Neue Versionen von Ubuntu, Fedora und bald Linux Mint

Es geht wieder los… die großen Distributionen kommen wieder mit neuen Versionen um die Ecke. ich bin vermutlich auch nicht der einzige, der nun mal wieder vor der Wahl steht, welche Distribution zu wählen ist.

Bei der letzten großen Runde habe ich sämtliche Distributionen ausprobiert, gerade im Bezug auf Unity und Gnome 3. Allerdings bin ich damals auf meinen Rechnern bei Linux Mint mit Gnome 2 hängen geblieben. Mint bot einfach das „Rundum Sorglos Paket“ gepaart mit dem vetrauten Gnome 2. Mint 12 geht diesmal aber auch in die Richtung Gnome 3 in einer eigenen Version. Allerdings soll es wohl auch eine neue Gnome 2 Version geben. Bleibt also auch weiterhin sehr interessant! Im Moment gibt es allerdings nur Release Kandidaten zum Download, sodass hier noch ein wenig Geduld walten muss.

Ubuntu 11.10 hatte ich installiert,
allerdings nicht länger als eine Stunde auf meinem System. Für mich stand aber vor der Installation schon fest, dass Ubuntu mit der Unity Oberfläche nicht von Dauer auf meinem System sein kann. Mir gefällt der eingeschlagene Weg von Ubuntu einfach nicht.

Auf meinem Rechner läuft im Moment weiterhin Linux Mint in der Version 11.

Meinem Notebook habe ich die neue Fedora Version (Nummer 16) spendiert. Zuerst mit KDE als Oberfläche… aber wie immer bin ich von KDE eher enttäuscht als angetan. Wenn ich sehe welche Verkrampfungen notwendig sind, nur um mehrere Google Kalender in die hauseigene Software zu integrieren, reicht es mir in der Regel mit KDE schon. Im zweiten lauf habe ich dann Fedora mit Gnome 3 Oberfläche installiert. Und was soll ich sagen? Es läuft stabil und sieht auch sehr gut aus. Einzig und allein mit dem Terminal habe ich hier und da Probleme… Es nervt schon, wenn der Terminal oftmals direkt beim Start wieder abstürzt. Dennoch mir gefällt Fedora 16 sehr gut und ich denke ich
werde zumindest auf meinem Notebook auch noch einige Zeit damit verbringen. Auch mit Gnome 3 lässt es sich relativ gut arbeiten. Ein wenig umstellen muss man sich, aber wenn man dazu bereit ist, geht es recht zügig von der Hand.

Für meinen zweiten Rechner werde ich aber auf Linux Mint 12 warten. Ich bin schon sehr gespannt auf die selbst entwickelten Gnome 2 und 3 Versionen.

Ubuntu ist für mich erstmal kein Thema mehr…

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Feines Bildchen zum Thema Updates für Mac, Windows und Linux :-)

Gefunden im rockiger Blog.

:-))

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EMail Versand aus Shell Skripten heraus unter Ubuntu

Natürlich gibt es wunderbare EMail Clients mit denen man seine tägliche Mailflut verwaltet und Mails verschickt. Allerdings gibt es oftmals auch den Bedarf, dass zum Beispiel Überwachnungsskripte per Mail Alarm schlagen sollen. Hier kommt dann die Anforderung aus Shell oder Bash Skripten heraus eine Mail zu verschicken.

Das dies ganz einfach unter Ubuntu (oder anderen Distributionen) zu bewerkstelligen ist, soll der folgende Artikel zeigen.

Im Prinzip braucht man nur ein kleines Tool mit dem Namen sendemail.
Installiert wird es am einfachsten
über den Terminal:

sudo apt-get install sendemail

Für eine detaiilierte Beschreibung der Aufrufparameter reicht es einfach mal sendEmail im Terminal abzusetzen (Auf Groß und Kleinschreibung ist zu achten!).

Hier dennoch ein kleines Beispiel:

sendEmail -f absender@absenderadresse.de -t empfaenger@empfaengeradresse.de -u 'Das ist mein Betreff' -m 'Einfach ne Testmail' -s smtp.ausgangsserver.de -o tls=yes -xu benutzername -xp passwort

Zur Erklärung:
Der Aufruf erfolgt über sendEmail (auch wenn das installierte Paket sendemail lautet, der Aufruf erfolgt mit großem E)

-f -> Die Absenderadresse
-t -> Die Empfängeradresse
-u -> Der Betreff der Mail
-m -> Der Text der Mail
-s -> Der smtp Server über den die Mail verschickt werden soll
-o -> Zusatzparameter -o tls=yes bedeutet mit tls Verschlüsselung
-xu -> Benutzername zur Authentifizierung am Mailserver
-xp -> Passwort zur Authentifizierung am Mailserver

nDas war es auch schon. :-)

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Auf der Suche nach einem günstigen Root Server (VPS)?

