Linux: Mein persönliches Distributionschaos…

Ja ja… ich will immer das Neueste haben…

In den letzten Wochen haben ja sämtliche Distributionen neue Releases auf den Markt gebracht. Und „notgedrungen“ habe ich mir die führenden Distributionen installiert. Notgedrungen, da ich mit so gut wieder jeder Distro meine eigenen Problemchen hatte… Hätte ich mehr Zeit investiert, wären sicher auch einige Probleme zu
beheben gewesen, da ich aber genau diese Zeit nicht habe, habe ich mir die einzelnen Releases mehr oder weniger auf ihre „Out Of The Box“-Funktionalität angeschaut…

Hier mein persönliches Ergebnis:

Sabayon 7:

Das war eigentlich die Distribution, welche mich zur Zeit am meisten interessiert hat. Da ich gerne mal etwas neues ausprobiere und im letzten deimhart Podcast eigentlich auch nur positives berichtet wurde, habe ich mir das auf Gentoo basierende OS mal installiert. Im ersten Versuch auf meinem alten Rechner mit einer uralten Nvidia GeForce (5700) Grafikkarte. Ich habe mich für die Gnome Version entschieden. Seit die Seite Gnome Shell Extensions an den Start gegangen ist, ist der Gnome 3 Desktop für mich nicht nur richtig
gut nutzbar geworden, sondern auch mein derzeitiger Desktop Favorit! Allerdings ließ sich nicht mal die Live CD auf meinem Rechner starten… Sobald der Desktop gestartet werden sollte kam bei mir nur die Konsole…. Eine Installation von der CD hat keine Besserung gebracht… Ich habe dann die Installation auf meinem relativ aktuellen Notebook gestartet. Die Live CD lief dort zwar, aber nach der Installation kam ebenfalls nur die Konsole… Da ich Sabayon aber unbedingt mal antesten wollte, habe ich einen nächsten Versuch mit der KDE Version gewagt. Und das obwohl ich nicht gerade ein KDE Freund bin. Nun gut…oder eben auch nicht… Auf meinem Desktop Rechner habe ich wieder nichtmals die Live CD ans Fliegen bekommen und auf meinem Notebook habe ich nach der Installation ebenfalls nur die Konsole bekommen. Schade…. Sabayon hat mich doch wirklich gereizt. Allerdings sollte die Distribution ja gerade für ihre „Installieren und LÄUFT“ Charakter bekannt sein… nur halt bei mir nicht…

weiter ging
es dann mit…

Fedora 16:

Ich bin ein großer Fedora Freund. Auf meinem Notebook hatte ich bisher fast nur Fedora im produktiven Einsatz. Für mein Notebook habe ich mir die neue Version mit Gnome 3 installiert. Gnome 3 mit seinen Extensions und Fedora 16 laufen perfekt auf meinem Notebook, sodass mein Laptop ab dem Moment der Installation aus dem Rennen war für weitere Tests. Da ich so begeistert war habe ich mir die Version auch direkt auf meinem Desktop Rechner installiert. Leider nur mit mäßigem Erfolg… Der Gnome 3 Desktop flackerte ohne Ende und nach ein paar Änderungen am Grafikkartentreiber ließ er sich gar nicht mehr starten. Nun gut… also habe ich mir Fedora 16 mit KDE Desktop installiert. Das lief perfekt! Für KDE in Kombination mit meinem alten Rechner sogar richtig schnell und flüssig. Nach einem Tag nutzen kam aber auch hier ein Haken ins Spiel, welcher mich zu einem weiteren Wechsel zwang. Unter Fedora
16 scheint es Probleme mit dem openssh Server zu geben. Wie bei fast jeder Distribution ist dieser per Default installiert. Aber scheinbar unbrauchbar… Jeder Versuch den Daemon zu starten scheiterte… Nur eine Deinstallation und erneute Installation hat hier geholfen. Allerdings mit dem nächsten Problem. Der SSH Daemon läuft dann zwar, allerdings habe ich es nicht geschafft ihn zu überreden mal an einem anderen Port als 22 zu lauschen. Die Konfig Dateien hatte ich korrekt angepasst, nur hat sich der Daemon nicht wirklich dafür interessiert. Da ich aber auf den SSh Server angewiesen bin kam auf meinem Desktop Rechner auch Fedora nicht in Frage. Nach längerer Unterhaltung mit Doktor Google habe ich aber gesehen, dass es wohl auch schon einen Call zu dem Problem mit dem Open SSH Server und Fedora 16 gibt… Ist vielleicht nur eine Frage der Zeit bis der behoben ist….

