schnell seeeehr viele NX Fenster offen. 😉

Wer also sein System bereits auf 11.04 laufen hat und hier und da über NX remote zugreifen muss, dem kann ich den Xubuntu Desktop auf jeden Fall empfehlen.

Auch User mit relativ schwachen Rechnern, sollten sich die Xubuntu Distribution ruhig mal anschauen. Sieht gut aus, funktioniert und hat geringe Anforderungen an die Hardware.

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Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal): Probleme mit alten Grafikkarten (nvidea)

Da wollte ich heute Abend den nächsten Rechner auf Ubuntu 11.04 umstellen und bekam beim ersten Start direkt gesagt, dass Unity und meine Grafikkarte nicht so recht miteinander mögen… ok, meine Karte ist alt… sehr alt… Ich habe eine NVIDEA Geforce 5700 FX. Kennt wahrscheinlich keiner mehr. :-)

Ubuntu 11.04 hat wohl allgemein ein Problem mit älteren Grafikkarten…

Hier mal mehrere Lösungsansätze, welche zumindest bei mir zum Erfolg geführt haben.

Alle Möglichkeiten setzen das
Starten über Ubuntu Classic voraus (Auswahl beim Login)

Schritt 1 (für NVIDEA Karten): Installation über zusätzliche Treiber
Hierbei ist wichtig, nicht den empfohlenen Treiber auszuwählen sondern den experimentellen! Wurde bereits vorher der Empfohlene installiert, wird der experimentelle nicht mehr angeboten. Ist aber nicht tragisch, einfach den vorher installierten Treiber deinstallieren, rebooten und danach den experimentellen Treiber installieren (der steht dann nämlich wieder zur Auswahl). Danach erneut booten und hoffen, dass Unity nun startet.

Falls nicht….

Schritt 2 (die Knüppel Methode): Einen Editor mit root Rechten starten und folgende Datei editieren: /etc/environment
Zum Starten einfach folgendes über einen Terminal eingeben:
sudo gedit /etc/enviroment
Der geöffneten Datei spendieren wir folgende extra Zeile:
UNITY_FORCE_START=1
Danach wieder booten und hoffen, dass Unity nun startet…
r

Falls nicht….

Schritt 3 (die 2D Methode): Wenn gar nichts hilft, folgende Paketquellen hinzufügen und die 2D Variante von Unity installieren. Die wird es sicherlich auch in Zukunft in den offiziellen Quellen geben.

sudo add-apt-repository ppa:unity-2d-team/unity-2d-daily
sudo apt-get update
sudo apt-get install unity-2d-default-settings

Wenigstens bei mir hat das zum Erfolg geführt. Die 2D Variante hat auch den Nebeneffekt, dass im oberen Panel wieder die TrayIcons der meisten Anwendungen verfügbar sind. Und sooo viel schlechter sieht die 2D Variante auch nicht aus.

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Ubuntu 11.04 Natty Narwhal: Da fehlt doch was?!

Bei Releases
neuer Ubuntu Versionen gehen ich in der Regel immer gleich vor.

Bis ich eine Version  auf ein Produktivsystem bringe, läuft diese erstmal in einer VM oder als Live CD. Gelegentlich starte ich auch ein Upgrade. Allerdings wenn ich mich entschließe eine Version produktiv zu nutzen, installiere ich diese immer von Grund auf neu.

Nach der eigentlichen Installation lasse ich ein paar Skripte laufen, welche mir für mich notwendige Software nach installiert, Daten zurücksichert und Konfigurationen vornimmt. Mit diesen Skripten richte ich alle Rechner bei mir ein und kann so sicher sein, dass sämtliche Maschinen gleich aufgesetzt sind.

Darüber schreibe ich auch demnächt mal einen Artikel.

Durch Tests der neuen Version und durch das Skript welches mir „meine“ Tools und Programme installiert, sind mir einige Dinge aufgefallen, welche es nicht mehr oder noch nicht gibt. Auch gibt es ein paar Werkzeuge die durch den Einsatz von Unity nicht mehr richtig funktionieren.

nOpenOffice -> klar, wurde ersetzt durch LibreOffice

handbrake (Tool für Videokonvertierung) -> scheint nicht mehr in den offiziellen Paketquellen zu sein, kann aber durch folgende PPA Quelle ersetzt werden:

sudo add-apt-repository ppa:stebbins/handbrake-releases
sudo apt-get update
sudo apt-get –yes install handbrake-gtk

prism (Zum Erstellen von kleinen Webapps) -> Leider ebenfalls aus den offiziellen Quellen rausgefolgen. Habe auch noch keinen Ersatz.