Da werden sie geholfen:

Low End Box

Auf der Seite sind immer recht gute
Angebote verlinkt. Dabei handelt es sich zwar in der Regel um schwachbrüstige (virtuelle) Server, aber wem es nur darum geht Rootrechte zu haben um ein wenig rumzuspielen, reichen die auf jeden Fall.

Die Preise sind teilweise sehr gut!

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Wo wir gerade bei Wuala waren…

… gestern gab es noch einen Newsletter…

Backup und Synchronisation sind jetzt kostenlos für alle. Die Funktionen gab es vorher nur in der kostenpflichtigen Pro Version!

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Podcast Empfehlungen

Da ich mehr oder weniger kurz vor meinem Urlaub stehe, bin ich zur Zeit damit beschäftigt mir den ein oder anderen Podcast auf mein Smartphone runterzuladen.

Ohne es jetzt großartig vorstellen zu wollen, nutze ich als Podcatcher und Player BeyondPod. Die App kostet zwar ein paar Euro, allerdings wird sie meinen
Anforderungen an einen Podcatcher am ehesten gerecht.

Sooo, hier mal meine Podcast Empfehlungsliste. Manchen Podcast davon höre ich nur gelegentlich, andere wiederum gehören zum Pflichtprogramm für mich.

  • ARD Radio Tatort: Habe ich heute erst abonniert. Scheint aber nette, monatlich erscheinende, Krimikost zu sein. Für den Urlaub sicher ideal.
  • Alternativlos: Hier kopiere ich einfach mal den Text der Homepage
    „Dies ist Alternativlos, die Netzbeschallung von Frank und Fefe. Wir reden über Politik, Technik, Verschwörungstheorien und was uns sonst noch so in den Sinn kommt.“ Ich gehe mal davon aus, dass Fefes Blog ziemlich bekannt sein dürfte. Sehr zu empfehlen.
  • Not Safe For Work: Ich denke jeder
    der sich ein wenig für Technik und Podcasts interessiert ist irgendwann schon einmal über Tim Pritlove „gestolpert“. Für mich einer DER Podcaster überhaupt. In erster Linie bekannt für den Chaos Radio Express (er ist auch Mitglied beim CCC) oder auch seinen Podcast zum Thema Apple und Co. Bei NSFW gibt es im Prinzip keine festen Themen oder eine Struktur, sondern eher einfach nur Spaß und gute Unterhaltung. NSFW macht Tim zusammen mit seinem Freund Holger Klein (Radio Fritz). Ich freue mich auf jede neue Folge und dieser Podcast gehört für mich absolut zum Pflichtprogramm!
  • Pandroid: Eigentlich ein recht guter Podcast zum Thema Android. Scheint aber schon seit ein paar Monaten nichts neues mehr zu geben. Schade, war recht gut.
  • Raumzeit: Ebenfalls ein Podcast von Tim Pritlove. Hierbei geht um alles was
    irgendwie mit Raumfahrt, DLR oder ESA zu tun hat. Danke Tim, für dieses Podcast Meisterwerk! PFLICHT!!
  • Andcast: Sehr netter, wöchentlicher Podcast über Android. Ist Pandroid eher technisch angehaucht, geht es hier um die Besprechung aktueller News, Geräte oder Apps.
  • DeimHart: Toller Podcast aus der Linuxecke, bei dem es aber nicht nur um Linux geht. Moderatoren sind Dirk Deimeke und Roman Hanhart. Beide sind sehr sympatisch und nicht gerade unbekannt in der Linux Szene. Empfehlung!!
  • SWR2 Wissen: Gehört bei mir zwar nicht zum Pflichtprogramm, aber hier und da werden sehr interessante Themen, äusserst professionell erklärt.
  • Heise Developer: Ganz guter Podcast, welcher sich in erster Linie an Entwickler richtet.
  • Chaosradio: Hierzu muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Monatlich erscheinender Radio Talk vom CCC. Mehr als Pflichtprogramm!!!
  • B5 Das Computermagazin: Sicher weit entfernt von Nerd Niveau, aber dennoch gelegentlich interessante Themen.
  • Dev Radio: Ebenfalls von Mitgliedern des CCC (aus Ulm). Erscheint alle zwei Wochen und behandelt alles mögliche aus der Technik oder Netzkultur
  • HR2 Der Tag: Aktuelle Themen aus der Nachrichtenwelt, noch einmal sehr
    interessant aufbereitet.
  • POFACS: Ein klasse Podcast über alternative Betriebssysteme und Software. Empfehlung!!
  • SWR2 99 Sekunden Wissen: Gute Themen, welche das Allgemeinwissen ein wenig ausbauen. Sauber komprimiert auf 99 Sekunden. :-)
  • Techview-Podcast: News aus der Technikszene (Linuxlastig). Soweit ich weiss gehört der Podcast seit kurzer Zeit auch zum Radio Tux Programm.
  • Chaosradio Express: Interview Podcast von Tim Pritlove. Genial und absolutes Pflichtprogramm!!!
  • Quotenmeter TV Podcast: Auch wenn es kaum noch Sendungen im TV gibt, welche man sich ohne Schmerzmittel ansehen kann, so ist dieser Podcast rund ums TV dennoch hörenswert.
  • Hoaxilla: Definitiv Pflichtprogramm!! Podcast über moderne Sagen, betrachtet aus den Augen von Skeptikern. Phänomenal!
  • Monoxyds Podcast: Ausführliche Spieletests.
  • Der Lautsprecher: Podcast über das Senden und Empfangen in jeglicher Form. Ist ebenfalls von Tim Pritlove und somit automatisch Pflichtprogramm.
  • Radio Tux: Natürlich Pflicht! ALLES aus der Linuxwelt!
  • Wannhoffs wunderbare Welt der Wissenschaft: Sehr interessante Nachrichten aus der Nachrichtenwelt der Wissenschaft.