Ubuntu 11.10

Auch Ubuntu sollte noch eine Chance
bekommen… inkl. der umstrittenen Unity Oberfläche… Ubuntu ließ sich ohne Probleme auf meinem Rechner installieren. Unity lief auch soweit recht flüssig. Allerdings nur solange bis ich die proprietären NVidia Treiber aktiviert habe… Danach ließ sich der Desktop nur noch im Fallback Modus starten… Unabhängig davon, dass auch hier wieder Probleme mit dem Treiber der Grafikkarte ursächlich waren, gefällt mir Unity nicht. Gerade jetzt wo man sich den Gnome 3 Desktop ordentlich zurecht „pimpen“ kann, ist Unity für mich kein Thema mehr. Auf eine nachträgliche Installation von Gnome 3 habe ich dann allerdings verzichtet, da ich direkt davon ausgegangen bin, dass Gnome 3 mit den NVidia Treibern nicht sauber laufen wird…

Linux Mint 12

Linux Mint 11 lief sehr lange auf meinem Rechner und ich war auch sehr angetan von der auf Ubuntu basierenden Distribution. Also habe mir mal das neue Release installiert und war leider
sehr enttäuscht… Linux Mint kommt mit einem angepassten Gnome 3 Desktop UND einem Gnome 2 Fork namens Mate. Ich weiss nicht warum die Jungs den Gnome 3 Desktop angepasst haben, aber so gefällt er mir auf jeden Fall nicht. Die Kombination mit Mate ist auch nicht mein Ding zumal Mate noch sehr unreif wirkt, was allerdings auch vom Projektteam so kommuniziert wurde. Auch hier „Schade“… aber für mich so nicht brauchbar…

Langsam aber sicher habe ich mich damit abgefunden, dass es allgemein Probleme mit den Treibern für meine NVidia Karte gibt und mich ich auf meinem Desktop PC mit KDE anfreunden muss… nun gut… nächster Versuch:

OpenSuse 12.1

Über 4 GB (!!!!!) großes Image runtergeladen, installiert und sicher fast 5 Minuten mit gearbeitet….

Neeeeeeee…….. Deinstallation…..

Und nun??? Immer noch nichts brauchbares dabei….

Kubuntu 11.10

Eigentlich wollte ich ja nicht…. aber irgend eine Distribution muss doch sauber laufen…. Kubuntu 11.10 läuft. Bei weitem nicht so flüssig wie KDE auf Fedora 16, aber es geht. Allerdings sind sämtliche Fensterrahmen total verzerrt. Und auch hier bin ich wohl wieder in eine Bugfalle getreten. Denn scheinbar hat der Window Manager KWin ein Problem mit alten Grafikkarten von Nvidia, was sich in verzerrten Fensterrahmen niederschlägt. Auch hier habe ich einen Call gefunden… Bisher einzige Lösung für mich ist es den Composit-Typ auf XRenderer zu stellen. Dadurch gehen zwar die Effekte flöten und der Desktop reagiert deutlich langsamer, aber mit OpenGL kommen halt wieder die verzerrten Fensterrahmen… Auch hier wird es sicher bei Zeiten einen Fix geben….

