Linux Mint 11 (Katya)

Linux Mint 11 (Codename: Katya) ist Ende Mai erschienen.

Mein Notebook läuft zur Zeit stabil auf Fedora 15.
Allerdings habe ich Fedora auf meiner Desktop Büchse nicht zum stabilen Laufen überzeugen können. Grund war hier, dass ich auf den proprietären Grafikkarten Treiber von nvidia angewiesen bin. Allerdings gibt es hier wohl noch Probleme bei Fedora 15. Wenn ich es richtig gelesen habe scheinbar auch mit ATI Karten…

Auf jeden Fall habe ich mir mal die neue Linux Mint Version besorgt und todesmutig auf meinem Desktop Rechner installiert. Was soll ich sagen? Es läuft einfach noch sehr sehr gut und stabil!

Mint basiert auf Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal) ohne aber den neuen Desktop Unity zu integrieren. In der Default Version setzt Mint weiterhin auf Gnome 2 anstatt wie andere Distributionen auf Unity oder Gnome3. Alleine diese Tatsache könnte für viele Unity Hasser recht interessant sein. Es gibt allerdings auch Mint Versionen mit KDE oder XFCE als Desktop.

Es gibt zwei Installations CDs. Eine mit allen Codecs und eine ohne. Gerade die Codecs bringen einen der größten Unterschiede zu anderen
Distributionen ans Tageslicht. Durch Linux Mint hat man direkt durch die Installation alles an Bord, was man zum Abspielen von MP3s, DVDs, XVid Filmen, etc… benötigt. Somit ist Linux Mint auch für Linux Neueinsteiger durchaus zu empfehlen. Als Office Suite kommt Libre Office zum Einsatz. Was ich persönlich nicht so schön finde, ist der Wegfall von Evolution als Mail-Programm. Hier setzt man nun auf Thunderbird. Natürlich ist Thunderbird deutlich mehr verbreitet und bietet unendliche Möglichkeiten durch Plugins. Allerdings finde ich Evolution, gerade für ältere Rechner, doch sympathischer…

Ansonsten bin ich allerdings absolut zufrieden und würde jedem empfehlen mal die neue Mint Version anzutesten.

Im Moment habe ich wirklich nur zwei kleine Kritikpunkte:

1. Thunderbird anstelle von Evolution
2. Mint bringt alles bereits mit und noch viel mehr… Naja, das ist nicht wirklich eine Kritik, aber man installiert sich sicher einiges mit, was man gar nicht braucht. Für Freunde von Arch
Linux ist Mint somit natürlich nichts. 😉

Ich werde jetzt mal die nächsten Tage Fedora und Mint nutzen und mal schauen welches System sich durchsetzen wird. Gut sind sie beide.

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