So, das war es erst einmal. Das war zwar nicht die komplette Liste meiner abonnierten Podcasts, aber auf jeden Fall diejenigen, welche ich absolut empfehlen kann und tendenziell regelmäßig höre. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen etwas neues dabei.

Viel Spaß!

 

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Die größten deutschen Linux-Communitys (-Foren) | picomol.de

Die größten deutschen Linux-Communitys (-Foren) | picomol.de.

Tolle Übersicht über die größten Linux Foren im Netz.

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Linux Mint 11 (Katya)

Linux Mint 11 (Codename: Katya) ist Ende Mai erschienen.

Mein Notebook läuft zur Zeit stabil auf Fedora 15.
Allerdings habe ich Fedora auf meiner Desktop Büchse nicht zum stabilen Laufen überzeugen können. Grund war hier, dass ich auf den proprietären Grafikkarten Treiber von nvidia angewiesen bin. Allerdings gibt es hier wohl noch Probleme bei Fedora 15. Wenn ich es richtig gelesen habe scheinbar auch mit ATI Karten…

Auf jeden Fall habe ich mir mal die neue Linux Mint Version besorgt und todesmutig auf meinem Desktop Rechner installiert. Was soll ich sagen? Es läuft einfach noch sehr sehr gut und stabil!

Mint basiert auf Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal) ohne aber den neuen Desktop Unity zu integrieren. In der Default Version setzt Mint weiterhin auf Gnome 2 anstatt wie andere Distributionen auf Unity oder Gnome3. Alleine diese Tatsache könnte für viele Unity Hasser recht interessant sein. Es gibt allerdings auch Mint Versionen mit KDE oder XFCE als Desktop.

Es gibt zwei Installations CDs. Eine mit allen Codecs und eine ohne. Gerade die Codecs bringen einen der größten Unterschiede zu anderen
Distributionen ans Tageslicht. Durch Linux Mint hat man direkt durch die Installation alles an Bord, was man zum Abspielen von MP3s, DVDs, XVid Filmen, etc… benötigt. Somit ist Linux Mint auch für Linux Neueinsteiger durchaus zu empfehlen. Als Office Suite kommt Libre Office zum Einsatz. Was ich persönlich nicht so schön finde, ist der Wegfall von Evolution als Mail-Programm. Hier setzt man nun auf Thunderbird. Natürlich ist Thunderbird deutlich mehr verbreitet und bietet unendliche Möglichkeiten durch Plugins. Allerdings finde ich Evolution, gerade für ältere Rechner, doch sympathischer…

Ansonsten bin ich allerdings absolut zufrieden und würde jedem empfehlen mal die neue Mint Version anzutesten.

Im Moment habe ich wirklich nur zwei kleine Kritikpunkte:

1. Thunderbird anstelle von Evolution
2. Mint bringt alles bereits mit und noch viel mehr… Naja, das ist nicht wirklich eine Kritik, aber man installiert sich sicher einiges mit, was man gar nicht braucht. Für Freunde von Arch
Linux ist Mint somit natürlich nichts. 😉

Ich werde jetzt mal die nächsten Tage Fedora und Mint nutzen und mal schauen welches System sich durchsetzen wird. Gut sind sie beide.