Fazit: Da ich mir nun sämtliche neuen Releases der großen Distributionen mal angeschaut habe, muss ich leider eins ernüchternd feststellen: So einfach „Out Of The Box“ laufen die Linux Systeme leider
nicht immer. Natürlich bekommt man sie mit ein wenig Gefrickel ans Laufen. Allerdings ist es so natürlich schwierig den Otto Normal Benutzer an Linux heranzuführen. Wobei vermutlich fast alle meine Probleme immer die Treiber von Nvidia als Ursache hatten…

Mein momentaner Favorit ist Fedora 16. Stabil, schnell und gut.

Mein Wunschfavorit bleibt weiterhin Sabayon. Vielleicht finde ich ja in den nächsten Wochen doch nochmal Zeit um mich an der Installation zu versuchen. Bis dahin muss ich mich wohl mit Kubuntu auf meinem Desktop Rechner begnügen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neue Versionen von Ubuntu, Fedora und bald Linux Mint

Es geht wieder los… die großen Distributionen kommen wieder mit neuen Versionen um die Ecke. ich bin vermutlich auch nicht der einzige, der nun mal wieder vor der Wahl steht, welche Distribution zu wählen ist.

Bei der letzten großen Runde habe ich sämtliche Distributionen ausprobiert, gerade im Bezug auf Unity und Gnome 3. Allerdings bin ich damals auf meinen Rechnern bei Linux Mint mit Gnome 2 hängen geblieben. Mint bot einfach das „Rundum Sorglos Paket“ gepaart mit dem vetrauten Gnome 2. Mint 12 geht diesmal aber auch in die Richtung Gnome 3 in einer eigenen Version. Allerdings soll es wohl auch eine neue Gnome 2 Version geben. Bleibt also auch weiterhin sehr interessant! Im Moment gibt es allerdings nur Release Kandidaten zum Download, sodass hier noch ein wenig Geduld walten muss.

Ubuntu 11.10 hatte ich installiert,
allerdings nicht länger als eine Stunde auf meinem System. Für mich stand aber vor der Installation schon fest, dass Ubuntu mit der Unity Oberfläche nicht von Dauer auf meinem System sein kann. Mir gefällt der eingeschlagene Weg von Ubuntu einfach nicht.

Auf meinem Rechner läuft im Moment weiterhin Linux Mint in der Version 11.

Meinem Notebook habe ich die neue Fedora Version (Nummer 16) spendiert. Zuerst mit KDE als Oberfläche… aber wie immer bin ich von KDE eher enttäuscht als angetan. Wenn ich sehe welche Verkrampfungen notwendig sind, nur um mehrere Google Kalender in die hauseigene Software zu integrieren, reicht es mir in der Regel mit KDE schon. Im zweiten lauf habe ich dann Fedora mit Gnome 3 Oberfläche installiert. Und was soll ich sagen? Es läuft stabil und sieht auch sehr gut aus. Einzig und allein mit dem Terminal habe ich hier und da Probleme… Es nervt schon, wenn der Terminal oftmals direkt beim Start wieder abstürzt. Dennoch mir gefällt Fedora 16 sehr gut und ich denke ich
werde zumindest auf meinem Notebook auch noch einige Zeit damit verbringen. Auch mit Gnome 3 lässt es sich relativ gut arbeiten. Ein wenig umstellen muss man sich, aber wenn man dazu bereit ist, geht es recht zügig von der Hand.

Für meinen zweiten Rechner werde ich aber auf Linux Mint 12 warten. Ich bin schon sehr gespannt auf die selbst entwickelten Gnome 2 und 3 Versionen.

Ubuntu ist für mich erstmal kein Thema mehr…

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Deinstallation von Dropbox unter Ubuntu

Dropbox wird in der Regel nicht über die normalen Paketquellen installiert, sondern von der Dropbox Homepage runtergeladen.

Falls sich jemand fragt wie man Dropbox wieder sauber vom System bekommt, hier die Lösung:

sudo apt-get remove nautilus-dropbox
rm -rf ~.dropbox
rm -rf ~.dropbox-dist

Und dann natürlich noch den persönlichen Dropbox Ordner aus dem Homeverzeichnis löschen.

