Ubuntu 11.04 – Artikel von Pro-Linux

Ubuntu 11.04 – Pro-Linux.

Wie ich finde ein sehr gut beschriebener Artikel zur neuen Ubuntu Version 11.04 (Natty Narwhal). Ich bin zwar selber kein großer Fan der Unity Oberfläche, versuche mich aber zur Zeit damit anzufreunden. Der Autor geht sachlich mit
dem Thema um und versucht auch durchaus die „Pros“ von Unity zu beschreiben.

Folgender Punkt war für mich neu und wird am Wochenende auch direkt unter die Lupe genommen:

Viele Aspekte, auch von Unity, sind über CompizConfig änderbar. Ärgerlicherweise ist dieses Programm aber nicht vorinstalliert. Man sollte es daher gleich installieren;

Das wusste ich noch nicht und erleichtert mir vielleicht den „Zugang“ zu Unity.

Die oft im Artikel erwähnte Tastenkombination ALT+F2 nutze ich nicht, da ich eigentlich ausschliesslich mit GNOME-DO arbeite und das läuft auch unter 11.04.

 

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Ubuntu 11.04 Natty Narwhal: Neuer Versuch mit Unity (Kernel Panic!?)

Ok, ich gestehe… mein erster Versuch war keine saubere Neuinstallation, sondern das Upgrade von 10.10 auf 11.04.

Ich werde der ganzen Geschichte nun doch noch eine Chance geben. Ja, auch mit Unity!

Habe mir die Desktop-CD runtergeladen und versucht von dieser zu starten.
Allerdings dauerte der Start des Live Systems nicht wirklich lang… Kernel Panic!

Da es sich nur um
meinen Zweitrechner handelt, lasse ich mich auch davon nicht abschrecken. 😉

Die Lösung für die Kernel Panic ist übrigens die Installation von der Alternate-CD.

Ich habe die 64bit Version gestartet, ob es beim 32bit Kernel auch Probleme gibt kann ich nicht sagen.

Soweit ich weiss, sollten die Installationen im Endergebnis mehr oder weniger identisch sein, ausser das die Alternate-CD rein textbasiert läuft. Falls etwas fehlt muss es halt nachinstalliert werden.

Nach der Installation empfängt mich der Bootvorgang mit folgender Meldung:

cryptsetup: evms_activate is not available

Rechner startet aber trotzdem.

Andere Auffälligkeit (war aber auch beim Upgrade schon so): Nach dem zweiten Start ist ein anderes Theme eingespielt als beim ersten Start…

Mal schauen wie lange ich durchalten werde mit Unity.

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Erster Eindruck Ubuntu 11.04 Natty Narwhal mit Unity Desktop

Am vergangenen Wochenende habe ich mir dann mal die neue Ubuntu Version auf einen meiner
Rechner (relativ aktuelles Notebook von Acer) installiert.

Die Installation als solches lief problemlos durch.

Nach dem Reboot kam der gewohnte Anmeldebildschirm und danach die neue Unity Oberfläche.

Mein erster Eindruck: Schick, aber für mich nicht nutzbar. Das mag in erster Linie an meinem Geschmack fürs Schlichte liegen, aber auch Leute die eher auf Eyecandys stehen, müssen sich umgewöhnen. Es gibt kein Startmenü (ich nutze sonst das Cardapio Menü) mehr über das man seine Programme startet, sondern muss sich mehr oder
weniger umständlich durch die neuen Menüs klicken. TrayIcons funktionieren in der Regel nicht mehr und ich habe einige davon gehabt.

Externe Paketquellen werden wie immer erst einmal deaktiviert. Ok, das ist nicht überraschend, da Ubuntu 11.04 ja noch recht neu ist.

Nach 10 Minuten war für mich aber klar, dass ich kein Nutzer von Unity sein werde.

Also habe ich mir die neue Version von Gnome installiert.

Dies geht folgendermaßen:

sudo add-apt-repository ppa:gnome3-team/gnome3
sudo aptitude update
sudo aptitude install gnome-shell

Aber VORSICHT: Unity wird dadurch in der Regel unbrauchbar gemacht
und laut Foren kann dieser Schritt auch nicht mehr rückgängig gemacht werden!

Nach der Installation einmal Abmelden und wieder Anmelden. Bei der Anmeldung hat man nun die Möglichkeit die Gnome Shell als Oberfläche auszuwählen.

Diese ist ebenfalls stark überarbeitet und Bedarf schon einer Einarbeitung. Für mich aber auf jeden Fall besser als Unity.

Leider habe ich das System dennoch wieder auf Ubuntu 10.10 zurückgesetzt, da die Gnome Shell zwar läuft aber scheinbar noch größere Probleme mit meiner Grafikkarte hat. Auf jeden Fall
flackert mein Display mehr als das Strobolight in einer Technodisco… Somit ist Ubuntu 11.04 leider noch nicht für mich einsetzbar. Ich gehe aber davon aus, dass sich dies in den nächsten Wochen ändern wird.

Fazit:

Unity sieht schön aus, ist aber aufwendiger zu bedienen und für mich so nutzlos.Gnome 3 sieht ebenfalls nett aus und ist vom ersten Eindruck her besser zu bedienen als Unity. Wegen derber Grafikfehler aber ebenfalls im Moment nutzlos.Egal ob Unity oder Gnome 3, beide Oberflächen hinterlassen bei mir den Eindruck als ob dort noch ein paar Wochen Entwicklungszeit fehlten…

Den nächsten Installationsversuch werde ich demnächst starten.



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