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Linux: Automatisches Einhängen von UPNP Servern mit djmount

Vielleicht hat ja der ein oder andere Zuhause einen UPNP Server laufen, von dem Mediadateien (egal ob Musik, Bilder oder Filme) im eigenen Netz für andere Geräte zu Verfügung gestellt werden sollen.

Selbst wenn man selber keinen Server aufgesetzt haben sollte, so hat vermutlich jeder NAS Besitzer bereits einen UPNP Server automatisch am Start. Auch auf
der Fritzbox läuft ein UPNP Server.

Egal ob für Android Geräte oder einem Linux Rechner, Clients gibt es genug. Über mögliche Clients werde ich in einem späteren Artikel noch berichten.

Falls das Interesse besteht die Files vom UPNP Server über das Linux System im Zugriff zu haben, bieten sich hier mehrere Wege an. Einer geht über das Mounten über fstab. Das kann für unerfahrene User aber durchaus etwas komplizierter werden. Ausserdem hat man dadurch „nur“ den Zugriff auf die Dateien, aber nicht auf die Struktur wie der UPNP Server die Dateien verwaltet. Vorrausgesetzt man taggt seine MP3 Dateien oder Bilder vernünftig, bietet der UPNP Server in der Regel die Auswahl der Dateien über diverse Suchkriterien an. Zum Beispiel sortiert nach Genre, Interpret, Jahr, etc…

Auf der Suche nach einem UPNP Client für Linux bin ich auf das kleine, aber durchaus feine, Tool djmount gestoßen. Djmount besitzt kein GUI oder ähnliches. Nach der Installation und Konfiguration hat man die Verwaltungsstruktur des UPNP Servers im Linuxfilesystem abgebildet als Ordnerstruktur.

Der folgende Screenshot verdeutlicht dies:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die hier zu sehenden Ordner müssen nicht angelegt werden, sondern werden über djmount eingebunden. So kann man dann, egal mit welchem Client, sortiert auf seine Mediendateien zugreifen.

Zur Installation:
Zum Einhängen nutzt djmount
fuse. Das wird über folgendes Kommando installiert:
sudo apt-get install libfuse-dev

djmount ist mittlerweile in der Regel über die offiziellen Paketquellen verfügbar. Installiert wird es über:
sudo apt-get install djmount

Damit wäre schon einmal alles Notwendige installiert. Nun geht es an die Konfiguration. djmount benötigt zum Mounten natürlich einen Einhängepunkt. Diesen legen wir folgendermaßen unter /media an:
sudo mkdir /media/medienserver

Danach müssen wir die Rechte an dem Verzeichnis noch ändern:
sudo  chmod 777 /media/medienserver

Zum Testen ob alles soweit funktioniert hat kann man folgende Befehle absetzen:

modprobe fuse
fusermount -u /media/medienserver
djmount -o allow_other
/media/medienserver

Jetzt sollten im Ordner /media/medienserver der oder die UPNP Server mit ihrer Ordnerstruktur sichtbar sein.

Wenn man möchte, dass die Verzeichnis direkt nach Start des Rechners zu Verfügung stehen ist noch ein wenig Handarbeit notwendig, da djmount nicht automatisch startet.

Wir wechsel in folgendes Verzeichnis:
cd /etc/network/if-up.d

Dort müssen wir eine neue Datei erstellen mit einem beliebigen Editor (ich nutze geany ganz gerne, geht natürlich auch mit gedit oder was auch immer)
sudo geany ./djmount

Der Inhalt der Datei entspricht im Prinzip den drei Befehlen, welche wir gerade zum Test ausgeführt haben. Der Inhalt sieht also folgendermaßen aus:
#!/bin/sh
# Not for loopback![ „$IFACE“ != „lo“ ] || exit 0
modprobe fuse
fusermount -u /media/medienserver
djmount -o allow_other /media/
medienserver

Nachdem wir die Datei im o.g. Verzeichnis abgespeichert haben, müssen wir zum Schluss nur noch ein wenig an den Benutzerrechten für das Skript drehen.
sudo chmod 755 ./djmount
sudo chown root ./djmount
sudo chgrp root ./djmount

Das wars! Nun wird der UPNP Server beim jedem Bootvorgang direkt mitgemountet.

Selbst wenn der am liebsten genutzte Medienplayer vielleicht nicht mit UPNP Servern sprechen kann, so kann man wenigstens die Verzeichnise als Medienbibliothek hinzufügen.

Viel Spaß.

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Ubuntu 11.04. Natty Narwhal

Ist nun endlich draussen!

Am Wochenende direkt mal eine VM aufsetzen und antesten.

Bin sehr gespannt auf Unity, wobei es sich hierbei eher um Skepsis handelt… Freue mich aber trotzdem darauf.

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