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EMail Versand aus Shell Skripten heraus unter Ubuntu

Natürlich gibt es wunderbare EMail Clients mit denen man seine tägliche Mailflut verwaltet und Mails verschickt. Allerdings gibt es oftmals auch den Bedarf, dass zum Beispiel Überwachnungsskripte per Mail Alarm schlagen sollen. Hier kommt dann die Anforderung aus Shell oder Bash Skripten heraus eine Mail zu verschicken.

Das dies ganz einfach unter Ubuntu (oder anderen Distributionen) zu bewerkstelligen ist, soll der folgende Artikel zeigen.

Im Prinzip braucht man nur ein kleines Tool mit dem Namen sendemail.
Installiert wird es am einfachsten
über den Terminal:

sudo apt-get install sendemail

Für eine detaiilierte Beschreibung der Aufrufparameter reicht es einfach mal sendEmail im Terminal abzusetzen (Auf Groß und Kleinschreibung ist zu achten!).

Hier dennoch ein kleines Beispiel:

sendEmail -f absender@absenderadresse.de -t empfaenger@empfaengeradresse.de -u 'Das ist mein Betreff' -m 'Einfach ne Testmail' -s smtp.ausgangsserver.de -o tls=yes -xu benutzername -xp passwort

Zur Erklärung:
Der Aufruf erfolgt über sendEmail (auch wenn das installierte Paket sendemail lautet, der Aufruf erfolgt mit großem E)

-f -> Die Absenderadresse
-t -> Die Empfängeradresse
-u -> Der Betreff der Mail
-m -> Der Text der Mail
-s -> Der smtp Server über den die Mail verschickt werden soll
-o -> Zusatzparameter -o tls=yes bedeutet mit tls Verschlüsselung
-xu -> Benutzername zur Authentifizierung am Mailserver
-xp -> Passwort zur Authentifizierung am Mailserver

nDas war es auch schon. :-)

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OMG! Ubuntu!: This ‘Stairway to Heaven’ Ubuntu desktop is gorgeous and simple to achieve

Unbedingt mal anschauen!
Der Desktop besteht aus zwei speziellen Themes für AWN und CoverGloobus, sowie einem Wallpaper und einem Conky Skript.

Allein das Conky Skript finde ich genial!!

This ‘Stairway to Heaven’ Ubuntu desktop is gorgeous and simple to achieve.

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Ubuntu 11.04: Probleme mit WLAN und Kernel 2.6.38

Durch die neue Ubuntu Version kommt auch der neue Kernel in der Version 2.6.38 zum Einsatz. Das System als solches läuft zwar stabil, allerdings hatte ich derbe Probleme mit dem WLAN. Die Verbindung brach zwar nicht ab, allerdings hatte ich einen Durchsatz wie zu Modemzeiten. Nach eifriger Suche über Google habe ich
festgestellt, dass ich wohl kein Einzelfall bin… Einen Patch gab es bisher auch noch nicht.

Betroffen sind wohl WLAN Module mit Atheros-Chipsatz.

Prüfen kann man es über folgenden Befehl im Terminal:

lsmod | grep ath

Wenn hier ein Ergebnis zurückkommt, sind auch die entsprechenden Kernelmodule geladen.

Wer nun wieder sein WLAN mit vollem Durchsatz nutzen will, geht folgendermaßen vor:

– Starten eines Editor mit root Rechten (z.B. sudo gedit)
– Anlage einer Datei mit dem Namen  ath9k.conf
– Folgende Zeile in die Datei schreiben: options ath9k nohwcrypt=1
– Datei in folgendem Verzeichnis speichern: /etc/modprobe.d/
– Reboot

Danach sollten die Durchsatzprobleme mit dem WLAN behoben sein.