parcellite (Clipboard Manager)  -> nicht mehr vernünftig nutzbar mit Unity, da sich nur noch sehr wenige Programme mit TrayIcon in das obere Panel legen dürfen. Durch das TrayIcon hatte man aber den Zugriff auf die Clipboard Historie.

mail-notification-ssl (Notifier für EMails) -> nicht mehr vernünftig nutzbar mit Unity. Ausser man konfiguriert das Tool so, dass es neue Mails mit einem Popup
Fenster bekannt macht. Ich habe es aber über das TrayIcon genutzt.

cardapio (Alternatives Anwendungsmenü) -> nicht mehr nutzbar mit Unity

ailurus (Tweak Tool) -> gibt es noch nicht für Natty Narwhal. Alternativ kann aber ubuntu-tweak installieren

elegantGnome (Theme) -> gibt es noch nicht für Natty Narwhal.

cloudSN (Integration von Twitter und Google Reader als TrayIcon) -> geht nicht mehr unter Unity. Als sehr gute Alternative für Twitter kann man sich aber unity-lense-gwibber installieren. Das integriert sich sehr schön in das Unity Menü! Muss allerdings durch folgende PPA installiert werden:
sudo add-apt-repository ppa:gwibber-team/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install unity-lens-gwibber

metamorphose2 (Batch Renamer) -> Läuft nicht mehr. Habe auch noch keine sinnvolle Alternative gefunden.

elementarytheme (Theme) -> Habe ich noch nicht ans Laufen gebracht. So wie ich in Foren gelesen habe, soll es aber funktionieren.

Ich gehe davon aus, dass einige Programme noch für Ubuntu 11.04 veröffentlicht werden, allerdings durch Unity gibt es nunmal die Einschränkung, dass sich nicht mehr alle Programm mit TrayIcon verewigen können. Für Programme welche aber über das TrayIcon genutzt werden, wird es wohl zumindest unter Nutzung von Unity erstmal nicht weiter gehen.

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Ubuntu 11.04 – Artikel von Pro-Linux

Ubuntu 11.04 – Pro-Linux.

Wie ich finde ein sehr gut beschriebener Artikel zur neuen Ubuntu Version 11.04 (Natty Narwhal). Ich bin zwar selber kein großer Fan der Unity Oberfläche, versuche mich aber zur Zeit damit anzufreunden. Der Autor geht sachlich mit
dem Thema um und versucht auch durchaus die „Pros“ von Unity zu beschreiben.

Folgender Punkt war für mich neu und wird am Wochenende auch direkt unter die Lupe genommen:

Viele Aspekte, auch von Unity, sind über CompizConfig änderbar. Ärgerlicherweise ist dieses Programm aber nicht vorinstalliert. Man sollte es daher gleich installieren;

Das wusste ich noch nicht und erleichtert mir vielleicht den „Zugang“ zu Unity.

Die oft im Artikel erwähnte Tastenkombination ALT+F2 nutze ich nicht, da ich eigentlich ausschliesslich mit GNOME-DO arbeite und das läuft auch unter 11.04.

 

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Ubuntu 11.04 Natty Narwhal: Neuer Versuch mit Unity (Kernel Panic!?)

Ok, ich gestehe… mein erster Versuch war keine saubere Neuinstallation, sondern das Upgrade von 10.10 auf 11.04.

Ich werde der ganzen Geschichte nun doch noch eine Chance geben. Ja, auch mit Unity!

Habe mir die Desktop-CD runtergeladen und versucht von dieser zu starten.
Allerdings dauerte der Start des Live Systems nicht wirklich lang… Kernel Panic!

Da es sich nur um
meinen Zweitrechner handelt, lasse ich mich auch davon nicht abschrecken. 😉

Die Lösung für die Kernel Panic ist übrigens die Installation von der Alternate-CD.

Ich habe die 64bit Version gestartet, ob es beim 32bit Kernel auch Probleme gibt kann ich nicht sagen.

Soweit ich weiss, sollten die Installationen im Endergebnis mehr oder weniger identisch sein, ausser das die Alternate-CD rein textbasiert läuft. Falls etwas fehlt muss es halt nachinstalliert werden.

Nach der Installation empfängt mich der Bootvorgang mit folgender Meldung:

cryptsetup: evms_activate is not available

Rechner startet aber trotzdem.

Andere Auffälligkeit (war aber auch beim Upgrade schon so): Nach dem zweiten Start ist ein anderes Theme eingespielt als beim ersten Start…

Mal schauen wie lange ich durchalten werde mit Unity.

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