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Kubuntu: Warum wir scheinbar nie Freunde werden

Nach jedem neuen Ubuntu Release installiere ich mir auch jedes mal testweise Kubuntu.

Immer in der Hoffnung: Diesmal muss es einfach mal besser sein!
Auch mit dem 11.04er Release habe ich mich erneut an Kubuntu versucht.

Das Resultat:
Auch nach dieser Installation bleibe ich auf meiner Hoffnung sitzen….

Kontact und KOrganize sind weiterhin nur über Umwege mit Google Services (Kontakte und Kalendar) zu verheiraten. Die Konfiguration über Akonadi ist ein reiner Krampf und endet in der
Regel mit „funktioniert doch nicht“. Ich weiss gar nicht seit wie vielen Versionen sich hier nichts zum Positiven geändert hat. Dabei sind die Google Dienste spätestens seit Android nicht wirklich etwas Aussergewöhnliches. Hier ist die Konfiguration von z.B. Evolution ein reines Kinderspiel. Auch Thunderbird inkl. Lightning funktioniert hier wesentlich besser.

Ich würde hier gerne eine Anleitung zum Thema „Google Dienste und KOrganize“ posten, nur haben sämtliche im Netz gefundene „HowTos“ bei mir nicht zum Erfolg geführt.

Amarok: Was Oracle im Bereich Datenbanken ist, ist für mich Amarok als Mediaplayer… Mächtig…oooohhh jaaaa…… so mächtig, das alleine der Start gerne über ein oder zwei Minuten benötigt (mit gemounteter Medienplatte). Kann irgendwie alles, aber nichts so richtig komfortabel.

Im Allgemeinen sieht der KDE Desktop natürlich sehr schick aus, lässt sich aber nur schwerfällig bedienen. Auch hier hat sich weiterhin nichts geändert.

Also bleibt für mich auch
bei dieser Version nur zu sagen: Alles beim Alten…im negativen Sinne.

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Xubuntu: Die leichtgewichtige Alternative zu Ubuntu mit Unity

Wie ich letztens in einem Artikel bereits berichtet habe, gibt es Probleme beim Remote Zugriff auf Ubuntu 11.04 Systeme mit Unity als Desktop Manager. Zumindest über NX bzw. FreeNX bekommt man kein Menü angezeigt oder Fensterrahmen. Ich habe mir zwar durch die Installation von Docky ein wenig beholfen, aber als richtige Lösung konnte das auch nicht bezeichnet werden.

Xubuntu ist sehr stark im Kommen in der letzten Zeit und so habe ich mir den Xubuntu Desktop gestern Abend mal installiert. Dies geht auch sehr gut parallel zu Unity!

Über:

sudo apt-get install xubuntu-desktop

bekommt man ca. 64 MB zusätzlich auf die Platte geschrieben und kann danach beim Login Xfce4 anstelle von Ubuntu auswählen. Xubuntu präsentiert sich dann als sehr schlichte (aber dennoch elegante), schnelle Alternative zum Gnome bzw. Unity Desktop. Ausserdem läuft Xubuntu auch auf alten Büchsen.

Somit habe ich dann
 meinen Unity Desktop falls ich lokal an der Maschine arbeite, bzw. den Xubuntu Desktop für den Remote Zugriff.

NX bzw. FreeNX kommen nämlich sehr gut klar mit dem Xubuntu Desktop!

Bei der Konfiguration des Clients muss man nur kleine Änderungen vornehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Auswahlbox des Desktopmanagers muss „Custom“ gewählt werden, anstelle von Ubuntu. Danach klickt man auf den Settings Button und stellt die Punkte so ein wie im folgenden Screenshot:

 

 

 

 

 

 

 

Mit startxfce4 wird der Xubuntu Desktop beim Login gestartet. Wichtig ist noch, dass unter Options „New virtual desktop“ ausgewählt wird. Ansonsten hat man sehr schnell seeeehr viele NX Fenster offen. 😉

Wer also sein System bereits auf 11.04 laufen hat und hier und da über NX remote zugreifen muss, dem kann ich den Xubuntu Desktop auf jeden Fall empfehlen.

Auch User mit relativ schwachen Rechnern, sollten sich die Xubuntu Distribution ruhig mal anschauen. Sieht gut aus, funktioniert und hat geringe Anforderungen an die Hardware.

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Ubuntu: Remote Zugriff mit NX – Problem mit Natty Narwhal

Wer genauso wie ich hier und da Remote Zugriff auf sein System braucht und nicht immer mit der Konsole arbeiten möchte, nutzt wahrscheinlich gerne mal Tools wie NX.

Da mit Natty aber Unity als neue Oberfläche (Compiz) genutzt wird, gibt es Probleme bei der Anzeige. Genauer gesagt man hat weder Panel noch Menü, auch die Rahmen der Fenster sind im Eimer.

Egal was man einstellt, es funktioniert nicht sauber.

Ich hoffe es wird hier bald ein Update geben.

Um trotzdem weiter arbeiten zu können kann man auf VNC zurückgehen. Das kommt für mich aber nicht in Frage, da unverschlüsselt.

Ich persönlich nutze weiterhin NX, habe mir aber auf dem Remote System Docky installiert, welches ich bei Bedarf starte. Zum Starten von Anwendungen nutze ich Gnome-Do. Das sieht zwar alles im Moment nicht ganz hübsch aus, aber so lässt sich die Büchse wenigstens bedienen.

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Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal): Probleme mit alten Grafikkarten (nvidea)

Da wollte ich heute Abend den nächsten Rechner auf Ubuntu 11.04 umstellen und bekam beim ersten Start direkt gesagt, dass Unity und meine Grafikkarte nicht so recht miteinander mögen… ok, meine Karte ist alt… sehr alt… Ich habe eine NVIDEA Geforce 5700 FX. Kennt wahrscheinlich keiner mehr. :-)

Ubuntu 11.04 hat wohl allgemein ein Problem mit älteren Grafikkarten…

Hier mal mehrere Lösungsansätze, welche zumindest bei mir zum Erfolg geführt haben.

Alle Möglichkeiten setzen das
Starten über Ubuntu Classic voraus (Auswahl beim Login)

Schritt 1 (für NVIDEA Karten): Installation über zusätzliche Treiber
Hierbei ist wichtig, nicht den empfohlenen Treiber auszuwählen sondern den experimentellen! Wurde bereits vorher der Empfohlene installiert, wird der experimentelle nicht mehr angeboten. Ist aber nicht tragisch, einfach den vorher installierten Treiber deinstallieren, rebooten und danach den experimentellen Treiber installieren (der steht dann nämlich wieder zur Auswahl). Danach erneut booten und hoffen, dass Unity nun startet.

Falls nicht….

Schritt 2 (die Knüppel Methode): Einen Editor mit root Rechten starten und folgende Datei editieren: /etc/environment
Zum Starten einfach folgendes über einen Terminal eingeben:
sudo gedit /etc/enviroment
Der geöffneten Datei spendieren wir folgende extra Zeile:
UNITY_FORCE_START=1
Danach wieder booten und hoffen, dass Unity nun startet…
r

Falls nicht….

Schritt 3 (die 2D Methode): Wenn gar nichts hilft, folgende Paketquellen hinzufügen und die 2D Variante von Unity installieren. Die wird es sicherlich auch in Zukunft in den offiziellen Quellen geben.

sudo add-apt-repository ppa:unity-2d-team/unity-2d-daily
sudo apt-get update
sudo apt-get install unity-2d-default-settings

Wenigstens bei mir hat das zum Erfolg geführt. Die 2D Variante hat auch den Nebeneffekt, dass im oberen Panel wieder die TrayIcons der meisten Anwendungen verfügbar sind. Und sooo viel schlechter sieht die 2D Variante auch nicht aus.

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